Jugendliche

Ein Tag im Leben von ...

Zeig dein Leben!

Bei „Ein Tag im Leben von ...“ nehmen Jugendliche für einige Stunden des Tages am Leben eines anderen Menschen teil und können so dessen Beruf, Alltag und Denken kennenlernen. Sie treffen auf Frauen und Männer aus verschiedensten Berufsfeldern. Sie schauen ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter. Sie begleiten sie auf dem Weg zur Arbeit. Sie begleiten sie auch in ihrer Freizeit. Besucher und Besuchte essen gemeinsam, sie sprechen über den Tag, den Beruf und dessen Stellenwert im Leben und über Momente des Glücks. Die Jugendlichen treffen auf Menschen, die ihrer Arbeit gerne und mit Engagement und Motivation nachgehen. Die Begegnungen sind individuell und persönlich. Es treffen sich immer zwei Menschen, die in einen Dialog miteinander treten: der jugendliche Besucher und der Besuchte.

Hoffnungsfunken – Jugendliche beraten Jugendliche

„Hoffnungsfunken“ ist ein Projekt, in dem ehrenamtliche Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren andere Jugendliche telefonisch bei ihren Sorgen und Problemen beraten. In einer umfassenden Ausbildung werden die Projektteilnehmer auf ihre anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Dabei lernen sie alles, was für eine qualifizierte Telefonberatung wichtig ist: Theorie und Praxis der Beratung, Selbstreflexion, Selbsterfahrung und der Austausch innerhalb der Gruppe. Der Telefondienst von „Hoffnungsfunken“ wird von Supervisionen begleitet, in denen über herausfordernde Beratungssituationen gesprochen werden kann. Außerdem werden regelmäßige Fortbildungen angeboten, die es den Jugendlichen ermöglichen, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die „Hoffnungsfunken“ sind Teil des deutschlandweiten Netzwerkes der Nummer gegen Kummer e.V., welches ein kostenloses und anonymes Telefonangebot für Kinder und Jugendliche bietet.

Funsch

Der Förderverein 2.0

Die Idee von „funsch“ ist ein Förderverein 2.0.: Geld von Unternehmen aus der Region fließt an Brennpunktschulen in der Region. Dadurch ermöglicht „funsch“ zusätzliche Projekte zur individuellen Potenzialentfaltung für die Schülerinnen und Schüler und gibt den Unternehmen Zugang zu Schulen. Ein „funscher“ identifiziert an seiner Schule Projekte, die aus staatlichen Mitteln nicht finanziert werden können. Er beschreibt diese Projekte und stellt sie auf dem Online-Projektmarktplatz der Initiative. Dann kontaktiert er Unternehmen und bietet ihnen seine Projekte zur Finanzierung und Zusammenarbeit an.

180° Wende

1 Stadt 10 Coaches 100 Multiplikatoren

Seit zwei Jahren ist die Initiative „180° Wende“ in Köln und Nordrhein-Westfalen mit einem breit gefächerten Hilfsangebot nach dem „Streetworker-Prinzip“ aktiv. Um junge Menschen vor Isolierung, Kriminalität, Kriminalisierung oder Radikalisierung zu schützen, hat „180° Wende“ ein stadtweites Netzwerk geschaffen, in dem sich junge Menschen auf Augenhöhe begegnen. Probleme werden erfasst, Auswege aufgezeigt und die Betroffenen zu den bereits vorhandenen sozialen Angeboten in der Stadt begleitet. Die Initiative hat stabile Kontakte zu Ämtern, Behörden, der Polizei, Jugendämtern und Gerichten aufgebaut. „180° ­Wende“ engagiert sich bei Motivationsproblemen, Misserfolg in Schule und Beruf, familiären Schwierigkeiten, Suchtproblematiken und Radikalisierung. Es geht aber auch darum, den jungen Menschen neben den konkreten Hilfsangeboten und auf Grundlage der geltenden Rechtsordnung persönlichkeitsbildende Maßnahmen verbunden mit größtmöglicher Selbstverantwortung für ihr Leben aufzuzeigen.

Youth Bank 2.0

more than money

„Youth Bank“ ist ein Modell zur Förderung von Jugendengagement, das seit 2004 erfolgreich jugendliche Ideen unterstützt und fördert. Junge Menschen bis 25 Jahren übernehmen in einer „Youth Bank“ Verantwortung für ihre Stadt, indem sie Gleichaltrige motivieren und dabei unterstützen, gemeinnützige Projekte anzustoßen. Eine „Youth Bank“ arbeitet wie eine kleine Stiftung vor Ort und bietet Beratung auf Augenhöhe sowie bis zu 400 EUR zur Umsetzung konkreter Ideen. So verändern Jugendliche ihre Stadt und sich selbst, denn sie lernen viele Dinge, die in der Schule oft zu kurz kommen: von Projektplanung über den verantwortungsvollen Umgang mit Geld bis zu Teamwork. Gleichzeitig gewinnt „Youth Bank“ junge Leute oft erstmals für ehrenamtliches Engagement – auch diese Erfahrung wirkt weit über das eigentliche Projekt hinaus. Egal ob Theaterstück oder Schülerzeitung, Jugendliche übernehmen gezielt Verantwortung für ihr Lebensumfeld. So investiert „Youth Bank“ in die Zukunft der Zivilgesellschaft!

MPhasis

weil du's kannst!

„MPhasis“ ist ein Förderprogramm für Mittelschüler. Das Projekt schlägt eine Brücke zwischen mittelständischen Unternehmen und Mittelschülern, die Talent und Motivation besitzen. Die Mittelschüler werden durch ein Bewerbungsverfahren ausgewählt und über zwei Jahre in kleinen Gruppen mit professionellen Workshops zu Soft-Skills und Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Dadurch werden nicht nur wichtige Schlüsselkompetenzen vermittelt, sondern auch der Weg zur passenden Ausbildungsstelle erarbeitet. Das gesamte Programm ist eng auf die Zielgruppen der Initiative abgestimmt. Dafür werden die Partnerschulen in den Auswahlprozess eingebunden und ein Netzwerk aus Partnerunternehmen aufgebaut. Ein weiteres Ziel von „MPhasis“ ist die Unterstützung von Partnerunternehmen beim Finden von besser vorbereiteten Auszubildenden. Am Ende profitieren alle von der Förderung: Schüler, Schulen und Unternehmen.

Boxt euch durch München

Lerne, Dir selbst zu helfen.

Die Tageseinrichtung soll 12- bis 17-jährigen Kindern in München, die unterhalb der Armutsgrenze leben (laut Statistik 21.000), eine fixe und wochentägliche Anlaufstelle sein. Sie ist auf zwei Säulen aufgebaut: einerseits warmes Essen, professionelle Betreuung der Hausaufgaben und Nachhilfe, um einen guten Schulabschluss zu erlangen. Andererseits ein Boxtraining, um Aggressionen abzubauen und durch Präventionskurse Gewalthandlungen vorbeugen zu lernen. In der Tageseinrichtung lernen die Kinder den respektvollen Umgang miteinander, Disziplin und Durchsetzungsvermögen. Sie übernehmen Verantwortung und eröffnen sich neue Perspektiven für die Zukunft. Ebenso dient die Tagesstätte als Bindeglied zwischen Ämtern, Schulen und Eltern, um Schuleschwänzen, aggressives Verhalten im Unterricht und auf der Straße, Drogen- oder familiäre Probleme zu lösen. Die Jugendlichen sollen einsehen, dass Gewalt keine Lösung ist, und sich hier wie in einem zweiten Zuhause wohlfühlen.

Bund d. Pfadfinderinnen & Pfadfinder Niedersachsen

Pfadfinden ist ein Lebensgefühl und wir brennen dafür

Der „Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Landesverband Niedersachsen e.V.“ widmet sich seiner zeitgemäßen Umstrukturierung und hat dafür das Projekt „Lagerfeuer 2.0 – Ehrenamtliche im digitalen Wandel der Zeit“ initiiert. Das Ziel des Projektes ist die Überwindung erkennbarer Schwächen in der historisch gewachsenen Organisationsstruktur und die Anpassung an die sich verändernden Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung. Das Projekt entwickelt Maßnahmen zur Entlastung von Ehrenamtlichen sowie zum zeitgemäßen Umgang mit dem digitalen Wandel. So sollen auch in 100 Jahren noch drei Männer über dem offenen Feuer Kesselgulasch kochen, während eine Meute lachender, müder und schmutziger Mädchen und Jungen von ihren Abenteuern zufrieden ins Lager zurückkehren.

Jangu e.V.

Zukunft durch Bildung

„Jangu e.V.“ versetzt benachteiligte Jugendliche in Uganda durch Bildungspatenschaften und einem innovativen Konzept der Potentialentfaltung in die Lage, für sich und andere Perspektiven zu schaffen und selbstständig Sozialunternehmen zu gründen. „Jangu e.V.“ hat in Zusammenarbeit mit den ersten Generationen geförderter Waisenkinder die „Social Innovation Academy (SINA)“ entwickelt. Die Akademie wurde durch Upcycling aus Plastikflaschen gebaut und schafft die nötigen Voraussetzungen, damit aus benachteiligten Jugendlichen erfolgreiche Sozialunternehmer werden. Die Geförderten werden zu Förderern und haben eine positive Wirkung auf ihre Gesellschaft und Umwelt. Die sozialen Herausforderungen Ugandas, als weltweit jüngste Bevölkerung und mit der zugleich höchsten Jugendarbeitslosigkeitsrate Afrikas, werden so nachhaltig bekämpft. „Jangu e.V.“ schafft einen ganzheitlichen Kreislauf, der eines Tages äußere Hilfe für Uganda überflüssig machen soll.

Schülerkochpokal

KOCHEN macht Schule

Viele Jugendliche wissen wenig über gesunde Ernährung, dem achtsamen Umgang mit Nahrungsmitteln sowie Koch- und Zubereitungstechniken. Wie bereite ich aus frischen Zutaten und mit einem begrenzten Budget eine ausgewogene Mahlzeit zu? Wie schaffe ich es, dass alles auf dem Teller und nur wenig in der Tonne landet? Initiiert von der "KOCHEN macht Schule gGmbH", gibt der Schülerkochpokal Antwort auf diese Fragen und vermittelt nicht nur Respekt im Umgang mit Lebensmitteln sondern zur Theorie auch Handwerk und Praxis. Ob Gymnasium, Regel- oder Förderschule: In einem bundesweiten Kochwettbewerb kreieren Schülerkochteams der 5. bis 10. Klasse in 120 Minuten Zubereitungszeit eigenständig ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen, welches nicht mehr als 20 € kosten darf. Bewertet werden die Menüs von einer Jury vom Verband der Köche Deutschlands e.V. Gewonnen hat beim Schülerkochpokal jeder, der teilnimmt: Wissen und Erfahrung in der Auseinandersetzung mit gesunder Ernährung und jede Menge Spaß.

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