Jugendliche

Ausbildung und Einsatz inklusiver Sporthelfer

Menschen mit Behinderung durch Sport qualifizieren und einbinden

Der katholische DJK Sportverband hat sich zum Ziel gesetzt, Inklusion in den Lebensbereichen von Menschen umzusetzen. Dies geschieht aktuell noch zu wenig. Mit dem Projekt zur Ausbildung von Sporthelfern/Sportassistenten qualifiziert der DJK Sportverband Jugendliche und (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam an ihren Lebensorten, in der Schule sowie im Berufsalltag, zur Verantwortungsübernahme durch Sport. Die Sporthelfer/-assistenten bringen sich mit Mitteln des Sports in Prozesse des Schulalltages ein, gestalten ihren Arbeitsplatz mit und stärken ihr Selbstvertrauen und Rollenbild. Das Ausbildungsangebot eröffnet einer großen Anzahl bisher ausgeschlossener Personen (u.a. 350.000 Schüler/innen an Förderschulen und 280.000 Beschäftigte an über 700 Werkstätten) die Möglichkeit zu vermehrter Teilhabe und ist die Basis für gelebte und umgesetzte Inklusion. Zugleich sind die Qualifizierungen „Leuchtturm-Projekte“ für die Teilnehmer/innen und die beteiligten Institutionen.

Fit in Schule und Beruf

„FISBA - Fit in Schule und Beruf“ erleichtert und begleitet Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf. Die Hausaufgabenbetreuung vermittelt Lernmethoden und Sozialkompetenzen und hilft bei individuellen Lernschwierigkeiten. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Förderbedarf profitieren von der freundschaftlichen Atmosphäre im Verein. In Kooperation mit der Agentur für Arbeit findet regelmäßig eine offene Berufsberatung statt, die über Berufe mit Zukunft informiert und realitätsferne Berufsvorstellungen korrigiert. Ein eigenes Mentoren-Programm bietet individuelle Berufsorientierung und persönliche Unterstützung in der Bewerbungsphase. Die Jugendlichen helfen sich gegenseitig bei den Hausaufgaben, motivieren sich zum Lernen und erfahren in der außerschulischen Gemeinschaft ihre individuellen Stärken und Schwächen. Dadurch erwerben sie genau die Schlüsselkompetenzen, die für das Berufsleben ebenso wichtig sind wie gute Noten.

SENLIMA

Du bist was du tust

Mit dem Projekt SENLIMA möchten wir Jugendliche zu mehr sozialem Engagement motivieren. Mit Hilfe einer Internetplattform wollen wir die Zielgruppe mit lokalen Vereinen, Initiativen und sozial engagierten Unternehmen vernetzen. Dadurch schaffen wir eine Win-Win-Situation: einerseits für Institutionen, die nach freiwilligen Unterstützern suchen und anderseits für Jugendliche, die sich gerne sozial engagieren möchten, aber noch nicht wissen, wo und wie. Einen besonderen Anreiz für die Nutzung der Internetplattform bietet ein spezielles Punktebelohnungssystem, welches das Engagement der Jugendlichen sichtbar und vergleichbar macht. Die Nutzer können sich dabei sowohl virtuell (Microvolunteering), als auch real aus einem "Aufgaben-Pool der guten Taten" an unterschiedlichen Missionen beteiligen. Eine dynamische Darstellung ermöglicht die Verfolgung der Aktivitäten der Teilnehmer und der laufenden Aktionen und Projekte in dem jeweilen Ort.

Baumplattform – Natur pur mit Perspektivenwechsel

„Sag dem Abenteuer, dass ich komme...“

„Natur pur mit Perspektivenwechsel“ bietet die Baumplattform der Outdoorschule Süd e.V. neu und einzigartig in Deutschland auch für inklusive Gruppen. Egal ob mit Rollstuhl oder ohne, im Team wird die Baumplattform erfolgreich erobert um die Natur gemeinsam aus einer anderen Perspektive zu erleben, um ökologische Zusammenhänge zu begreifen und um die persönlichen Stärken zu entdecken. Wir bieten Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 25 Jahren mit besonderen Herausforderungen (Migrationshintergrund, Verhaltensoriginalität, geistigen / psychischen / körperlichen Besonderheiten) die Möglichkeit, sich neuen und ungewohnten Aufgaben in einem attraktiven und „coolen“ Umfeld zu stellen. Unser Ziel ist es, bei den TeilnehmerInnen das Feuer für Aktionen in der Natur, an und auf der Baumplattform zu entfachen. Dies soll sie langfristig dazu anspornen, in der Outdoorschule Süd e.V. eine Möglichkeit zu sehen, selbst als Trainer für inklusive Programme zu arbeiten.

One Week Student

Studieren geht über Probieren

In Deutschland gibt es tausende Studiengänge, hunderte Unis und meistens keinen Plan. Wie nur soll man vorher schon wissen, welcher Studiengang der Richtige ist? One Week Student ist unsere Antwort auf diese Frage. Wir sind eine Community, über die man Studiengänge ausprobieren kann: Wir bringen Studieninteressierte und Studierende zusammen und machen Uni-Unerfahrene für eine Woche selbst zu Studenten. Mit allem drum und dran. Danach weiß man mehr. So einfach ist das. Unser gesellschaftlicher Mehrwert: Eine transparente Studienwahl ohne Überraschungen, niedrigere Wechsel- und Abbrecherquoten (der Steuerzahler dankt) und vor allem: eine gerechte Chance für die, die zu Hause niemand durch den Akademikerdschungel schleusen kann. Bildung ist unser Thema und, weil wir alle noch studieren, kennen wir uns aus. 675 Likes auf Facebook, 135 erfolgreiche Schnupperwochen, Artikel in ZEIT, Spiegel etc. und unsere Kooperationspartner geben uns recht. Aber: Wir wollen mehr.

deinfachstudieren

deinfachstudieren richtet kostenlose Wochenendseminare zur geisteswissenschaftlichen Studienorientierung für SchülerInnen mit Migrationshintergrund aus. In jedem Seminar wird ein Fachbereich an zwei Tagen vorgestellt. Dabei bieten wir Vorlesungen von Universitätsdozenten an, lassen Studierende des jeweiligen Faches kleine Arbeitsgruppen leiten und Campus-Rundgänge mit den Teilnehmenden, ein gemeinsames Mittagessen in der studentischen Mensa, Workshops und vieles Weitere durchführen. Dadurch werden den Teilnehmenden sowohl die Studienbereiche als auch die möglichen Berufsfelder vorgestellt und die Bedenken reduziert, dass geisteswissenschaftliche Ausbildungen nicht finanziell gewinnbringend seien. Mit dem Projekt deinfachstudieren möchten wir besonders zwei Problemstellungen entgegentreten. Dies ist zum einen der geringe Anteil der Studierenden mit Migrationshintergund und zum anderen das Defizit an geisteswissenschaftlicher Schülerförderung.

Perspektivenwerkstatt 2013 e.V.

Erfolg durch Perspektive

Die Perspektivenwerkstatt 2013 e.V. hat als zentrales Anliegen, Kinder und Jugendliche aus Berlin Neukölln in ihrer persönlichen Entwicklung und auf ihrem Bildungsweg zu fördern und dadurch der Perspektivenungleichheit, die durch das soziale Gefüge in diesem Stadtteil besonders groß ist, entgegenzuwirken. Unser ganzheitliches Konzept beinhaltet vier pädagogische Bausteine: Einzel- und Gruppennachhilfe, Berufsvorbereitung und –einstieg, Freizeitangebote sowie die Einbindung von Bezugspersonen. Dadurch ermuntern wir Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Stärken wahrzunehmen, ihre Talente zu entfalten und ihre Zukunft perspektivisch zu gestalten. Die Vereinsakteure, angefangen von den Kindern & Jugendliche, ihren Familien sowie den Ehrenamtlichen und kooperierenden Unternehmen, arbeiten stets Hand in Hand. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz wollen wir individuelle, gemeinschaftliche und gesellschaftliche Handlungsspielräume erweitern! Es braucht Mut, die eigene Perspektive zu verändern!

Erlebnis. Beruf. Abenteuer.

Inklusion und biologische Vielfalt

Projektentwicklung von "Wir machen den Wald begreifbar" zu "Erlebnis. Beruf. Abenteuer."
Der CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) Pfalz verknüpft in seinem Projekt "Wir machen den Wald begreifbar" die Themen Inklusion, biologische Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Wir haben dieses Projekt gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern aus den Bereichen Behindertenhilfe, Jugendarbeit, Kommune, Naturschutz, Wissenschaft weiterentwickelt zu Erlebnis. Beruf. Abenteuer. Ziel: Jugendliche aus Förderschulen und prekären Familienverhältnissen werden fit gemacht für den 1. Arbeitsmarkt durch Verbesserung ihrer Schlüsselqualifikationen. In den dafür entwickelten handlungsorientierten Modulen geht es vor allem um den Erwerb von Sozialkompetenz, Motivation, Arbeitsplanung, Durchhaltevermögen. Innerhalb von 12-18 Monaten durchläuft eine Gruppe 3 Programme von jeweils 3 Tagen. Dazu gehören auch Bewerbertraining und das Kennenlernen von "grünen" Berufen.

Familie Gassenhauer

"Gassenhauer haben Power"

In der Klosterstätte Ihlow wird ein Toter unterhalb des Glockenturmgerüsts gefunden. Der Fall sorgt im Dorf für Aufsehen, eine SOKO wird eingesetzt. So beginnt das Theaterstück, das 30 Auricher Jugendliche unter Anleitung eines Theaterpädagogen über Monate einstudierten. Die 12-17 Jährigen Schüler kommen aus unterschiedlichen Schulen, im Stück verwandeln sie sich in ihre Rollen: das schüchterne Model, der brutale Schlägertyp oder das Tratschweib. Die 1.800 Zuschauer in der Stadthalle Aurich feierten sie dafür in beiden Aufführungen. Das Theaterpräventionsprojekt „Familie Gassenhauer“ hat die Chancen des Theaterspielens erkannt: Theater als wirksames Medium zur Persönlichkeitsentwicklung – insbesondere für Kinder und Jugendliche mit emotionalem und sozialem Unterstützungsbedarf. Im Projekt lernen die Schüler mit- und voneinander. Unterstützt wird das Projekt von 50 Ehrenamtlichen und insgesamt 35 Institutionen. Eine feste Theatereinrichtung ist geplant.

Mädchen für Mädchen

intombi für Mädchen weltweit

intombi e.V. unterstützt weltweit jugendliche Mädchen nachhaltig bei einem erfolgreichen Start in die Zukunft. In Deutschland liegt der Fokus auf der Vermittlung von sozialen Kompetenzen. Die Mädchen lernen das Leben von anderen Mädchen in Schwellen- und Entwicklungsländern in Workshops kennen und werden so zu sozialem Engagement von Mädchen für Mädchen motiviert. Sie können bei Fundraising-Aktionen mitmachen und so Spenden für Mädchen-Projekte in anderen Ländern der Welt sammeln. Im Ausland konzentriert sich intombi auf die Vermittlung von Basis-Kompetenzen in den Bereichen Gesundheit, Alltag und selbstbewusstes Leben. Damit will intombi die Zukunftsperspektiven der Mädchen verbessern und ihrer vielfach bestehenden Benachteiligung entgegenwirken. Im Ausland gibt es jährlich ein Schwerpunktland in dem intombi e.V. seine Ressourcen bündelt. Der „Mädchen für Mädchen“ Leitgedanke beinhaltet Begegnungen, persönliches Engagement auch im Ausland und den Transfer von Erfahrungen.

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