Jugendliche

Boxt euch durch München

Lerne, Dir selbst zu helfen.

Die Tageseinrichtung soll 12- bis 17-jährigen Kindern in München, die unterhalb der Armutsgrenze leben (laut Statistik 21.000), eine fixe und wochentägliche Anlaufstelle sein. Sie ist auf zwei Säulen aufgebaut: einerseits warmes Essen, professionelle Betreuung der Hausaufgaben und Nachhilfe, um einen guten Schulabschluss zu erlangen. Andererseits ein Boxtraining, um Aggressionen abzubauen und durch Präventionskurse Gewalthandlungen vorbeugen zu lernen. In der Tageseinrichtung lernen die Kinder den respektvollen Umgang miteinander, Disziplin und Durchsetzungsvermögen. Sie übernehmen Verantwortung und eröffnen sich neue Perspektiven für die Zukunft. Ebenso dient die Tagesstätte als Bindeglied zwischen Ämtern, Schulen und Eltern, um Schuleschwänzen, aggressives Verhalten im Unterricht und auf der Straße, Drogen- oder familiäre Probleme zu lösen. Die Jugendlichen sollen einsehen, dass Gewalt keine Lösung ist, und sich hier wie in einem zweiten Zuhause wohlfühlen.

Bund d. Pfadfinderinnen & Pfadfinder Niedersachsen

Pfadfinden ist ein Lebensgefühl und wir brennen dafür

Der „Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Landesverband Niedersachsen e.V.“ widmet sich seiner zeitgemäßen Umstrukturierung und hat dafür das Projekt „Lagerfeuer 2.0 – Ehrenamtliche im digitalen Wandel der Zeit“ initiiert. Das Ziel des Projektes ist die Überwindung erkennbarer Schwächen in der historisch gewachsenen Organisationsstruktur und die Anpassung an die sich verändernden Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung. Das Projekt entwickelt Maßnahmen zur Entlastung von Ehrenamtlichen sowie zum zeitgemäßen Umgang mit dem digitalen Wandel. So sollen auch in 100 Jahren noch drei Männer über dem offenen Feuer Kesselgulasch kochen, während eine Meute lachender, müder und schmutziger Mädchen und Jungen von ihren Abenteuern zufrieden ins Lager zurückkehren.

Jangu e.V.

Zukunft durch Bildung

„Jangu e.V.“ versetzt benachteiligte Jugendliche in Uganda durch Bildungspatenschaften und einem innovativen Konzept der Potentialentfaltung in die Lage, für sich und andere Perspektiven zu schaffen und selbstständig Sozialunternehmen zu gründen. „Jangu e.V.“ hat in Zusammenarbeit mit den ersten Generationen geförderter Waisenkinder die „Social Innovation Academy (SINA)“ entwickelt. Die Akademie wurde durch Upcycling aus Plastikflaschen gebaut und schafft die nötigen Voraussetzungen, damit aus benachteiligten Jugendlichen erfolgreiche Sozialunternehmer werden. Die Geförderten werden zu Förderern und haben eine positive Wirkung auf ihre Gesellschaft und Umwelt. Die sozialen Herausforderungen Ugandas, als weltweit jüngste Bevölkerung und mit der zugleich höchsten Jugendarbeitslosigkeitsrate Afrikas, werden so nachhaltig bekämpft. „Jangu e.V.“ schafft einen ganzheitlichen Kreislauf, der eines Tages äußere Hilfe für Uganda überflüssig machen soll.

Schülerkochpokal

KOCHEN macht Schule

Viele Jugendliche wissen wenig über gesunde Ernährung, dem achtsamen Umgang mit Nahrungsmitteln sowie Koch- und Zubereitungstechniken. Wie bereite ich aus frischen Zutaten und mit einem begrenzten Budget eine ausgewogene Mahlzeit zu? Wie schaffe ich es, dass alles auf dem Teller und nur wenig in der Tonne landet? Initiiert von der "KOCHEN macht Schule gGmbH", gibt der Schülerkochpokal Antwort auf diese Fragen und vermittelt nicht nur Respekt im Umgang mit Lebensmitteln sondern zur Theorie auch Handwerk und Praxis. Ob Gymnasium, Regel- oder Förderschule: In einem bundesweiten Kochwettbewerb kreieren Schülerkochteams der 5. bis 10. Klasse in 120 Minuten Zubereitungszeit eigenständig ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen, welches nicht mehr als 20 € kosten darf. Bewertet werden die Menüs von einer Jury vom Verband der Köche Deutschlands e.V. Gewonnen hat beim Schülerkochpokal jeder, der teilnimmt: Wissen und Erfahrung in der Auseinandersetzung mit gesunder Ernährung und jede Menge Spaß.

Ausbildung und Einsatz inklusiver Sporthelfer

Menschen mit Behinderung durch Sport qualifizieren und einbinden

Der katholische DJK Sportverband hat sich zum Ziel gesetzt, Inklusion in den Lebensbereichen von Menschen umzusetzen. Dies geschieht aktuell noch zu wenig. Mit dem Projekt zur Ausbildung von Sporthelfern/Sportassistenten qualifiziert der DJK Sportverband Jugendliche und (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam an ihren Lebensorten, in der Schule sowie im Berufsalltag, zur Verantwortungsübernahme durch Sport. Die Sporthelfer/-assistenten bringen sich mit Mitteln des Sports in Prozesse des Schulalltages ein, gestalten ihren Arbeitsplatz mit und stärken ihr Selbstvertrauen und Rollenbild. Das Ausbildungsangebot eröffnet einer großen Anzahl bisher ausgeschlossener Personen (u.a. 350.000 Schüler/innen an Förderschulen und 280.000 Beschäftigte an über 700 Werkstätten) die Möglichkeit zu vermehrter Teilhabe und ist die Basis für gelebte und umgesetzte Inklusion. Zugleich sind die Qualifizierungen „Leuchtturm-Projekte“ für die Teilnehmer/innen und die beteiligten Institutionen.

Fit in Schule und Beruf

„FISBA - Fit in Schule und Beruf“ erleichtert und begleitet Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf. Die Hausaufgabenbetreuung vermittelt Lernmethoden und Sozialkompetenzen und hilft bei individuellen Lernschwierigkeiten. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Förderbedarf profitieren von der freundschaftlichen Atmosphäre im Verein. In Kooperation mit der Agentur für Arbeit findet regelmäßig eine offene Berufsberatung statt, die über Berufe mit Zukunft informiert und realitätsferne Berufsvorstellungen korrigiert. Ein eigenes Mentoren-Programm bietet individuelle Berufsorientierung und persönliche Unterstützung in der Bewerbungsphase. Die Jugendlichen helfen sich gegenseitig bei den Hausaufgaben, motivieren sich zum Lernen und erfahren in der außerschulischen Gemeinschaft ihre individuellen Stärken und Schwächen. Dadurch erwerben sie genau die Schlüsselkompetenzen, die für das Berufsleben ebenso wichtig sind wie gute Noten.

SENLIMA

Du bist was du tust

Mit dem Projekt SENLIMA möchten wir Jugendliche zu mehr sozialem Engagement motivieren. Mit Hilfe einer Internetplattform wollen wir die Zielgruppe mit lokalen Vereinen, Initiativen und sozial engagierten Unternehmen vernetzen. Dadurch schaffen wir eine Win-Win-Situation: einerseits für Institutionen, die nach freiwilligen Unterstützern suchen und anderseits für Jugendliche, die sich gerne sozial engagieren möchten, aber noch nicht wissen, wo und wie. Einen besonderen Anreiz für die Nutzung der Internetplattform bietet ein spezielles Punktebelohnungssystem, welches das Engagement der Jugendlichen sichtbar und vergleichbar macht. Die Nutzer können sich dabei sowohl virtuell (Microvolunteering), als auch real aus einem "Aufgaben-Pool der guten Taten" an unterschiedlichen Missionen beteiligen. Eine dynamische Darstellung ermöglicht die Verfolgung der Aktivitäten der Teilnehmer und der laufenden Aktionen und Projekte in dem jeweilen Ort.

Baumplattform – Natur pur mit Perspektivenwechsel

„Sag dem Abenteuer, dass ich komme...“

„Natur pur mit Perspektivenwechsel“ bietet die Baumplattform der Outdoorschule Süd e.V. neu und einzigartig in Deutschland auch für inklusive Gruppen. Egal ob mit Rollstuhl oder ohne, im Team wird die Baumplattform erfolgreich erobert um die Natur gemeinsam aus einer anderen Perspektive zu erleben, um ökologische Zusammenhänge zu begreifen und um die persönlichen Stärken zu entdecken. Wir bieten Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 25 Jahren mit besonderen Herausforderungen (Migrationshintergrund, Verhaltensoriginalität, geistigen / psychischen / körperlichen Besonderheiten) die Möglichkeit, sich neuen und ungewohnten Aufgaben in einem attraktiven und „coolen“ Umfeld zu stellen. Unser Ziel ist es, bei den TeilnehmerInnen das Feuer für Aktionen in der Natur, an und auf der Baumplattform zu entfachen. Dies soll sie langfristig dazu anspornen, in der Outdoorschule Süd e.V. eine Möglichkeit zu sehen, selbst als Trainer für inklusive Programme zu arbeiten.

One Week Student

Studieren geht über Probieren

In Deutschland gibt es tausende Studiengänge, hunderte Unis und meistens keinen Plan. Wie nur soll man vorher schon wissen, welcher Studiengang der Richtige ist? One Week Student ist unsere Antwort auf diese Frage. Wir sind eine Community, über die man Studiengänge ausprobieren kann: Wir bringen Studieninteressierte und Studierende zusammen und machen Uni-Unerfahrene für eine Woche selbst zu Studenten. Mit allem drum und dran. Danach weiß man mehr. So einfach ist das. Unser gesellschaftlicher Mehrwert: Eine transparente Studienwahl ohne Überraschungen, niedrigere Wechsel- und Abbrecherquoten (der Steuerzahler dankt) und vor allem: eine gerechte Chance für die, die zu Hause niemand durch den Akademikerdschungel schleusen kann. Bildung ist unser Thema und, weil wir alle noch studieren, kennen wir uns aus. 675 Likes auf Facebook, 135 erfolgreiche Schnupperwochen, Artikel in ZEIT, Spiegel etc. und unsere Kooperationspartner geben uns recht. Aber: Wir wollen mehr.

deinfachstudieren

deinfachstudieren richtet kostenlose Wochenendseminare zur geisteswissenschaftlichen Studienorientierung für SchülerInnen mit Migrationshintergrund aus. In jedem Seminar wird ein Fachbereich an zwei Tagen vorgestellt. Dabei bieten wir Vorlesungen von Universitätsdozenten an, lassen Studierende des jeweiligen Faches kleine Arbeitsgruppen leiten und Campus-Rundgänge mit den Teilnehmenden, ein gemeinsames Mittagessen in der studentischen Mensa, Workshops und vieles Weitere durchführen. Dadurch werden den Teilnehmenden sowohl die Studienbereiche als auch die möglichen Berufsfelder vorgestellt und die Bedenken reduziert, dass geisteswissenschaftliche Ausbildungen nicht finanziell gewinnbringend seien. Mit dem Projekt deinfachstudieren möchten wir besonders zwei Problemstellungen entgegentreten. Dies ist zum einen der geringe Anteil der Studierenden mit Migrationshintergund und zum anderen das Defizit an geisteswissenschaftlicher Schülerförderung.

Seiten