Jugendliche

World Robot Olympiad Deutschland

Schreibe Deine Robotergeschichte!

Unser Verein koordiniert den deutschen Vorentscheid zur World Robot Olympiad (WRO), einem internationalen Roboterwettbewerb für Mädchen und Jungen im Alter von 8 – 19 Jahren. Die Kinder und Jugendlichen lernen in 2er- oder 3er-Teams das Bauen und Programmieren eines Roboters, lösungs- und problemorientiertes Denken und die Arbeit in einem Team. Durch unterschiedliche Altersklassen und Schwierigkeitsstufen können sich die Teilnehmer/innen mit dem Projekt entwickeln und nehmen insgesamt ein wertvolles Paket an Hard- und Softskills mit. Um den Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten ein spannendes und sinnvolles Hobby zu ermöglichen, arbeiten wir im gesamten Bundesgebiet mit unterschiedlichen Partnern zusammen. Es helfen uns Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen und Netzwerke sowie andere Bildungseinrichtungen. Diese unterstützen die WRO in ihrer Region durch die Akquise von Teams, den Kontakt zu lokalen Medien sowie durch die Organisation eines WRO Wettbewerbs.

Qualifizierungs- & Servicestelle Patenprojekte

Laut Münchner Chancenspiegel 2011verließen 2009 knapp 47% der Schüler mit Migrationshintergrund die Hauptschule ohne Abschluss. Oft finden sie in Folge keinen Einstieg in den Beruf, sind dadurch nicht gut integriert und fallen schlimmstenfalls in Armut. Patenprojekte, die Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien auf ihrem Bildungsweg fördern, gibt es in München zahlreiche. Die "Qualifizierungs- und Servicestelle Patenprojekte" vernetzt diese mit Qualifizierungsangeboten und engagementwilligen Bürgerinnen und Bürgern. Angebote, die alle zu einer solidarischen Stadtgesellschaft beitragen, wirken so nicht mehr isoliert und deutlich effizienter. Die Mitglieder des Netzwerks profitieren von regelmäßigen Netzwerktreffen, Fortbildungen und Begleitung der Paten, von Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation mit anderen Netzwerken. Das Projekt wird von der Stadt München unterstützt.

Aufklärung gegen Tabak

Medizinstudierende für rauchfreie Schulen durch präventive Bildung.

"Wie alt waren Sie als Sie mit dem Rauchen begonnen haben?" Der kehlkopflose Patient sitzt vor den 140 Siebtklässlern; er hält ein Gerät an seinen Hals und beginnt zu sprechen. Es sind eindringliche Maßnahmen, die die Initiative "Aufklärung gegen Tabak" (AGT) ergreifen muss, um die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe zu gewinnen. Die Gruppe von über 500 Medizinstudenten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hat neben ihrer Aufklärungsarbeit in Schulen unter anderem eine App programmiert. Diese zeigt den Schülern anhand ihres eigenen Facebookfotos, wie sie nach 15 Jahren Rauchen aussehen würden. Mit Erfolg: Mittlerweile erreichen die Studenten mit ihren Aktionen mehr als 10.000 Schüler jedes Jahr, und die Schulen kommen selbst auf die Studenten zu. Der geringe Altersunterschied zu den Schülern hilft AGT dabei, als Vorbilder wahrgenommen zu werden.

ÄGGF

Für die Gesundheit der Kinder

Jährlich kommen > 600.000 Jugendliche in die Pubertät. Körperliche & seelische Veränderungen überfordern dann oft nicht nur sie selbst sondern auch ihr Umfeld mit zum Teil einschneidenden Folgen für deren Gesundheit und Lebensentwurf, wie z.B. Teenagerschwangerschaften, sexuell übertragbare Infektionen, Depressionen, Essstörungen. Hier setzt das Engagement der ÄGGF-Ärztinnen mit ihrer entwicklungsbegleitenden "Ärztinnen-Informationsstunde" an. Unter dem Motto „den eigenen Körper kennen, schätzen & schützen lernen“ gehen aktuell 81 familienerfahrene Ärztinnen in Schulen. Im vertrauten schulischen Umfeld erklären sie ärztlich kompetent und stellen sich den offenen Fragen, wie es Eltern, Lehrer oder das Internet oft nicht leisten können. Aktuell werden in ca. 8.000 Veranstaltungen/Jahr >120.000 Jugendliche erreicht. Die ÄGGF will Ihr Engagement ausweiten um den stetig ansteigenden Anfragen nachkommen zu können. Dafür sucht sie verstärkt die Öffentlichkeit und zusätzliche Spender.

Freunde fürs Leben TV

„Freunde fürs Leben“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, über Suizid und Depressionen aufzuklären und Informationen besonders an junge Menschen zu vermitteln, denn: Suizid ist bei den unter 25-Jährigen die zweithäufigste Todesursache. Seit 2009 betreibt der Verein den ersten Videokanal im Internet, „Freunde fürs Leben TV“, der sich dem Thema „seelische Gesundheit“ widmet. Über kurze Clips, die via YouTube auf der Website der Organisation eingebunden sind, können sich vor allem Jugendliche und junge Erwachsene einfach und schnell über Depression und Suizid, aber auch über Hilfs- und Unterstützungsangebote informieren. In den Videos sprechen Prominente aus Film, Fernsehen und Musik über Gefühle und Lebenskrisen, Experten erklären Begriffe wie Borderline und Stress; es werden Beratungseinrichtungen vorgestellt und es gibt Mitschnitte von Vorträgen für Lehrer und Berater in der Ausbildung. Das Projekt bietet Jugendlichen einen einfachen und modernen Zugang zu einem relevanten, aber ernsten Thema.

Kultur-Netzwerker

Die „Kulturnetzwerker“ sind ein soziales Netzwerk, das interkulturelle und milieubedingte Barrieren in den Bereichen Kunst, Musik und Theater überwinden möchte. Über die Website www.kultur-netzwerker.de können sich kulturerfahrene Schüler oder Studenten entweder als „Scout“ und kulturunerfahrene Jugendliche und junge Erwachsene als „Newcomer“ anmelden. Über eine Matching-Funktion bekommen Newcomer Scouts vorgeschlagen, mit denen sie gemeinsam Aktivitäten wie Konzert-, Theater- oder Museumsbesuche unternehmen.
Das Projekt beschränkt sich in der Pilotphase auf den Kulturraum München, wir möchten uns aber die Option vorbehalten, das Projekt in einer fortgeschrittenen Phase auch deutschlandweit zu realisieren.

Musiker ohne Grenzen e.V.

„Musiker ohne Grenzen“ begründet ein weltweites Netzwerk kreativer Musikprojekte, um Menschen einander näher zu bringen und ihnen unabhängig von ihrer Lebenssituation einen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Wir vermitteln Sachspenden und Musiker, welche die Projekte mit ihrer Arbeit unterstützen. Durch diese Form der musikalischen Solidarität verbessern wir die Lebenswirklichkeit in sozialen Brennpunkten: Die Musik ebnet den Weg zur Selbstverwirklichung und ist ein Medium, sich selbst auszudrücken sowie die eigene Realität zu artikulieren. Durch die musikalische Arbeit bieten wir Alternativen zu einer kriminellen Karriere und dem sozialen Abseits. Unsere Arbeit sensibilisiert alle Beteiligten stark für das Thema sozialer Verantwortung. Derzeit engagieren wir uns in fünf Projekten in Ecuador, Jamaika und Indien. Weitere Projekte, auch in Hamburg, sind in Planung.

challengeMi

Jugendliche mit und ohne Schulabschluss sind häufig allein gelassen bei der Suche nach beruflicher Zukunft bzw. haben niemanden, der sie beim Lichten des „Informationsdschungels“ unterstützt. Mit Hilfe eines Initial-Workshops „Zukunftswerkstatt“ unterstützen wir Jugendliche klassen-, schul- und bezirksübergreifend bei der Berufsorientierung und Kompetenzermittlung. Ziel ist es, dass jeder Teilnehmer nach diesem Workshop weiß, welche beruflichen Zielrichtungen warum gerade für ihn/sie in Frage kommen und welches die nächsten Schritte (Praktikum, Praktikumsreflektion, Nachhilfe, Bewerbungscoaching etc.) zur Erreichung des eigenen Ziels sind. Wir begleiten auch anschließend und unterstützen bei der Umsetzung der nächsten Schritte durch Coaching, Netzwerkkontakte oder Vermittlung weiterer Unterstützung.

BAFF

„BAFF“ (Bands auf festen Füßen) ist ein Projekt der evangelischen Kirchengemeinde Joachimsthal, die nach einem rechtsextremen Übergriff auf türkische Kinder und Jugendliche Verantwortung für die Jugendlichen der Region übernommen hat. Wir bieten teilweise perspektivlosen Jugendlichen ein attraktives Angebot mit Rockmusik und Tanz. Derzeit gibt es sieben Bands und drei Tanzgruppen, die unter Anleitung eines Workshopleiters wöchentlich üben. In den Gruppen und beim regelmäßigen Treffen im Plenum praktizieren die Jugendlichen ein tolerantes und demokratisches Miteinander. Bei Konzerten und anderen Veranstaltungen begegnen sie Jugendlichen aus anderen Kulturen und bauen Beziehungen auf. Das Plenum wählt selbst Themen wie Alltagsrassismus, Asylbewerber oder Mobbing. Jugendliche lernen bei BAFF, rechtsextreme Angebote einzuschätzen und sich dagegen einzusetzen. Dadurch werden sie zu selbst- und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft.

Boxschool

„Boxschool – Verein für Gewaltprävention e.V.“ widmet sich der Förderung der Jugendhilfe sowie des Sports und fördert Gewaltprävention bei delinquenten, dissozial- und gewaltauffälligen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der Verein richtet sich auch an Vertreter dieser Zielgruppe, die im Abseits stehen oder Opfer von Gewalt geworden sind. Dies wird insbesondere durch Boxtraining, boxorientiertes und/oder sportartübergreifendes Kampfsporttraining an Hamburger Schulen, durch die ideelle, personelle, materielle und finanzielle Förderung von Trainings-, Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen zum Thema Gewaltprävention, Opferempathie und Aggressionsbewältigung sowie durch die Fortbildung von Lehrern verwirklicht.

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