Jugendliche

Perspektivenwerkstatt 2013 e.V.

Erfolg durch Perspektive

Die Perspektivenwerkstatt 2013 e.V. hat als zentrales Anliegen, Kinder und Jugendliche aus Berlin Neukölln in ihrer persönlichen Entwicklung und auf ihrem Bildungsweg zu fördern und dadurch der Perspektivenungleichheit, die durch das soziale Gefüge in diesem Stadtteil besonders groß ist, entgegenzuwirken. Unser ganzheitliches Konzept beinhaltet vier pädagogische Bausteine: Einzel- und Gruppennachhilfe, Berufsvorbereitung und –einstieg, Freizeitangebote sowie die Einbindung von Bezugspersonen. Dadurch ermuntern wir Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Stärken wahrzunehmen, ihre Talente zu entfalten und ihre Zukunft perspektivisch zu gestalten. Die Vereinsakteure, angefangen von den Kindern & Jugendliche, ihren Familien sowie den Ehrenamtlichen und kooperierenden Unternehmen, arbeiten stets Hand in Hand. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz wollen wir individuelle, gemeinschaftliche und gesellschaftliche Handlungsspielräume erweitern! Es braucht Mut, die eigene Perspektive zu verändern!

Erlebnis. Beruf. Abenteuer.

Inklusion und biologische Vielfalt

Projektentwicklung von "Wir machen den Wald begreifbar" zu "Erlebnis. Beruf. Abenteuer."
Der CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) Pfalz verknüpft in seinem Projekt "Wir machen den Wald begreifbar" die Themen Inklusion, biologische Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Wir haben dieses Projekt gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern aus den Bereichen Behindertenhilfe, Jugendarbeit, Kommune, Naturschutz, Wissenschaft weiterentwickelt zu Erlebnis. Beruf. Abenteuer. Ziel: Jugendliche aus Förderschulen und prekären Familienverhältnissen werden fit gemacht für den 1. Arbeitsmarkt durch Verbesserung ihrer Schlüsselqualifikationen. In den dafür entwickelten handlungsorientierten Modulen geht es vor allem um den Erwerb von Sozialkompetenz, Motivation, Arbeitsplanung, Durchhaltevermögen. Innerhalb von 12-18 Monaten durchläuft eine Gruppe 3 Programme von jeweils 3 Tagen. Dazu gehören auch Bewerbertraining und das Kennenlernen von "grünen" Berufen.

Familie Gassenhauer

"Gassenhauer haben Power"

In der Klosterstätte Ihlow wird ein Toter unterhalb des Glockenturmgerüsts gefunden. Der Fall sorgt im Dorf für Aufsehen, eine SOKO wird eingesetzt. So beginnt das Theaterstück, das 30 Auricher Jugendliche unter Anleitung eines Theaterpädagogen über Monate einstudierten. Die 12-17 Jährigen Schüler kommen aus unterschiedlichen Schulen, im Stück verwandeln sie sich in ihre Rollen: das schüchterne Model, der brutale Schlägertyp oder das Tratschweib. Die 1.800 Zuschauer in der Stadthalle Aurich feierten sie dafür in beiden Aufführungen. Das Theaterpräventionsprojekt „Familie Gassenhauer“ hat die Chancen des Theaterspielens erkannt: Theater als wirksames Medium zur Persönlichkeitsentwicklung – insbesondere für Kinder und Jugendliche mit emotionalem und sozialem Unterstützungsbedarf. Im Projekt lernen die Schüler mit- und voneinander. Unterstützt wird das Projekt von 50 Ehrenamtlichen und insgesamt 35 Institutionen. Eine feste Theatereinrichtung ist geplant.

Mädchen für Mädchen

intombi für Mädchen weltweit

intombi e.V. unterstützt weltweit jugendliche Mädchen nachhaltig bei einem erfolgreichen Start in die Zukunft. In Deutschland liegt der Fokus auf der Vermittlung von sozialen Kompetenzen. Die Mädchen lernen das Leben von anderen Mädchen in Schwellen- und Entwicklungsländern in Workshops kennen und werden so zu sozialem Engagement von Mädchen für Mädchen motiviert. Sie können bei Fundraising-Aktionen mitmachen und so Spenden für Mädchen-Projekte in anderen Ländern der Welt sammeln. Im Ausland konzentriert sich intombi auf die Vermittlung von Basis-Kompetenzen in den Bereichen Gesundheit, Alltag und selbstbewusstes Leben. Damit will intombi die Zukunftsperspektiven der Mädchen verbessern und ihrer vielfach bestehenden Benachteiligung entgegenwirken. Im Ausland gibt es jährlich ein Schwerpunktland in dem intombi e.V. seine Ressourcen bündelt. Der „Mädchen für Mädchen“ Leitgedanke beinhaltet Begegnungen, persönliches Engagement auch im Ausland und den Transfer von Erfahrungen.

World Robot Olympiad Deutschland

Schreibe Deine Robotergeschichte!

Unser Verein koordiniert den deutschen Vorentscheid zur World Robot Olympiad (WRO), einem internationalen Roboterwettbewerb für Mädchen und Jungen im Alter von 8 – 19 Jahren. Die Kinder und Jugendlichen lernen in 2er- oder 3er-Teams das Bauen und Programmieren eines Roboters, lösungs- und problemorientiertes Denken und die Arbeit in einem Team. Durch unterschiedliche Altersklassen und Schwierigkeitsstufen können sich die Teilnehmer/innen mit dem Projekt entwickeln und nehmen insgesamt ein wertvolles Paket an Hard- und Softskills mit. Um den Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten ein spannendes und sinnvolles Hobby zu ermöglichen, arbeiten wir im gesamten Bundesgebiet mit unterschiedlichen Partnern zusammen. Es helfen uns Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen und Netzwerke sowie andere Bildungseinrichtungen. Diese unterstützen die WRO in ihrer Region durch die Akquise von Teams, den Kontakt zu lokalen Medien sowie durch die Organisation eines WRO Wettbewerbs.

Qualifizierungs- & Servicestelle Patenprojekte

Laut Münchner Chancenspiegel 2011verließen 2009 knapp 47% der Schüler mit Migrationshintergrund die Hauptschule ohne Abschluss. Oft finden sie in Folge keinen Einstieg in den Beruf, sind dadurch nicht gut integriert und fallen schlimmstenfalls in Armut. Patenprojekte, die Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien auf ihrem Bildungsweg fördern, gibt es in München zahlreiche. Die "Qualifizierungs- und Servicestelle Patenprojekte" vernetzt diese mit Qualifizierungsangeboten und engagementwilligen Bürgerinnen und Bürgern. Angebote, die alle zu einer solidarischen Stadtgesellschaft beitragen, wirken so nicht mehr isoliert und deutlich effizienter. Die Mitglieder des Netzwerks profitieren von regelmäßigen Netzwerktreffen, Fortbildungen und Begleitung der Paten, von Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation mit anderen Netzwerken. Das Projekt wird von der Stadt München unterstützt.

Aufklärung gegen Tabak

Medizinstudierende für rauchfreie Schulen durch präventive Bildung.

"Wie alt waren Sie als Sie mit dem Rauchen begonnen haben?" Der kehlkopflose Patient sitzt vor den 140 Siebtklässlern; er hält ein Gerät an seinen Hals und beginnt zu sprechen. Es sind eindringliche Maßnahmen, die die Initiative "Aufklärung gegen Tabak" (AGT) ergreifen muss, um die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe zu gewinnen. Die Gruppe von über 500 Medizinstudenten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hat neben ihrer Aufklärungsarbeit in Schulen unter anderem eine App programmiert. Diese zeigt den Schülern anhand ihres eigenen Facebookfotos, wie sie nach 15 Jahren Rauchen aussehen würden. Mit Erfolg: Mittlerweile erreichen die Studenten mit ihren Aktionen mehr als 10.000 Schüler jedes Jahr, und die Schulen kommen selbst auf die Studenten zu. Der geringe Altersunterschied zu den Schülern hilft AGT dabei, als Vorbilder wahrgenommen zu werden.

ÄGGF

Für die Gesundheit der Kinder

Jährlich kommen > 600.000 Jugendliche in die Pubertät. Körperliche & seelische Veränderungen überfordern dann oft nicht nur sie selbst sondern auch ihr Umfeld mit zum Teil einschneidenden Folgen für deren Gesundheit und Lebensentwurf, wie z.B. Teenagerschwangerschaften, sexuell übertragbare Infektionen, Depressionen, Essstörungen. Hier setzt das Engagement der ÄGGF-Ärztinnen mit ihrer entwicklungsbegleitenden "Ärztinnen-Informationsstunde" an. Unter dem Motto „den eigenen Körper kennen, schätzen & schützen lernen“ gehen aktuell 81 familienerfahrene Ärztinnen in Schulen. Im vertrauten schulischen Umfeld erklären sie ärztlich kompetent und stellen sich den offenen Fragen, wie es Eltern, Lehrer oder das Internet oft nicht leisten können. Aktuell werden in ca. 8.000 Veranstaltungen/Jahr >120.000 Jugendliche erreicht. Die ÄGGF will Ihr Engagement ausweiten um den stetig ansteigenden Anfragen nachkommen zu können. Dafür sucht sie verstärkt die Öffentlichkeit und zusätzliche Spender.

Freunde fürs Leben TV

„Freunde fürs Leben“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, über Suizid und Depressionen aufzuklären und Informationen besonders an junge Menschen zu vermitteln, denn: Suizid ist bei den unter 25-Jährigen die zweithäufigste Todesursache. Seit 2009 betreibt der Verein den ersten Videokanal im Internet, „Freunde fürs Leben TV“, der sich dem Thema „seelische Gesundheit“ widmet. Über kurze Clips, die via YouTube auf der Website der Organisation eingebunden sind, können sich vor allem Jugendliche und junge Erwachsene einfach und schnell über Depression und Suizid, aber auch über Hilfs- und Unterstützungsangebote informieren. In den Videos sprechen Prominente aus Film, Fernsehen und Musik über Gefühle und Lebenskrisen, Experten erklären Begriffe wie Borderline und Stress; es werden Beratungseinrichtungen vorgestellt und es gibt Mitschnitte von Vorträgen für Lehrer und Berater in der Ausbildung. Das Projekt bietet Jugendlichen einen einfachen und modernen Zugang zu einem relevanten, aber ernsten Thema.

Kultur-Netzwerker

Die „Kulturnetzwerker“ sind ein soziales Netzwerk, das interkulturelle und milieubedingte Barrieren in den Bereichen Kunst, Musik und Theater überwinden möchte. Über die Website www.kultur-netzwerker.de können sich kulturerfahrene Schüler oder Studenten entweder als „Scout“ und kulturunerfahrene Jugendliche und junge Erwachsene als „Newcomer“ anmelden. Über eine Matching-Funktion bekommen Newcomer Scouts vorgeschlagen, mit denen sie gemeinsam Aktivitäten wie Konzert-, Theater- oder Museumsbesuche unternehmen.
Das Projekt beschränkt sich in der Pilotphase auf den Kulturraum München, wir möchten uns aber die Option vorbehalten, das Projekt in einer fortgeschrittenen Phase auch deutschlandweit zu realisieren.

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