Jugendliche

Fit n' Fair

Die Brutalität junger Gewalttäter (sucht- und kriminalitätsgefährdete Jugendliche) nimmt zu. Eltern, Lehrer, Jugendrichter drohen und fühlen sich hilflos. Sind wirklich neue und härtere Gesetze notwendig? Oder wie kann Jugendlichen geholfen werden? Wie kann resozialisiert werden, so dass Haft vermieden werden kann? Die Jugendlichen sollen durch Pädagogen, Selbsterfahrenen sowie unsere Sportangebote wieder vollständige und wertvolle Mitglieder der Gesellschaft werden. Wir bieten ein konfliktbereites, einfühlendes und menschlich offenes und selbsterfahrendes Team, welches an eine kompetente und fachliche Verantwortung gebunden ist. Sport, Auseinandersetzungen, pädagogische Rollenspiele, pädagogisch orientierte Gespräche, Körpergefühl als Schutzfunktion, sollen den jungen Menschen helfen, sich in die Gesellschaft zu integrieren und Spaß an Arbeit, Schule, Freizeit und gesunden Kontakten wecken.

Alumni - Netzwerke für Schulen

Alumni at School ist eine Initiative zur Unterstützung und Entwicklung von Alumni-Arbeit an deutschsprachigen weiterführenden Schulen. Sie hat das Ziel, dadurch die Studien- und Berufsberatung für Schüler zu verbessern. Ehemalige sehen wir dabei als optimale Ansprechpartner, um Schüler im Übergang von der Schule in das Studium oder in den Beruf zu beraten und zu unterstützen. Alumni at School versteht sich dabei als „Enabler“ von schulischer Initiative, die in der Regel von Lehrern, Ehemaligen, Schülern, Eltern und/oder Fördervereinen getragen wird. Alumni at School unterstützt diese schulische Initiativen kostenlos mit Software, einem Handbuch, Best-Practice-Beispielen und Netzwerkveranstaltungen, wird aber nicht selbst an den Schulen tätig.

em - Schülerfirmen

Jeder Schüler soll im Laufe seiner Schulzeit die Chance bekommen, in einer Schülerfirma die wirtschaftlichen Zusammenhänge in unserer Gesellschaft kennenzulernen, unternehmerisches Handeln durch eigene Praxis auszuprobieren und damit Eigeninitiative zu entwickeln und Verantwortung für ein Team und für das gemeinsame Projekt zu übernehmen. Konkret leiten wir stufenübergreifende Schülerteams von Acht- bis Zehntklässlern an, in den Schulpausen Brötchen, Getränke und Schreibwaren an ihre Mitschüler zu verkaufen. Dabei sind wir erster Unterstützer für die Schüler, aber sie betreiben diesen Schülerkiosk mit den von uns eingeübten Abläufen in ihrer Schule völlig selbstständig. Das Besondere ist: Mit unserem Angebot können Schulen eine Schülerfirma betreiben, ohne dass die Lehrer zusätzlichen Aufwand haben. Alle teilnehmenden Schüler engagieren sich freiwillig, außerhalb des Unterrichts und aus eigenem Antrieb heraus – das sind Bedingungen, die einen hohen Lernerfolg begünstigen.

PCs for Kids

"Schluss mit der PC-Knappheit an unseren Schulen!“ Unter diesem Leitspruch schaffen wir ein bundesweit agierendes und lebendiges Netzwerk für die Vermittlung zwischen Überschuss und Defizit (PCs von Unternehmen an Schulen). Hierfür adressieren wir Lehrer oder Fördervereine (Multiplikatoren), welche vor Ort in ihren Regionen einen konkreten Bedarf für Schulen und Institutionen kennen. Über das Online-Portal www.pcs-for-kids.de kann der Bedarf mit dem Angebot bundesweit verglichen und das Prinzip „PCs for Kids“ (PfK) vor Ort nachhaltig angewendet werden, um die Vermittlerarbeit systematisch zum Erfolg zu führen. Ebenso möchten wir Firmen und Geschäftsleute motivieren, zukünftig betriebswirtschaftlich abgeschriebene und ausgemusterte, aber weiterhin voll funktionsfähige EDV-Geräte wie PCs, Notebooks, Bildschirme und Drucker auf unserem Online-Portal kostenlos bereitzustellen. Auch bestehen Partnerkonzepte mit Unternehmen der IT-Industrie (Logitech: Zubehör, Microsoft: Software).

futurepreneur e.V.

futurepreneur e.V. bietet jungen Menschen ab 14 Jahren in vier Formaten (Sommerunternehmer: vier bis sechs Wochen, Zukunftsunternehmer: vier bis sechs Wochen, Business for a Week: drei halbe und zwei ganze Tage, Business for a Day: zwei ganze Tage) erlebbares und erfahrbares Unternehmertum in einem befristeten Zeitraum von zwei Tagen bis maximal sechs Wochen an. Nach Theorie und Übungen entwickeln die Jugendlichen ihre Geschäftsidee auf Basis ihrer Fähigkeiten, Interessen und Kompetenzen. In allen Projekten ist die tatsächliche Umsetzung und Erprobung der Idee in der Realität das zentrale Element. Die Projekte, wie beispielsweise „Sommerunternehmer“, werden in Kooperation mit Jugendzentren, Schulen, Arbeitsämtern, Career Centern umgesetzt und haben zum Ziel nachhaltig Unternehmergeist zu zünden und Selbständigkeit als berufliche Option vorstellbar zu machen.

hilfreich - Schule sozial

Bei dem Projekt „hilfreich - Schule sozial" wird Schülern (und Lehrern) die Möglichkeit gegeben, ihre Pfandflaschen in einen an der Schule aufgestellten Container zu werfen. Bevor die Schüler ihre Pfandflaschen in die Container werfen, schreiben sie mit Edding die jeweilige Klassenstufe auf den Deckel der Flasche. Die Stufe mit den meisten gespendeten Pfandflaschen bekommt einen Preis, sodass neben der Gemeinnützigkeit auch die Stufendynamik gestärkt wird. Das gesammelte Geld fließt durch unseren Partner „Wort und Tat“ in ein gemeinnütziges Projekt, bei dem zum Leben notwendige Grundlagen (u.a. Wasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung) an Hilfsbedürftige weitergegeben werden. Da uns Multiplikation sehr wichtig ist, haben wir ein Projekt-Konzept entwickelt, sodass Schüler in ganz Deutschland das Projekt mit unserer Unterstützung selbstständig und auf ehrenamtlicher Basis durchführen können. Sie werden dafür mit einem Handbuch, Werbematerial und Coaching ausgestattet.

BAMBUSWALD hoch 10

Der deutsche Verein Schule fürs Leben möchte zusammen mit dem kolumbianischen Verein „Escuela para la Vida“ rund um die Stadt Cali, Kolumbien dieses zweite große Bildungsprojekt beginnen. Es sollen fünf Lehrwerkstätten für 120 mittellose Lehrlinge rund um den heimischen Bambus initiiert und getragen werden. Dafür wird 100 Hektar Bambuswald aufgeforstet, der als Lernort und Produktionsmaterial dient. Traditioneller Bestandteil dieser heimischen Waldform sind Permagärten zur Produktion von Nahrungsmitteln und Heilpflanzen (zirka 5% der Waldfläche). Eine der Lehrwerkstätten produziert ein innovatives Baumaterial aus Bambus (Vierkanthölzer, pressholzartig), das auch zum Hausbau in Eigenbauweise genutzt werden kann und als nachwachsender Holzersatz die Abholzung von Tropenwald zu verhindern hilft. BAMBUSWALDhoch10 ist als Bildungs- und Umweltunternehmen - als Social Business - geplant, das sich nach wenigen Jahren selbst tragen und nachhaltig die Lehrwerkstätten sowie neue Aufforstungen finanzieren soll.

Jedem einen Abschluss

Jedes Jahr verlassen rund 500 Hamburger Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Sie haben weder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt noch auf einen Berufseinstieg. Die sozialen Folgen sind für die Gesellschaft über Generationen hinweg spürbar. Rutschen diese 500 Jugendlichen nach der Schule in die Arbeitslosigkeit und perspektivisch in die Langzeitarbeitslosigkeit ab, kostet das die Stadt Hamburg jährlich pro Arbeitslosen 18.000 EUR, d.h. insgesamt 9 Millionen EUR pro Jahr. Um diesem gesellschaftlichen und finanziellen Problem entgegenzuwirken, begleitet „Jedem einen Abschluss“ (JEA!) Risikoschüler für nur 1.000 EUR pro Jahr durch intensive und persönliche Betreuung zum Hauptschulabschluss. Die Schüler werden von ehrenamtlichen Studenten über zwei Jahre hinweg in Form von fachlicher Nachhilfe, Sprachförderung, Kleingruppen-Coaching und Einzelfallhilfe gefördert. Die JEA!-Coaches sammeln dabei wertvolle Praxiserfahrungen und engagieren sich gleichzeitig sozial. Unmittelbar profitieren bei JEA! Schüler und Studenten gleichermaßen.

Boa Nnipa

Bei unserem ersten Projekt EBAN geben wir mehrtägige sexualpädagogische Fortbildungen für ghanaische Freiwillige. Im Rahmen dieser Workshops entwickeln wir gemeinsam ein Unterrichtskonzept und passende Arbeitsmaterialien für die Arbeit in den Schulklassen. Mit diesem Konzept und dem erworbenen Wissen werden die Freiwilligen, jeweils in Zweierteams, an Schulen gehen und dort in den Klassenstufen 5 bis 9 Sexualkunde unterrichten. Wir begleiten die Freiwilligen während ihrer ersten Unterrichtsstunden und bieten ihnen während der gesamten Zeit einen Anlaufpunkt an. In wöchentlichen Evaluationsrunden analysieren wir außerdem Erfolge, Fragen und Probleme, um so aufgetretene Herausforderungen und Unsicherheiten bestmöglich zu lösen. Das Boa Nnipa-Team kümmert sich neben den Fortbildungen auch um die Koordination, schafft den Kontakt zwischen Schulen und Freiwilligen und stellt die organisatorischen Mittel sowie alle benötigten Arbeitsmaterialien zur Verfügung.

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