Kinder

Herzenssache – Nähen für Sternchen & Frühchen e.V.

Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen

Die Vision des Vereins Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen e.V. (NFSUF) ist es, Sternenkinder liebevoll zu betten und für Eltern eine positive Erinnerung zu schaffen. Eltern von Frühchen hilft der Verein, mit wunderschönen Kleidungsstücken den tristen Klinikalltag bunter zu gestalten. Betroffenen Eltern gibt NFSUF die Möglichkeit des Austauschs sowohl online als auch bei lokalen Treffen. Bei dem Thema Sternenkind handelt es sich noch immer um ein Tabuthema, das der Verein in die Öffentlichkeit bringt. Das langfristige Ziel von NFSUF ist es, deutschlandweit jedem Frühchen einen schönen Start ins Leben und jedem Sternenkind einen liebevollen und angemessenen Abschied zu ermöglichen. Die Zielgruppen sind Krankenhäuser mit Frühgeborenenstationen, Geburts- oder Hebammenhäuser sowie Bestatter und die Fotografen der Organisation "Dein Sternkind". Auch betroffene Eltern haben die Möglichkeit, direkt Kontakt aufzunehmen.

TourneeOper Mannheim e.V.

Oper selbst gemacht - kulturelle Bildung für Kinder!

Musik ist nicht nur ein Kulturgut, Musik verbindet und trägt zur gesellschaftlichen Teilhabe bei. Musik findet aber immer weniger statt, an Grundschulen fallen bis zu 80% des Musikunterrichts aus, 80% wird fachfremd unterrichtet. Ein Bezug zur klassischen Musik bleibt meist nur Kindern aus einem privilegierten Umfeld vorbehalten. Die TourneeOper Mannheim (TOM) macht Opern für und mit Kindern an Grundschulen bundesweit. An Grundschulen erreicht TOM alle Kinder, egal welcher Herkunft, welcher Einkommens- oder Bildungssituation und sorgt somit für Chancengleichheit. Mit den Opernaufführungen und Opernworkshops von professionellen Opernsängern hat TOM im vergangenen Jahr bereits 300 Schulen im ländlichen Bereich sowie in Metropolen erreicht und 45.000 Schüler begeistern können. Arien werden von Schülern auf den Schulgängen gesungen. TOM leistet nicht nur einen Beitrag zum Zugang zu kultureller Bildung. Vielmehr werden damit Kreativität, Selbstwertgefühl und soziales Miteinander gefördert.

Mentor – Die Leselernhelfer Düsseldorf e.V.

Einen Mentor für jedes Kind

Mentor – Die Leselernhelfer Düsseldorf e.V. setzt sich für Kinder ein, die Schwierigkeiten mit dem Lesen und / oder der deutschen Sprache haben. Der Verein vermittelt Ehrenamtliche, die ein Kind in einer 1:1 Situation über mehrere Monate betreuen. In der wöchentlichen Mentor-Stunde geht es um Kommunikation im weitesten Sinne, Bücher stehen dabei immer wieder im Mittelpunkt. Es wird geredet, gelacht und natürlich gelesen. Jeder Mentor kann ganz auf die Schwierigkeiten, Fähigkeiten und Interessen seines Kindes eingehen. Freude und Begeisterung stehen in den Stunden ganz klar vor Leistung und deshalb sind Mentor-Stunden so beliebt und wirksam.
Unsere Mentoren arbeiten an 68 Schulen in Düsseldorf, die Stunden werden vom Lehrerkollegium in den Schulalltag integriert, die Vorbereitung auf das Ehrenamt, die Vermittlung und die Betreuung der Mentoren wird durch den Verein getragen.

Future E.D.M. e.V.

Zukunft durch Bildung

Future EDM wurde 2014 als Verein von Studierenden gegründet und sorgt für einen Zugang zu Bildung für benachteiligte Kinder im Senegal, um ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern. Den Kern des Vereins bilden drei Projekte: Erstens die Vermittlung von Patenschaften für einen Schulabschluss. Zweitens die Unterhaltung eines Bildungszentrums, in dem Kinder lernen, Internetzugang bekommen und Französisch lernen können. Drittens werden vor Ort GesundheitsbotschafterInnen ausgebildet, die Wissen zu sexueller Aufklärung, Hygiene und Prävention von Krankheiten auch in entlegene Teile des Landes tragen. Zur Umsetzung dieser Projekte arbeitet Future EDM mit dem lokalen Partnerverein Elena EDM zusammen. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe. Es wird aktiv darauf geachtet, lokale Ideen zu unterstützen und nachhaltige Lösungen anzustreben. Mit Bildung als Schlüsselfaktor wird ein langfristiger Wandel und keine kurzfristige Symptombekämpfung angestrebt.

Pixel Sozialwerk

„Wenn ich groß bin, werde ich ein Dieb!“ „Ich bin zweimal sitzen geblieben.“ „Alle sagen, ich kann nichts.“ Diese Sätze von Kindern hört das Team des Social Start-ups Pixel Sozialwerk regelmäßig und spiegeln gesellschaftliche Brennpunktthemen wieder: Kinderarmut, Chancenungleichheit und daraus resultierende Perspektivlosigkeit. Seit 2018 arbeitet Pixel in den zwei sozialschwächsten Erfurter Plattenbaugebieten. Mit Hilfe von ehrenamtlichen Engagements, privaten Spenden und Fördermitteln erhalten Kinder und Familien Berufs- und Zukunftschancen. Der Konzeptansatz ist dabei mit aufsuchenden, niedrigschwelligen Angeboten Beziehungen zu ermöglichen, um darauf aufbauende tiefergreifende Hilfsangebote zu vermitteln oder selbst anbieten zu können. Wir starteten deshalb im August 2018 mit zwei wöchentlichen Spielplatzfesten und wollen diese in 2019 mit weiteren Angeboten kombinieren. Unsere Spielplatzfeste verbinden eine offene Spielezeit, selbstgeschriebene Puppentheater mit einer Snackpause.

Stand up! Prävention in Schule

Aufwachsen ohne sexuellen Missbrauch. Jedem Kind eine Chance geben.

Stand up! Prävention in Schule ist eine Kinder- und Jugendrechtsschutzinitiative, die sich für die Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch in Deutschland einsetzt. Prävention sexuellen Missbrauchs bedeutet Information, Aufklärung und Hilfe, Schutz und Unterstützung für alle Kinder und Jugendliche. Ziel des Projektes ist es, über schulische Prävention sexuellem Missbrauch besser vorzubeugen oder diesen frühzeitiger zu beenden. Schulische Prävention enthält zwei Bereiche, die unabdingbar sind. Einerseits ein institutionelles Schutzkonzept jeder Einzelschule, andererseits „Präventionsunterricht“ in jeder Schulklasse. Dabei ist es wesentlich, dass die Umsetzung schulischer Prävention gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen bundesweit für jede Schule verbindlich wird. Prävention sexuellen Missbrauchs muss Schule machen, damit alle Kinder und Jugendliche eine Chance auf ein Aufwachsen ohne sexuellen Missbrauch haben.

Kinder- und Jugendhospizdienst Calluna e.V.

Kindern ihr Lächeln wieder geben

Die Projektgruppe „Kindern ihr Lächeln wieder geben“ möchte Kindern und Jugendlichen, die durch den Tod eines nahestehenden Angehörigen einen neuen Lebensweg gehen müssen, Begleitung und Unterstützung anbieten. Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Leben und auch in seiner Trauer. Daher möchte die Projektgruppe jedes Kind individuell und auf seine eigenen Ressourcen aufbauend ein Stück begleiten und stärken. Durch diese Arbeit möchten sie nicht verarbeiteter oder ausgelebter Trauer vorbeugen und damit den Kindern die Möglichkeit eines natürlichen Trauerprozesses ermöglichen. Sie möchten durch verschiedene, altersentsprechende Trauergruppen ein Angebot schaffen, welches es in der Region noch nicht gibt.

ARTHELPS

We love people. We love art.

ARTHELPS ist eine Initiative von Kreativen und Künstlern, die Menschen aus sozial benachteiligten Verhältnissen – insbesondere Kinder und Jugendliche – auf ganz besondere Art und Weise hilft: mit Kunst. Die verschiedenen fantasievollen Projekte, die regional und weltweit stattfinden, bieten eine Bühne, auf der sie ihr künstlerisches Potenzial entdecken, kennenlernen und ausleben können. ARTHELPS gibt ihnen eine Stimme, denn durch die Ausstellung und den Verkauf der Ergebnisse werden ihre Hoffnungen und Ängste in die Öffentlichkeit getragen. ARTHELPS kümmert sich um den «inneren Menschen». Mut, Selbstbewusstsein, Vertrauen, Wahrnehmung eigener Talente und Fähigkeiten sind oft Dinge, die von außen nicht sichtbar, aber wesentliche Bestandteile des Menschen und für jeden von großer Bedeutung sind. Die ermutigenden Wahrnehmungen eigener Fähigkeiten sollen den Workshop-Beteiligten sichtbar und bewusst werden. Gleichzeitig gestalten sie ihr Umfeld mithilfe ihrer eigenen Kreativität neu.

Leuchtturm – Trauerbegleitung für Kinder

Trauer braucht Solidartät und Gemeinschaft

Trauer braucht Solidarität und Gemeinschaft. Der Leuchtturm e.V. ist ein Beratungszentrum für trauernde Familien und widmet sich Kindern und Jugendlichen, die einen nahen Menschen viel zu früh durch den Tod verloren haben, meist Mutter oder Vater, Geschwister oder Freund – durch plötzlichen Unfall, schwere Krankheit oder Suizid. Die Erfahrung, damit nicht allein zu sein, schenkt Hoffnung und Zuversicht. In Einzelbegleitung und altersspezifischen Gruppenangeboten haben Gefühle, Erinnerung und Fragen Platz; gemeinsam können kindgerechte Strategien zur Bewältigung des veränderten Alltags entwickelt werden. Kreative Zugänge geben Trauer Ausdruck, stärken die individuellen Ressourcen der Kinder und Jugendlichen und helfen den Verlust, gesund ins Leben zu integrieren. Gemeinsame Ausflüge und Aktionen ergänzen das Programm und helfen Lebensfreude und Lachen wieder zu finden.

German Angel Initiative

Integration durch Bildung

Viele Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder aus sozial schwachen Familien werden mit erheblichen Sprach- und Bildungsdefiziten eingeschult. Oft gelingt es weder Eltern noch Schulen, diese Defizite auszugleichen, sodass viele Kinder bereits in der Grundschule den Anschluss an die Schule und damit an die Gesellschaft verlieren. Das will die German Angel Initiative ändern. Gemeinsam mit hoch motivierten Studierenden fördert sie leistungsschwache Kinder aus sozial schwachen Familien individuell und intensiv, von der 1. bis zur 4. Klasse. Ihr Förderprogramm ist für Schulen und Eltern kostenlos und umfasst Sprachförderung, Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung und ein Teacher Assistent-Programm. Mit einem Betreuungsschlüssel von 1 zu 1 bis 1 zu 3 und durchschnittlich 6 Förderstunden pro Woche pro Kind, setzt ihr Betreuungskonzept dort an, wo noch viel bewegt werden kann. Derzeit erreichen die German Angels mit über 100 aktiven Helfern mehr als 140 Kinder an 10 Partnerschulen in Bonn.

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