Kinder

gesunde und glückliche Kinder

Unser Ziel sind gesunde und glückliche Kinder, die selbstbewusst und mit offenen Augen durch die Welt gehen. Hierfür möchten wir in den Kitas und Schulen der Kinder die Bedingungen für ein gesundheitsbewusstes Aufwachsen verbessern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der möglichst frühen Stärkung der Gesundheits- und Bildungschancen, vor allem für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Mittels ausgewogener Ernährung, einem Ausgleich aus Bewegung und Entspannung sowie Stärkung der sozialen Kompetenzen soll explizit ein ressourcenorientiertes Großwerden gefördert werden. Der Fokus ist stets die Kindergesundheit ohne jedoch die Pädagogen, die Familien und das soziale Umfeld der Einrichtungen außen vor zu lassen. Unter der fachlichen Anleitung von Coaches werden die individuellen, tragfähigen Gesundheitskonzepte mit den Vertretern der Einrichtungen entwickelt und nachhaltig umgesetzt. Es wird flankiert von einem Coaching zum Gesundheitsmanagement analog zur Luxemburger Deklaration.

Leseclub Kölibri - LiA

Der Leseclub Kölibri und seine mobile Leseförderung bietet Kindern bis 14 Jahren in St. Pauli und Altona-Altstadt außerschulische Lese- und Sprachförderung an. Unser Anliegen ist, bei bildungsbenachteiligten Kindern Spaß am Lesen und Erzählen zu wecken. Im Februar 2005 schloss in dem dicht besiedelten Hamburger Stadtteil St. Pauli die öffentliche Bücherhalle. Ziel des Projektes ist der Erhalt der Lesekultur im Stadtteil. Zielgruppe sind in erster Linie Kinder und Jugendliche. Hinter dem Leseclub stehen eine Vielzahl von kleineren und größeren Einzelprojekten und ein dichtes Netz von Kooperationspartnern. Der Leseclub Kölibri und die mobile Leseförderung traten in eine große Lücke, denn außerhalb der Schule gibt es zwar Freizeitangebote, aber keine, die fachlich fundiert, Spaß mit Lesen und Sprache verbindet. Die Vielfältigkeit des Projektes begeistert die Kinder und lässt sie das Lesen neu entdecken.

Vergiss mich nicht

Das Projekt vermittelt Kindern und Jugendlichen aus Suchtfamilien Patenschaften, die ihnen einen langfristigen, stabilen Bezugspunkt bieten. Ehrenamtliche Paten treffen sich für einen unbegrenzten Zeitraum ein Mal pro Woche mit ihrem Patenkind und werden so zu einem festen Bezugspunkt im Leben der Kinder. In dieser Zeit stehen nicht die Probleme zu Hause, sondern das Kind mit seinen Anliegen und Bedürfnissen im Vordergrund. Kinder suchtkranker Menschen erfahren häufig weder Stabilität, noch Aufmerksamkeit, da die Sucht den Alltag der Eltern beherrscht. Unsere Patenschaften begleiten wir durch Gespräche und Schulungen sowohl mit den Patinnen und Paten als auch mit den suchtmittelabhängigen Eltern.

Kinderprojekt Siebenstein

„Siebenstein“ ist ein beziehungsorientiertes Kinderprojekt für sozial benachteiligte Kinder in einem Karlsruher Brennpunktviertel. Viele der Kinder haben einen Migrationshintergrund und leben in Multiproblemfamilien. Sie tragen viel Verantwortung für ihre Eltern, kleineren Geschwister und sich selbst. Die Schule kommt dabei immer zu kurz. Das Selbstbewusstsein ist durch die vielen schlechten Noten gering, der Übertritt auf höhere Schulen aussichtslos. Siebenstein bietet diesen Kindern Nachhilfe nach dem 1:1-Prinzip durch verlässliche Bezugs­personen. 24 ehrenamtliche Nachhilfelehrer unterrichten zurzeit 38 Kinder über 45 Zeitstunden pro Woche. Neben der Nachhilfe unterstützt Siebenstein die Eltern bei Ämtergängen, in Finanzfragen und den alltäglichen Sorgen. So spannt Siebenstein ein tragfähiges Netz, das diese Kinder auffängt und ihnen eine Perspektive für ihre Zukunft schenkt. Die Beziehung zu Kindern und Eltern wird im parallel stattfindenden Kindercafé vertieft.

MENTOR - Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.

MENTOR - Die Leselernhelfer Bundesverband e.V. - versteht sich als eine politisch unabhängige Interessenvertretung für Leseinitiativen in Deutschland, die sich der individuellen Förderung von Kindern zwischen sechs und 16 Jahren im Bereich Lese- und Sprachkompetenz Deutsch verschrieben haben. Ziel der Leseinitiative ist es, Kinder aller Schichten und religiösen Zugehörigkeit zu erreichen. Der Bundesverband setzt sich dafür ein, dass seine Mitglieder (regionale Vereine und Initiativen) ihre Aufgaben auf stets wachsendem Niveau (qualitativ wie quantitativ) verwirklichen können. Er fördert bundesweit die Gründung von weiteren Leseinitiativen, die nach dem 1:1-Prinzip tätig werden wollen. In einem Pilotprojekt „Mentor plus“ hat der Bundesverband nunmehr auch die Förderung von Leseinitiativen für junge Erwachsenen – funktionale Analphabeten – in den Fokus genommen.

PLAYGROUNDS FOR THE WORLD

PLAYGROUNDS FOR THE WORLD ist ein Sozialunternehmen, das sich weltweit für sozial benachteiligte Kinder einsetzt. Wir setzen Kinderrechte realistisch und lokal um, indem wir durch Bewegungsspielpätze für Kinder bessere Rahmenbedingungen schaffen. Ziel ist die Einrichtung von Spielplatzprojekten, die freies Spiel von Kindern unterstützen, und lokal von den Leistungsempfängern gebaut werden können. Die Spielplätze sollen auf der Basis des sozialrechtlichen Dreiecksverhältnis finanziert werden. Unternehmen als Leistungsträger werden von uns dazu eingeladen, in Ländern in denen sie wirtschaftlich aktiv sind, Kinderspielplätze zu finanzieren. PLAYGROUNDS FOR THE WORLD übernimmt als Leistungsbringer sowohl die Projektleitung für die Errichtung eines Bewegungspielplatzes als auch die PR für den Leistungsträger. Dies beinhaltet die Planung eines Spielplatzes, die Errichtung eines Spielplatzes unter Einbeziehung der Leistungsempfänger und die PR in den lokalen Medien (Fernsehen, Radio und Presse) sowie die Einweihung des Spielplatzes unter Beteiligung aller Mitwirkenden.

Tausche Bildung für Wohnen e.V.

Tausche Bildung für Wohnen will kostenlosen Wohnraum für junge Menschen zur Verfügung stellen, die sich im Gegenzug verpflichten, mit sozial benachteiligten Kindern zu arbeiten. Das sozial-ökonomische Wissenstransferprojekt initiiert die Bildung einer Präventionskette gegen kulturellen Ausschluss, Segregation, soziale Benachteiligung, Bildungsarmut und Vereinsamung. Das Modellprojekt richtet sich gegen „soziale Reparaturkosten“ in Form von systematischer Nachmittags-, Hausaufgaben-, Sprach-, Lern- und Freizeit-Betreuung von sozial benachteiligten Kindern durch engagierte junge Menschen (Paten), um frühe Förderung, Teilhabe und Integration zu gewährleisten.

Seiten