Kinder

Meine erste Bibliothek

Wir verbinden Menschen und Kultur(en)

Das Projekt Meine erste Bibliothek wendet sich an Kinder mit Migrationshintergrund, um ihnen einen besseren Zugang zu Büchern und zur Kultur in ihrer "neuen" Heimat zu ermöglichen. An vier Grundschulen in Bonn stellt der Verein den Kindern, die von den Eltern für das Projekt angemeldet werden, je eine Buch-Patin zur Seite. Diese Patin liest und bespricht mit dem Kind einmal in der Woche Bücher mit dem Ziel, die Freude am Lesen und an Büchern zu wecken, das Verständnis für die Gesellschaft zu erweitern und das Kind dabei zu unterstützen, seine Interessen und Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. Die gelesenen Bücher bekommt das Kind als Geschenk mit nach Hause, damit in der Familie sichtbar wird, das Bücher für die Entwicklung von Kindern unverzichtbar sind. Zusätzlich geben die Patinnen ihren Kindern Einladungen zu kulturellen Veranstaltungen weiter, die der Verein organisiert (Theater- und Musikveranstaltungen, Museumsbesuche, Workshops).

Lesewelt Berlin e.V.

Wir lesen vor.

Lesewelt Berlin e.V. hat das Ziel bei Kindern im Alter von vier bis zwölf die Freude am Lesen zu wecken und organisiert deshalb seit 16 Jahren Vorlesestunden mit ehrenamtlichen Vorlesepaten in Bibliotheken. Die Angebote sind offen, die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Lesewelt KidsClub ist ergänzend dazu ein Angebot für bildungsbenachteiligte Kinder im Vorschulalter, der die regelmäßige Teilnahme sichert und die Eltern aktiv in die Bildungsarbeit einbezieht. Vorleseorte sind KiTas mit einem hohen Anteil von Kindern mit Sprachförderbedarf. Dort finden wöchentlich Vorlesestunden statt, die von geschulten ehrenamtlichen Vorlesepaten durchgeführt werden. Die Kinder erhalten zur Motivation Vorlesekarten und Geschenkbücher. Darüber hinaus werden gemeinsame Aktionen rund um das Lesen organisiert. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine KidsClub-Mitgliedschaft der Kinder, die bei bedürftigen Familien über das Bildungs- und Teilhabepaket finanziert wird.

Fußball trifft Kultur

Beginnt im Kleinen - Bewirkt Großes

Das Projekt „Fußball trifft Kultur“ setzt sich seit 10 Jahren für die Verbesserung der Bildungschancen von förderungsbedürftigen und bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen ein. Durch die Kombination aus Fußballtraining mit Jugendtrainern aus Profivereinen, schulischem Förderunterricht sowie kulturellen Events erwerben die Kinder und Jugendliche nachhaltige Kompetenz für ihr soziales und kommunikatives Verhalten. Im Unterricht wird Ihnen ein effektiver Zugang zur deutschen Sprache vermittelt, was neben der Erlangung der sozialen Kompetenz eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungskarriere ist. Außerdem wird über das Projekt das Interesse an Bildung und Kultur gestärkt. Die Wirkung dieser einzigartigen Kombination wurde mehrfach von unabhängigen Organisationen festgestellt, bspw. Phineo „Wirkt!“-Siegel in 2012 (Kinderarmut), Phineo „Wirkt!“-Siegel in 2015 (Sport und Bewegung), und weitere.

MiKibU

Migrantenkinder bekommen Unterstützung

MiKibU (Migrantenkinder bekommen Unterstützung) startete 2009 mit 12 Mentoren, die etwa ebenso viele Kinder an zwei Grundschulen förderten. Mit stetigem Wachstum wurde 2013 der gemeinnützige Verein MiKibU e.V. gegründet. Ziel ist die Förderung hilfsbedürftiger Kinder besonders aus Zuwandererfamilien. Die Schulen benennen die Schüler mit Förderbedarf. Ihr schulischer Weg wird von ehrenamtlichen Helfern begleitet und unterstützt, nachdem die Eltern schriftlich zugestimmt haben. So werden spätere berufliche Chancen verbessert und die gesellschaftliche sowie berufliche Integration der Kinder wie auch ihrer Familien erleichtert. Die Anfragen an MiKibU durch die Schulen steigen ständig. Heute fördern 220 Helfer an zehn Bergisch Gladbacher Grundschulen mehr als 200 Kinder. Die Betreuung umfasst Hausaufgabenhilfe, Lesen, Spielen, Basteln sowie Ausflüge in Museen und Theater. Jede Schule hat einen MiKibU-Schrank mit pädagogisch ausgewählten Büchern, Spielen und Lernmaterialien.

Future Citizen Nepal

Wir begleiten Dich

Das Projekt Future Citizen unterstützt Kinder aus der Stadt Jiri im nepalesischen Himalaya. Diese Kinder leben in ärmlichsten Verhältnissen und haben kaum Zugang zu Lebensmitteln, Bildung, medizinischer Versorgung oder Bekleidung. Das Projekt wurde 2010 durch den in Jiri geborenen Journalisten und Bergführer Bibi Funyal gegründet. 2013 erfolgte die behördliche Zulassung. Ziel des Projektes ist es, den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die Voraussetzungen zu schaffen, dass diese Kinder zukünftig sich und nachfolgenden Generationen helfen können. So soll ein Kreis der Hilfe zur Selbsthilfe entstehen. Die Initiative wird seit 2015 von Dr. Reiner Meierbeck und Andreas Wolter unterstützt. Aufgrund des Erdbebens im Jahr 2015 mussten die Kinder auf zwei Standorte verteilt werden. Kurzfristig ist die Finanzierung des laufenden Betriebs sicherzustellen. Mittelfristig sind Wiederaufbau des zerstörten Heims sowie Neubau einer Schule geplant.

BildungsSache = EhrenSache

Wirksam handeln - gemeinsam mehr erreichen

Das Projekt BildungsSache = EhrenSache verbindet Kultur und Sprachförderung und richtet sich an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche in Köln: Mit Pantomime- und Theater-Sprachförderkursen will das Projekt Kindern Mut machen, sich auszuprobieren, neue Wege zu gehen, Freude am Lernen und vor allen Dingen Vertrauen zu sich selbst zu haben. Durch den Einsatz ehrenamtlicher Betreuer/innen, die eine umfassende Schulung erhalten und projektbegleitend betreut werden, können die Förderprogramme an Flüchtlingsunterkünften sowie an Schulen kostenlos angeboten werden. Um vorhandene Potentiale der Gesellschaft zu nutzen, fördert das Projekt das Kölner Engagement und die generationsübergreifende Zusammenarbeit: Ältere helfen Jüngeren und andersherum. Gemeinsames Lernen, Arbeiten und der damit verbundene Erfahrungsaustausch ermöglichen einen nachhaltigen Wissenstransfer, eine höhere Wertschätzung der Altersdiversität und tragen so zu einem gesellschaftlichen Miteinander auf Augenhöhe bei.

Wittiwicht

Alle Kinder brauchen gleiche Bedingungen, um zu lernen

Wittiwicht ist ein schulinternes Projekt gegen Armut. An der Wittelsbacher-Grundschule gibt es einen kleinen Wicht, der sich um die grundlegenden Bedürfnisse der Kinder kümmert. In der Vorstellung der Kinder ist er zwei Apfel groß und wohnt auf dem Dachboden der Schule. Die 6- bis 10-Jährigen malen oder notieren ihre Wünsche, werfen sie in einen der Wicht-Briefkästen und erhalten innerhalb weniger Tage eine liebevolle Antwort und/oder das Geschenk. Grundlegende Bedürfnisse werden grundsätzlich erfüllt und die Sorgen der Kinder nimmt der Wicht sehr ernst. Jeder Brief wird beantwortet. Ziel des Projektes ist es, den Kindern eine möglichst unbeschwerte Schulzeit zu ermöglichen. Das ist die Basis, um erfolgreich und gesund groß werden zu können.

Haiti - Studenten bauen Kindern eine Zukunft

Wasser ist das Wichtigste, was wir Menschen brauchen - Bildung ist das Wichtigste, was eine Gesellschaft braucht. In Haiti ist selbst das Wichtigste nicht selbstverständlich. Dies betrifft besonders die Kinder. Das Projekt Beaumont – Studenten bauen Kindern in Haiti eine Zukunft der Hochschulgruppe Engineers Without Borders – Karlsruhe Institute of Technology will Kindern in Haiti einen Lebens- und Lernraum schaffen, der ihnen nicht nur Schutz bietet und ihre Grundversorgung sichert, sondern ihnen nachhaltig die Möglichkeit gibt, sich und damit auch ihr Land Haiti eigenständig weiterzuentwickeln. In mehreren Bauphasen schaffen die Studenten ein Schul- und Waisenhausgelände in der Gebirgsstadt Beaumont. Dafür bauen sie erdbebensichere Gebäude zum Leben, Lernen und Arbeiten. Zudem stellen sie die technische Infrastruktur hierfür neu her: Sie installieren eine Photovoltaikanlage zur Stromversorgung, eine zuverlässige Trinkwasserversorgung sowie hygienische Sanitäreinrichtungen.

Villekula

Wir machen Gesundheit!

Übergewicht ist eins der größten Gesundheitsprobleme bei Kindern und Jugendlichen! Darum bietet Villekula wahrhaftige Erlebnisse mit der Erde, dem Pflegen von Pflanzen und dem Ernten. Durch anschließende Zubereitung zu Mahlzeiten baut Villekula eine Beziehung zwischen Mensch und Nahrung auf. Der Verein bietet einen außerschulischen Raum, um das Wissen bezüglich gesunder Ernährung (wieder) begreifbar zu machen – durch Erfahrungen mit allen Sinnen! Freizeitangebote für Kinder von 5-12 Jahren sowie Kooperationen mit Schulen oder Kindergärten geben die Möglichkeit, selbst zu gärtnern, ein Mittagessen zuzubereiten und zu schmecken, dass „gesund“ durchaus lecker sein kann. Die Teilnehmer bauen Hochbeete, verteidigen ihren Salat gegen Schnecken, gießen, pflegen und ernten schließlich die Früchte ihrer Arbeit, aus denen sie ein gesundes Essen zubereiten. Denn wer erlebt hat, wo die Kartoffel wächst, erlebt Nahrung als etwas Wertvolles. Villekulla macht Gesundheit, machen Sie mit!

Trostteddy und seine Freunde

„Ein Lächeln auf jedem Kindergesicht“ – das ist unser Ziel.

Trostteddy e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich im Februar 2011 zum Ziel gesetzt hat, notleidenden Kindern durch selbstgestrickte Trostteddys ein Lächeln aufs Gesicht zaubern zu können, diese zu trösten und den Helfern damit zu ermöglichen, die Kinder in Ruhe behandeln zu können. Im Laufe der Jahre änderte sich der Vereinszweck etwas. Es kamen noch Aktionen für Flüchtlinge, Obdachlose und demenzkranke Menschen hinzu. Neugeborene erhalten jetzt einen „Glücksteddy“ für den Start ins Leben und die Erstklässler für den Start ins Schulleben. Den Obdachlosen spendet der Verein selbstgestrickte Mützen, Schals, Socken und Handschuhe. Die Flüchtlinge erhalten noch zusätzlich Trostteddys für die Kinder und Babykleidung. Die Demenzkranken erfreuen sich an großen Teddys, die ihnen den Gedanken an die Kindheit zurückgeben. Ebenfalls unterstützen wir in den Senioren- und Pflegeheimen die dortigen Ergotherapeuten mit selbstgehäkelten Bällen zur Gymnastik und zum Spiel.

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