Kinder

Lernpaten-Projekt "keiner darf verloren gehen"

Das Hauptziel des Lernpaten-Projekts "keiner darf verloren gehen" ist die Stärkung von Grundschülern mit besonderem Förderbedarf durch den Aufbau einer positiven, stabilen Bindung sowie durch Bildungsförderung über spielerisches Erhalten der Lernfreude. Dieses Ziel wird durch die gezielte Zuwendung eines Lernpaten zu einem Kind umgesetzt. Durch kontinuierliche Termine wird eine verlässliche Beziehung aufgebaut, in der die Patenkinder spüren, dass jemand nur für sie da ist. Die Kinder erleben eine Form von Wertschätzung, die sie zu Hause oftmals nicht erfahren. Die gemeinsame Zeit kann individuell und flexibel gestaltet werden. Spielen, basteln, malen, toben oder erzählen – erlaubt ist alles, was Spaß macht. Im Idealfall entsteht zwischen Paten und Kind eine Vertrauensbeziehung, die zur Stärkung der allgemeinen Widerstandsfähigkeit des Kindes beiträgt.

Sternschnuppen für behinderte Kinder e.V.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen .

Der Verein „Sternschnuppen für behinderte Kinder e.V.“ wurde 2007 gegründet. Ziel des Vereins ist es, behinderten Kindern, ihren gesunden Geschwistern und Eltern mit besonderen Momenten eine gemeinsame Auszeit zu schenken. Die nicht behinderten Geschwister, auch Schattenkinder genannt, erhalten durch Krankheit und Behinderungen ihrer Geschwister oft weniger Aufmerksamkeit und subjektiv gesehen auch weniger Liebe. Neben den besonderen Momenten für die ganze Familie will der Verein gesunden Geschwistern, die oft unter der Erkrankung ihrer Geschwister leiden, von Psychologen unterstützte Auszeiten bieten.

Schüler-Mappi-Stationen

gegen Diskriminierung und Mobbing für Fairness und Chancengleichheit

„Schüler-Mappi-Stationen“ ist ein Projekt von Menschen helfen Menschen in & um Berlin e. V., bei dem einkommensschwache Familien und besonders deren Kinder unterstützt werden. Dies geschieht unter anderem mit der Einschulaktion „Ranzen, Tüte, Los!“, bei der ABC-Schützen in Not zur Einschulung mit einem hochwertigen Ranzen und einer Schultüte unterstützt werden. Um die Nachhaltigkeit dieser Aktion zu gewährleisten, hat der Verein die „Mappi-Stationen“ ins Leben gerufen. Hier können sich nachweislich einkommensschwache Familien im vierteljährigen Turnus und im Rahmen der Vereinsmöglichkeiten mit benötigten Schulutensilien unterstützen lassen. Über eine Scheckkarte mit Lichtbild des Kindes und einem Codestreifen können die Kinder zukünftig die Schulutensilien kostenlos und in Eigenverantwortung an den „Mappi-Stationen“ abholen.

Fruchtalarm

Du musst kein Obst sein, um zu helfen!

Das Kinderkrebsprojekt „Fruchtalarm“ ist im Jahr 2010 aus der Betroffenheit einer Bielefelder Familie entstanden und finanziert sich rein über Spenden. Seitdem rollt die mobile Kindercocktailbar einmal wöchentlich über die Flure von zehn Kinderkrebsstationen in Deutschland. Beim „Fruchtalarm“ werden aus verschiedenen Säften und Nektaren, Sirupsorten und Eiswürfeln bunte und geschmacksintensive Fruchtcocktails kreiert. Die leckeren Drinks mixen die jungen Patienten direkt am Krankenbett nach den eigenen Wünschen. „Fruchtalarm“ fördert so die Aktivität, Selbstbestimmung und Lebensfreude und bietet in einem fremdbestimmten Klinikalltag eine Abwechslung für die erkrankten Kinder und Jugendlichen. Durch die Chemotherapie, die die Patienten passiv über sich ergehen lassen müssen, ist die so wichtige Flüssigkeitsaufnahme oft erschwert. „Fruchtalarm“ hilft, die notwendige Kraft für weitere Behandlungen zurückzugewinnen und bringt Freude und Abwechslung in den Klinikalltag.

Zeit für Zukunft – Mentoren für Kinder e.V.

„Zeit für Zukunft – Mentoren für Kinder e.V.“ ist ein gemeinnütziges, ehrenamtliches Mentorenprogramm zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen in Hamburg. Die geförderten Kinder, viele mit Migrationshintergrund, sind zwischen 6 und 16 Jahren alt und befinden sich in schwierigen Lebenssituationen, z.B. erwerbslose Eltern oder alleinerziehender Elternteil. Nicht alle Kinder haben die gleichen guten Startbedingungen. Da kann es helfen, wenn eine Bezugsperson außerhalb von Elternhaus und Schule für sie da ist: Jemand, mit dem sie Schönes erleben, aber auch ihre Sorgen teilen können. Dafür gibt es die Mentoren. Sie sind Zuhörer, Mutmacher, Freund und Chancengeber und begleiten ein Kind für mindestens ein Jahr. „Zeit für Zukunft“ unterstützt die Mentees in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und hilft ihnen bei der Entdeckung ihrer Stärken und Fähigkeiten. Die Kinder können so ihre Potenziale entfalten, kommen in ihrem Leben voran und finden ihren Platz in unserer Gesellschaft.

Puppenkinder

Beim Theater lern' ich deutsch

Das Kinderpuppentheater „Puppenkinder“ spielt als mobiles Theater nicht nur für Kindereinrichtungen in Hoyerswerda sondern insbesondere auch in den Unterkünften von Asylbewerbern und bei Spätaussiedlern. Die Stücke werden dabei nicht nur vorgeführt sondern vielmehr MIT den Kindern gespielt. So lernen die Kinder die Sagen und Märchenwelt Deutschlands kennen und gleichzeitig die deutsche Sprache.

Berliner Schulpate

Gemeinsam machen wir Grundschulen stark!

Das Ziel der Initiative „Berliner Schulpate“ ist die Förderung von Grundschulkindern in sozial schwierigen Kiezen Berlins, indem sie Perspektiven und Einblicke über den schulischen Tellerrand hinaus kennenlernen. Im Fokus steht dabei das aktive Kennenlernen von Berufen in und außerhalb der Schule. Dafür setzt „Berliner Schulpate“ auf ein Netzwerk von Unternehmen aus der Berliner Wirtschaft und Ehrenamtlichen, die gemeinsam Grundschulen in ihrer Nachbarschaft unterstützen.

Plietsche KinderKüche

„Plietsche KinderKüche“ schafft ein Bewusstsein für gesunde Ernährung bei Schülerinnen und Schülern, da viele von ihnen unter den Folgen von Mangel- und Fehlernährung leiden. Kinder, Jugendliche und Eltern werden von „Plietsche KinderKüche“ dabei unterstützt, sich mit ihrer eigenen Ernährungssituation auseinander zu setzen und förderliche Maßnahmen in den Alltag zu integrieren. Neben dem Spaß am gemeinsamen Kochen und Essen geht es um das Erlernen handwerklicher Grundlagen der Nahrungszubereitung, verstärkte Lese- und Sprachförderung in Kleingruppen und um die langfristige Verfestigung des Wissens und dessen Transfer in den Alltag. Derzeit kochen acht Ehrenamtliche an vier Schulen mit 80 Kindern rund 1.500 gesunde Mahlzeiten pro Schuljahr. Sie machen Ausflüge zu Biobauernhöfen, Kräutergärten und veranstalten Kochevents mit Infoveranstaltungen für Eltern. So entdecken die Schüler mit „Plietsche KinderKüche“ die Welt der gesunden Ernährung.

elhana Lernpaten e.V.

Wir bringen Bildung nach Hause

"elhana Lernpaten e.V." setzt sich für Chancengerechtigkeit in der Bildung ein. Ehrenamtliche Lernpatinnen und Lernpaten gehen direkt in die Familien, um bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen im Kreuzberger Graefekiez eine individuelle Lernförderung zu bieten. Die Eltern werden so in den Lern- und Entwicklungsprozess einbezogen und der Familie als Ganzes gelingt es, dem Lernen und der Bildung einen Platz im Familienleben einzuräumen. Angesichts oft geringer Bildungs- bzw. Schulerfahrung der Eltern ist dies ein enormer Fortschritt für die ganze Familie. Die Lernpatenschaft unterstützt und fördert Kinder individuell und wird ergänzt durch Beratungs- und Coachingangebote sowie eine intensive Vorbereitung auf den mittleren Schulabschluss (MSA-Kurse). Die ehrenamtlichen Lernpatinnen und Lernpaten werden durch den "elhana Lernpaten e.V." unterstützt und in ihrer Arbeit begleitet. Gleichzeitig kooperiert der Verein mit verschiedenen Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen im Kiez.

Historisches Kinderprojekt

Die Schwerpunkte des „Historischen Kinderprojekts“ aus Hamburg sind Stadtteilgeschichte für Kinder und Generationenaustausch. Sie fördern die Identitätsbildung und das Geschichtsbewusstsein von Kindern. Zukunft braucht Herkunft. Durch die Geschichtsangebote fühlen sich Kinder in ihrem Stadtteil mehr zu Hause. Sie vermitteln spielerisch regionale Vergangenheit und sensibilisieren für Veränderung. Für Kinder, besonders für die zunehmende Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund, ist es wichtig eine Beziehung zu ihrem Lebensort zu entwickeln. Durch mehr Wissen über ihr unmittelbares Umfeld verankern sich Kinder im Stadtteil und gewinnen Selbstsicherheit. Im Generationenprojekt haben Grundschüler und Senioren Zeit füreinander. Immer mehr Kinder haben kaum oder keinen Kontakt mehr zur Großelterngeneration. Hier tauschen sie sich in Spiel und Dialog über frühere und heutige Kindheitstage aus. Dies fördert das Miteinander der Generationen für eine lebenswerte solidarische Gesellschaft.

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