Kinder

KiTz – Kinder im Takt zusammenführen

Gemeinsam geht's besser

KiTz (Kinder im Takt zusammenführen) ist ein Projekt, das – bislang bundesweit einmalig – Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 4 - 18 Jahren aus allen Schichten der Gesellschaft, mit unterschiedlicher geografischer, kultureller und religiöser Herkunft, sowie mit und ohne körperlicher/ geistiger Behinderung/en gemeinsam ein musikalisch orientiertes Projekt wie beispielsweise ein Tanztheater oder HipHop Musical erarbeiten und gestalten lässt. Innerhalb des Projektes lernen sich die Kinder und Jugendlichen in mehrmonatigen Workshops näher kennen; Respekt und Toleranz gegenüber den individuellen Fähigkeiten und Prägungen des Einzelnen werden durch ein gemeinsames Ziel – die Aufführung des erarbeiteten Projektes vor Publikum – gefördert.

www.farbula.com
www.durchmeineaugen.com
www.kitz-jollydent.de

Sternenland

Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche

Die Feiertage sind besonders schwer. Zu Zeiten, die die meisten im Kreise ihrer Lieben verbringen, ist es umso schmerzlicher, wenn jemand fehlt. Wenn enge Familienangehörige, Geschwister oder gar ein Elternteil versterben, sind Geburtstage oder Familienfeste insbesondere für Kinder schwer. Da Kinder ihre Gefühle oft nur schwer benennen können und fürchten, andere zu belasten, gibt es für ihre Trauer oft keinen Raum. In solchen Fällen hilft die "Initiative Sternenland e.V." Sie versteht sich als Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche. Da nicht verarbeitete Trauer krank machen kann, kümmert sich ein achtsames Betreuerteam aus Trauma-Fachberatern, Familientrauerbegleitern, Dipl.-Theologen, Pädagogen und geschulten Ehrenamtlichen um die Kinder. Sie betreuen Kinder zwischen 3 und 17 Jahren und ermöglichen eine professionelle Betreuung, die sich von den Angehörigen oft nicht realisieren läßt.

Canto elementar

Das Generationen verbindende Singprogramm für Kindergärten

Eine ältere Dame legt ein Klangspiel ab, während ein Dutzend Kinder und fast ebenso viele Senioren noch lauschen. Es folgt ein gemeinsames Lied: Die ganz Kleinen summen und stimmen beim Refrain mit ein, Vorschulkinder können die Texte bereits auswendig, die Senioren freuen sich, Lieder ihrer eigenen Kindheit wieder singen zu können. Bis zu zehn ehrenamtliche Singpaten besuchen dafür wöchentlich eine örtliche Kindertagesstätte und begleiten diese mindestens zwei Jahre lang. Geschult werden die Singpaten und Erzieherinnen durch Musikpädagogen, den Canto-Trainern, die während der Projektphase und darüber hinaus unterstützend zur Seite stehen. „Canto elementar“ schafft Nähe zwischen den Generationen, fördert die Kinder in der Entwicklung von Sprache, Emotionalität und sozialer Kompetenz und bietet älteren Menschen eine sinnstiftende Aufgabe. Bislang wurde „Canto elementar“ deutschlandweit in rund 170 Kindergärten eingeführt und hat bereits 1.500 Singpaten und über 15.000 Kinder erreicht.

SAVE the Future

Eine Chance für die Kinder und Wildtiere Afrikas

Mit unserem Projekt "SAVE the Future" wollen wir weltweit, aber vorrangig in Afrika, das Aussterben der Wildtiere und die Vernichtung ihrer Lebensräume stoppen.
Um dieses Ziel zu erreichen wollen wir in eigenen Zentren die Kinder und Jugendlichen vor Ort unterstützen: durch Bereitstellung lebensnotwendiger Grundlagen (Essen, Kleidung) und Umweltbildung. Auf diese Weise möchten wir sie für die Vorteile einer nachhaltigen, friedlichen Koexistenz von Menschen und Wildtieren begeistern. Wir möchten den Kindern und Jugendlichen die wundervolle Natur ihres eigenen Landes näher bringen und ihnen neue Zukunftsperspektiven im Naturschutz und Ökotourismus eröffnen.

PLAYGROUNDS FOR THE WORLD

Wenn Kinder spielen, gewinnt die Welt

PLAYGROUNDS FOR THE WORLD unterstützt das Recht von Kindern auf freies Spiel. Zu diesem Zweck organisieren wir Bewegungsspielplätze für benachteiligte Kinder in der ganzen Welt. Die Bewegungsspielplätze sind nachhaltig angelegt und wirken daraufhin die Lebensverhältnisse von Kindern langfristig zu verbessern. Bei der Errichtung zählen wir auf die Unterstützung der lokalen Bevölkerung und Auftragnehmer vor Ort. So bauen wir nicht nur Kinderspielplätze, sondern geben auch Gemeinden einen notwendigen wirtschaftlichen Anstoß. Das Gegenteil von "Spielen" ist nicht "Arbeiten", das Gegenteil von "Spielen" ist "Nicht Spielen". Spielentzug kann verheerend für die geistige und physische Entwicklung von Kindern sein.

Ich höre was, was du nicht siehst

Berührungsängste und Unwissenheit machen das Thema „Behinderung“ zu einem Tabu und blockieren die Entwicklung eines natürlichen Miteinanders. Gerade in den ländlichen Gegenden der neuen Bundesländer ist die Situation von Menschen mit Beeinträchtigung aufgrund der wachsenden Intoleranz schwierig. In Form einer Projektwoche lernen die Kinder während des Regelunterrichtes in einem theaterpädagogischen Workshop spielend die Lebenswelt von Menschen mit körperlicher Behinderung kennen und die Normalität ihrer „Eigenartigkeiten“ zu begreifen. Am Ende des Workshops steht eine kleine Theateraufführung, die dem Rest der Schule präsentiert wird. Das Projekt-Team besteht aus einem Theaterpädagogen und einem „Schauspieler“ mit Behinderung. Durch die intensive, persönliche und emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema möchten wir bei den in diesem Alter noch eher vorbehaltsloseren Kindern die Idee, Behinderung als Ausprägung gesellschaftlicher Vielfalt zu verstehen, versuchen zu verankern.

YouMeWe

Flüchtlingskinder & Kinder von hier

Sich fremd fühlen, ohne Freunde dastehen und nicht verstehen, worüber die Klassenkameraden reden – das ist Alltag für Flüchtlingskinder. Die Initiative YouMeWe möchte diese Kinder anders als bisher in ihrer neuen Heimat begrüßen und eine neue Willkommenskultur unter Grundschülern etablieren. Dazu organisieren sie sogenannte Kiezrallyes, in denen Flüchtlingskinder auf Berliner Schüler treffen: Die Grundschüler bilden kleine, gemischte Teams und erkunden gemeinsam die nähere Umgebung ihrer Schule – fotografierend, spielend, sprechend, ausgestattet mit "hip bags" und Rätselkarten. So entstehen erste Kontakte, entwickeln sich Freundschaften und ein erstes Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit – zwei wichtige Faktoren, um den (Schul-) Alltag besser zu bewältigen. Um irgendwann tatsächlich angekommen zu sein.

LIFT e.V. – Zukunft für indische Mädchen

Starke Frauen gegen Unterdrückung

Mission: LIFT fördert Mädchen in Indien durch Bildung und Ausbildung. Mädchenbildung ist das effektivste Mittel gegen Armut, denn qualifizierte und selbstbewusste Frauen sind der Schlüssel zu Stabilität und Entwicklung. LIFT gibt über Bildung die Chance, einen selbstbestimmten Weg einzuschlagen. Damit unterstützt LIFT die notwendige Veränderung zu einer Gesellschaft, in der Frauen und Mädchen nicht mehr ausgebeutet und unterdrückt werden. Vision: Die Hilfe von LIFT konzentriert sich auf die Zusammenarbeit mit der Ordensgemeinschaft Helpers of Mary. Die Spenden fördern 3 Mädchenheime mit insgesamt 250 Kindern aus den untersten Gesellschaftsschichten. LIFT ermöglicht ihnen den Schulbesuch und finanziert Aus- und Weiterbildung. Bis 2018 möchte LIFT die vollständige Finanzierung dieser drei Einrichtungen in Höhe von jährlich ca. €75.000 durch ~250 Dauerspender erreichen. Wir sind ein kleiner, aber effizienter Verein ehrenamtlich tätiger Mitglieder.

Knowledge Club

Das Projekt Knowledge-Club richtet sich an Kinder aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien. In Hamburg kooperieren wir mit einer Grundschule in Billstedt, einem Stadtteil, in dem der Anteil von Familien, die Sozialleistungen empfangen überdurchschnittlich hoch ist. Im Rahmen des Knowledge-Clubs bieten wir ein vielfältiges schulergänzendes Kurs- und Workshopprogramm an. Dies erfolgt in Kooperation mit einer Grundschule und einer Kindertagesstätte im Ganztagsbereich der Schule. Die Schüler bestimmen die Inhalte der Kurse bei der Open Space-Auftaktveranstaltung selbst. Umgesetzt werden die Kurse dann von Ehrenamtlichen, vorwiegend Studenten, die durch regelmäßige Schulungen auf diese Tätigkeit vorbereitet und unterstützt werden. Sowohl die Ehrenamtlichen als auch die Schüler profitieren von diesem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lebenswelten und lernen fremde Perspektiven kennen. Die Ausbildungs - und Berufsperspektiven der Schüler werden verbessert. Es gibt bereits einen weitern Standort in Berlin Neukölln.

Kalker Kindermittagstisch e.V.

Der Stadtteil Köln-Kalk, besonders Kalk Nord, in dem sich der „Kölner Kindermittagstisch“ (KKmt) befindet, hat große Probleme. Die Lebens- und Wohnsituationen sowie die Entwicklungschancen der Menschen sind wesentlich schlechter als anderswo: Arbeitslosigkeit, ein hoher Anteil an Migranten, weniger hohe Bildungsabschlüsse, viele Jugendliche ohne Ausbildung, Kriminalität, Drogen. Die Stadt hat kein Geld, deshalb werden einige Einrichtungen künftig keinen Zuschuss mehr erhalten oder die Räume wurden gekündigt. Der KKmt erhält keine Zuschüsse, sondern finanziert seine Aktivitäten durch Spenden. Er ist die einzige ehrenamtliche Initiative in Kalk. Der Mittagstisch hat sich seit 2009 gut entwickelt, gekocht wird abwechslungsreicher und gesünder. Den Kindern schmeckt es, doch geht es auch darum, sie nachmittags von der Straße zu holen. Deshalb wollen wir größere Räume und mehr Freizeitangebote anbieten – und ganz wichtig: Lernen lernen, lesen, diskutieren und bei den Hausaufgaben helfen.

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