Kinder

GemüseAckerdemie

Ackern schafft Wissen

Die GemüseAckerdemie ist ein Ort, an dem Schülerinnen und Schüler lernen, wo ihre Nahrungsmittel herkommen, wie diese angebaut werden und was man im Umgang mit ihnen beachten sollte. In dem schulbegleitenden Bildungsprogramm produzieren kleine Teams unter pädagogischer Anleitung ein halbes Jahr lang über 30 Gemüsesorten. Das angebaute Gemüse wird nach der Ernte an Eltern oder die Schulmensa vermarktet. Damit erfahren die Kinder den gesamten Wirtschaftskreislauf und entwickeln ein Verständnis für den Wert von Nahrungsmitteln. Nebenbei ermöglichen sie dadurch die Durchführung der GemüseAckerdemie im folgenden Jahr. Ziel ist eine Generation junger Konsumenten auszubilden, die sich durch ein grundlegendes Verständnis der Nahrungsmittelproduktion und ein reflektiertes Konsumverhalten auszeichnet.

Familienhaus WEGE

Kinder schützen – Mütter und Väter stärken!

Wenn Eltern psychisch erkranken, stehen insbesondere ihre Kinder vor einer schwierigen Situation. Häufig müssen sie viel Verantwortung übernehmen und die Gefahr, dass die Kinder selbst erkranken oder in einem Heim aufwachsen müssen, steigt. Um Familien in dieser Lebenssituation zu unterstützen, öffnet der Verein WEGE e.V. in Leipzig ein besonderes Wohnprojekt für alleinerziehende Mütter bzw. Väter in seelischen Krisen. Sie und ihre Kinder. erhalten im "Familienhaus WEGE" eine individuelle stationäre 24-Stunden-Betreuung, können professionelle Beratungsangebote wahrnehmen und so Schritt für Schritt wieder ein funktionierendes Familienleben aufbauen. Das Angebot schließt so eine Lücke in der sozial-psychiatrischen Versorgungslandschaft der Stadt Leipzig.

BildungsBrücke

Gemeinsam stark für Kinder

Bei dem Projekt „BildungsBrücke“ des gemeinnützigen Vereins und Freien Trägers der Jugendhilfe M.O.S.A.I.K. e.V. (Menschen Osnabrücks stärken aktiv interkulturelle Kinder(-welten)) werden Schüler vor, während und nach dem Übergang auf die weiterführende Schule über ein Jahr individuell durch einen persönlichen Mentor, den sogenannten Social Scout, begleitet. Die Einzelbetreuung setzt im Alltag des Kindes an und fördert es in seinen individuellen Kompetenzen und Fertigkeiten. Die auf diese Weise intendierte innere Stärkung übertragen die Kinder auf die neue Schule, in die sie sich folglich besser einfinden können. Zusätzlich zu den Einzeltreffen finden Aktionstage mit der gesamten Projektgruppe von Kindern (max. 20) und Scouts statt, um das Sozialverhalten zu schulen. Es wird eng mit Eltern u. Schulen zusammengearbeitet um das gesamte Umfeld der Kinder miteinzubeziehen. Nur so kann die gesamte Situation verändert werden. Das Projektende wird feierlich mit allen Beteiligten zelebriert.

KiTz – Kinder im Takt zusammenführen

Gemeinsam geht's besser

KiTz (Kinder im Takt zusammenführen) ist ein Projekt, das – bislang bundesweit einmalig – Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 4 - 18 Jahren aus allen Schichten der Gesellschaft, mit unterschiedlicher geografischer, kultureller und religiöser Herkunft, sowie mit und ohne körperlicher/ geistiger Behinderung/en gemeinsam ein musikalisch orientiertes Projekt wie beispielsweise ein Tanztheater oder HipHop Musical erarbeiten und gestalten lässt. Innerhalb des Projektes lernen sich die Kinder und Jugendlichen in mehrmonatigen Workshops näher kennen; Respekt und Toleranz gegenüber den individuellen Fähigkeiten und Prägungen des Einzelnen werden durch ein gemeinsames Ziel – die Aufführung des erarbeiteten Projektes vor Publikum – gefördert.

www.farbula.com
www.durchmeineaugen.com
www.kitz-jollydent.de

Sternenland

Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche

Die Feiertage sind besonders schwer. Zu Zeiten, die die meisten im Kreise ihrer Lieben verbringen, ist es umso schmerzlicher, wenn jemand fehlt. Wenn enge Familienangehörige, Geschwister oder gar ein Elternteil versterben, sind Geburtstage oder Familienfeste insbesondere für Kinder schwer. Da Kinder ihre Gefühle oft nur schwer benennen können und fürchten, andere zu belasten, gibt es für ihre Trauer oft keinen Raum. In solchen Fällen hilft die "Initiative Sternenland e.V." Sie versteht sich als Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche. Da nicht verarbeitete Trauer krank machen kann, kümmert sich ein achtsames Betreuerteam aus Trauma-Fachberatern, Familientrauerbegleitern, Dipl.-Theologen, Pädagogen und geschulten Ehrenamtlichen um die Kinder. Sie betreuen Kinder zwischen 3 und 17 Jahren und ermöglichen eine professionelle Betreuung, die sich von den Angehörigen oft nicht realisieren läßt.

Canto elementar

Das Generationen verbindende Singprogramm für Kindergärten

Eine ältere Dame legt ein Klangspiel ab, während ein Dutzend Kinder und fast ebenso viele Senioren noch lauschen. Es folgt ein gemeinsames Lied: Die ganz Kleinen summen und stimmen beim Refrain mit ein, Vorschulkinder können die Texte bereits auswendig, die Senioren freuen sich, Lieder ihrer eigenen Kindheit wieder singen zu können. Bis zu zehn ehrenamtliche Singpaten besuchen dafür wöchentlich eine örtliche Kindertagesstätte und begleiten diese mindestens zwei Jahre lang. Geschult werden die Singpaten und Erzieherinnen durch Musikpädagogen, den Canto-Trainern, die während der Projektphase und darüber hinaus unterstützend zur Seite stehen. „Canto elementar“ schafft Nähe zwischen den Generationen, fördert die Kinder in der Entwicklung von Sprache, Emotionalität und sozialer Kompetenz und bietet älteren Menschen eine sinnstiftende Aufgabe. Bislang wurde „Canto elementar“ deutschlandweit in rund 170 Kindergärten eingeführt und hat bereits 1.500 Singpaten und über 15.000 Kinder erreicht.

SAVE the Future

Eine Chance für die Kinder und Wildtiere Afrikas

Mit unserem Projekt "SAVE the Future" wollen wir weltweit, aber vorrangig in Afrika, das Aussterben der Wildtiere und die Vernichtung ihrer Lebensräume stoppen.
Um dieses Ziel zu erreichen wollen wir in eigenen Zentren die Kinder und Jugendlichen vor Ort unterstützen: durch Bereitstellung lebensnotwendiger Grundlagen (Essen, Kleidung) und Umweltbildung. Auf diese Weise möchten wir sie für die Vorteile einer nachhaltigen, friedlichen Koexistenz von Menschen und Wildtieren begeistern. Wir möchten den Kindern und Jugendlichen die wundervolle Natur ihres eigenen Landes näher bringen und ihnen neue Zukunftsperspektiven im Naturschutz und Ökotourismus eröffnen.

PLAYGROUNDS FOR THE WORLD

Wenn Kinder spielen, gewinnt die Welt

PLAYGROUNDS FOR THE WORLD unterstützt das Recht von Kindern auf freies Spiel. Zu diesem Zweck organisieren wir Bewegungsspielplätze für benachteiligte Kinder in der ganzen Welt. Die Bewegungsspielplätze sind nachhaltig angelegt und wirken daraufhin die Lebensverhältnisse von Kindern langfristig zu verbessern. Bei der Errichtung zählen wir auf die Unterstützung der lokalen Bevölkerung und Auftragnehmer vor Ort. So bauen wir nicht nur Kinderspielplätze, sondern geben auch Gemeinden einen notwendigen wirtschaftlichen Anstoß. Das Gegenteil von "Spielen" ist nicht "Arbeiten", das Gegenteil von "Spielen" ist "Nicht Spielen". Spielentzug kann verheerend für die geistige und physische Entwicklung von Kindern sein.

Ich höre was, was du nicht siehst

Berührungsängste und Unwissenheit machen das Thema „Behinderung“ zu einem Tabu und blockieren die Entwicklung eines natürlichen Miteinanders. Gerade in den ländlichen Gegenden der neuen Bundesländer ist die Situation von Menschen mit Beeinträchtigung aufgrund der wachsenden Intoleranz schwierig. In Form einer Projektwoche lernen die Kinder während des Regelunterrichtes in einem theaterpädagogischen Workshop spielend die Lebenswelt von Menschen mit körperlicher Behinderung kennen und die Normalität ihrer „Eigenartigkeiten“ zu begreifen. Am Ende des Workshops steht eine kleine Theateraufführung, die dem Rest der Schule präsentiert wird. Das Projekt-Team besteht aus einem Theaterpädagogen und einem „Schauspieler“ mit Behinderung. Durch die intensive, persönliche und emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema möchten wir bei den in diesem Alter noch eher vorbehaltsloseren Kindern die Idee, Behinderung als Ausprägung gesellschaftlicher Vielfalt zu verstehen, versuchen zu verankern.

YouMeWe

Flüchtlingskinder & Kinder von hier

Sich fremd fühlen, ohne Freunde dastehen und nicht verstehen, worüber die Klassenkameraden reden – das ist Alltag für Flüchtlingskinder. Die Initiative YouMeWe möchte diese Kinder anders als bisher in ihrer neuen Heimat begrüßen und eine neue Willkommenskultur unter Grundschülern etablieren. Dazu organisieren sie sogenannte Kiezrallyes, in denen Flüchtlingskinder auf Berliner Schüler treffen: Die Grundschüler bilden kleine, gemischte Teams und erkunden gemeinsam die nähere Umgebung ihrer Schule – fotografierend, spielend, sprechend, ausgestattet mit "hip bags" und Rätselkarten. So entstehen erste Kontakte, entwickeln sich Freundschaften und ein erstes Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit – zwei wichtige Faktoren, um den (Schul-) Alltag besser zu bewältigen. Um irgendwann tatsächlich angekommen zu sein.

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