Männer

NINO e.V.

Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt!

NINO e.V. setzt sich dafür ein, sexuellen Missbrauch von Kindern zu verhindern und Männer zu beraten, die in ihrer Kindheit solche Erfahrungen gemacht haben. Dazu werden Einzelberatung und Selbsthilfegruppen für Betroffene und deren Angehörige angeboten. Zusätzlich sollen Erzieher, Lehrer, Schüler und Eltern sensibilisiert und aufgeklärt werden. Dieses Angebot ergänzt bestehende Hilfsstrukturen, sucht die Zusammenarbeit mit etablierten Beratungsstellen und arbeitet an der Enttabuisierung des Themas in der Gesellschaft durch vielfältige Öffentlichkeitsarbeit. Das Projekt startete bereits 2014 als Selbsthilfegruppe Wildrose Stuttgart und setzte sich mit einer Gruppe in Freiberg und Backnang fort. Bereits 2017 entstand die Idee und das heutige Logo, in den folgenden zwei Jahren konkretisierte sich die Idee und eine Satzung wurde entworfen. Im Januar 2019 wurde dann NINO gegründet und will sein Angebot sowohl im städtischen wie auch im ländlichen Raum etablieren, um Betroffenen zu helfen.

Fluchthelfer

Straftäter, die im Gefängnis eine Haftstrafe verbüßen, haben während dieser Zeit oft keinen Zugang zu Arbeit oder einer Ausbildung. Die Rückfallquoten nach einer Entlassung steigen dadurch nachweislich. Die ohnehin geringen Chancen auf eine Arbeit und damit einen Neuanfang sinken. Hier setzt das Projekt "Fluchthelfer" der Enactus Mannheim in Kooperation mit der JVA Bruchsal an: In der hauseigenen Fahrradwerkstatt bauen Inhaftierte aus kaputten oder schrottreifen Drahteseln neue, individuelle Räder, die "Fluchthelfer Bikes". Verkauft werden die zertifizierten Räder über eigene Verkaufsaktionen und lokale Fahrradhändler. Die Gewinne fließen in das sich selbst tragende Projekt, das somit nicht auf Spenden angewiesen ist. Die Inhaftierten erlernen in der Werkstatt nicht nur neue handwerkliche Kompetenzen, sie erhalten auch Anerkennung außerhalb der Strafvollzugsanstalt und werden auf einen möglichen Einstieg in den Berufsalltag vorbereitet.

Rivotorto - Bleibe für Wohnungslose

Der Franziskustreff ist eine Einrichtung der Deutschen Kapuzinerprovinz K.ö.R., die bis zu 160 Personen täglich – darunter vielen Menschen ohne festen Wohnsitz – ein ordentliches Frühstück anbietet. Wichtig ist eine gastliche Atmosphäre. In dieser gastlichen Atmosphäre entstehen Beziehungen zu den Mitarbeitern wie auch zu dem Ort an dem der Franziskustreff ist. Einzelne Personen haben untereinander Freundschaften geschlossen, arbeiten mit im Klosterbereich und sind nun bereit, ihr Leben draußen auf der Straße aufzugeben und sich in einer festen Bleibe gemeinsam zu verorten.