Menschen im Ausland

Zeltschule

Wir machen Schule! Machen Sie mit!

Der gemeinnützige Verein Zeltschule e.V. baut (Zelt-)Schulen in den syrischen Flüchtlingscamps in der Bekaa-Ebene im Libanon. Der Großteil der zwei Millionen geflüchteten Syrer im Libanon lebt unter schlimmsten Bedingungen in provisorischen Zeltstädten im Grenzgebiet zwischen dem Libanon und Syrien. Dort wachsen hunderttausende Kinder ohne Zugang zu Bildung auf. Genau die Generation, die nach dem Krieg Syrien wieder aufbauen soll, wächst im Analphabetismus auf. Diese Generation ist durch ihre perspektivlose Zukunft ein leichtes Opfer für extremistische Gruppierungen. Nur wenn man lesen und schreiben kann, kann man sich unabhängige Informationen beschaffen, sich eine eigene Meinung bilden und ist extremistischen Strömungen nicht hilflos ausgeliefert. Die Zeltschulen geben den Kindern eine Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft und ihren Familien eine Perspektive jenseits der lebensgefährlichen und illegalen Reise nach Europa.

CASA HOGAR Deutschland e.V.

Bildung und ein Zuhause für Mädchen in Kolumbien

CASA HOGAR – das ist ein Team von aktuell 60 Menschen in Kolumbien, Deutschland und Österreich mit dem gemeinsamen Ziel, qualitativ hochwertige Bildung für Mädchen im Departamento Chocó (Kolumbien) zugänglich zu machen und so einen Umschwung in der Gesellschaft zu unterstützen, der von den „Chocoanos“ selbst kommt. Kurzfristig sollen Bau- und Bildungsprojekte besonders für junge Mädchen Lern- und Lebensräume schaffen, in denen sie entgegen der strukturellen gesellschaftlichen Benachteiligung in einem geschützten Rahmen ihre eigenen Lebenswege entwickeln. Langfristig soll durch eine gezielte Stärkung der Schwachen im Chocó ein friedlicher, partizipativer und in allen Gesellschaftsschichten verankerter Weg beschritten werden. Dabei liegt der Fokus besonders auf der emanzipativen Förderung von Mädchen und jungen Frauen – sie sind diejenigen, die als (oft alleinerziehende) Mütter und Erzieherinnen eine Veränderung in die Gesellschaft tragen können.

Mandelzweig-Projekthilfe e.V.

Gemeinsam Entwicklung fördern

Die Mandelzweig-Projekthilfe e.V. arbeitet mit ihren Projektpartnern in Assam, Manipur und Orissa. Derzeit ist der Verein ausschließlich in Indien tätig. Es geht um Bildungsprojekte und Programme zur Förderung der Erwerbstätigkeit von Benachteiligten. In Assam hat die Mandelzweig-Projekthilfe e.V. eine soziale Teeplantage aufgebaut. Ein künftiges Projekt soll die Planung der ersten Tee-Genossenschaft in Assam sein. Der Verein möchte durch den indischen Projektpartner ELCITHS eine kleine Teefabrik aufbauen und Kleinbauern in einer Genossenschaft organisieren. Dieses Modell soll wissenschaftlich begleitet werden. Ferner engagiert sich der Verein im Bau von Sanitäranlagen an Schulen und plant das Programm "Kinderrecht auf Spiel". Spiel- und Sportanlagen sollen in Dörfern angelegt werden. Ziel der Mandelzweig-Projekthilfe e.V. ist die Abschaffung von Kinderarbeit und die Förderung von besseren Arbeitsbedingungen und besseren Löhnen u.a. für Teearbeiterinnen.

Planet Action – Helfende Hände e.V.

Planet Action ist ein gemeinnütziger Verein, der zahnärztliche Hilfe in Entwicklungsländern leistet. Ein Großteil der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu zahnärztlicher Versorgung, sei es durch das Fehlen zahnmedizinischer Einrichtungen oder den Mangel an finanziellen Mitteln. Über Einsätze, die von Deutschland aus organisiert werden, wird Menschen in abgelegenen Regionen der Welt eine zahnmedizinische Versorgung ermöglicht. Einsatzteams führen vor Ort kostenlose Behandlungen durch und leisten Aufklärungsarbeit zu einer mundgesunden Lebensweise. Vor allem in Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche werden Zahnputz-Demonstrationen veranstaltet und Zahnbürsten und Zahnpasten verteilt. Durch die Zusammenarbeit mit einheimischen Organisationen wird nachhaltig auf die konkreten Missstände und Bedürfnisse vor Ort eingegangen. Das Ziel von Planet Action ist es, die zahnärztliche Versorgung und die Mundgesundheit in Entwicklungsländern langfristig zu verbessern.

Zeltschule e.V.

Wir machen Schule! Machen Sie mit!

Mitten in einer der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit kämpft Zeltschule e.V. in den Flüchtlingscamps der Grenzregion zwischen Syrien und dem Libanon für die Alphabetisierung syrischer Kinder. Mehr als zwei Millionen Syrer sind bisher in den Libanon geflohen und leben dort unter schlimmsten Bedingungen in provisorischen Zeltstädten. Die Kinder wachsen dort seit Jahren ohne Schulbildung auf. Genau die Generation, die nach dem Krieg Syrien wieder aufbauen soll, wächst im Analphabetismus auf. Zeltschule e.V. baut direkt in den Flüchtlingscamps Schulen und gibt den Kindern damit eine Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft mit Perspektiven. Flüchtlinge dürfen im Libanon kein Geld verdienen. Kinderarbeit allerdings ist eine Grauzone, weshalb die Kinder für den Unterhalt der Familien sorgen müssen. Der Verein unterstützt die Familien neben Bildung mit allem Lebensnotwendigen, damit die Kinder nicht zur Kinderarbeit gezwungen sind, sondern zur Schule gehen können.

Waterfilter

Making water safe

Die Vision von Waterfilter ist es, Menschen zu unternehmerischem Handeln zu befähigen, um sich und anderen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Täglich sterben mehr als 10.000 Menschen an den Folgen verunreinigten Wassers. 800 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ihnen fehlen die nötigen Mittel und das Wissen, um sich aus dieser prekären Lage zu befreien. Die Lösung ist ein einfacher Tonfilter, hergestellt aus lokalen Ressourcen. Waterfilter hat ein nachhaltiges Konzept entwickelt, welches Menschen dazu befähigt, Wasserfilter zu bauen und zu verkaufen. Gleichzeitig schafft das Projekt an Schulen und in der Gesellschaft ein Bewusstsein für sauberes Trinkwasser. Das Pilotprojekt läuft im Westen Tansanias. Vor Ort wurde ein Waterfilter-Shop mit integrierter Werkstatt eingerichtet und mit Maschinen ausgestattet. Neben der Herstellung des Filters umfasst die Ausbildung der sogenannten Waterpreneure den Aspekt der Wasseraufklärung.

IMAGINE LIGHT

Saubere Energie für die indigenen Völker im Amazonas von Ecuador

ENERGIE VERÄNDERT LEBEN. Das Solarenergie-Projekt IMAGINE LIGHT ermöglicht vier indigenen Völkern im Amazonas von Ecuador Zugang zu sauberer und unabhängiger Solarenergie und damit eine nachhaltige und selbstbestimmte Entwicklung. Das soziale Projekt der Organisation LOVE FOR LIFE beruht auf der selbstformulierten Vision der indigenen Völker. Es verwirklicht nicht nur das siebte Ziel nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen „Zugang zu nachhaltiger Energie für alle“ (SDG7), sondern wirkt sich vor Ort auch katalytisch auf das Erreichen vieler weiterer Entwicklungsziele – wie Armutsbekämpfung, Bildung, Gesundheit, Frauenförderung und die Bekämpfung des Klimawandels – aus. Der ganzheitliche Projektansatz beinhaltet neben dem Einsatz von innovativer Technologie auch den Aufbau und die Stärkung von lokalen Kapazitäten durch die Ausbildung indigener Solartechniker. Effektive Armutsbekämpfung und nachhaltiger Natur- und Umweltschutz werden zukunftsweisend vereint.

idego

Realizing ideas together

„Das Wissen von außen ist der Schlüssel zum Erfolg. Ich glaube zutiefst daran, dass Entrepreneurship unsere Probleme lösen kann.” – Henri, Unternehmer aus Ruanda. Das Ziel ist es, durch die Förderung von Unternehmertum in Entwicklungsländern den Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen, indem sie die Probleme ihres Landes eigenständig lösen können. idego ist ein internationaler Accelerator, der afrikanische Unternehmer beim Wachstum und der Entwicklung ihrer Unternehmen unterstützt und dabei von der digitalen Transformation profitieren lässt. idego unterstützt dieses Jahr 50 Unternehmer, indem diese mit Experten weltweit über eine Onlineplattform namens idegoafrica.org verbunden werden, um Wissenslücken effektiv zu schließen. Die Unterstützung findet danach von ein bis sechs Monaten vor Ort statt. Regional konzentriert sich die Organisation auf Ruanda – ein Land mit positiver wirtschaftlicher Entwicklung und ebenso gutem Ausblick.

Humanitäre Hilfe für Uganda – Verl e.V.

„Humanitäre Hilfe für Uganda – Verl e.V.“ möchte die medizinische Versorgung der Bevölkerung Ugandas verbessern. In Uganda werden schwerverletzte Menschen häufig unter heftigsten Schmerzen auf Ladeflächen von Pick-Ups transportiert oder sie versterben direkt an der Unfallstelle, da keine medizinische Hilfe erreichbar ist. Deshalb ist der Aufbau eines flächendeckenden Rettungsdienstes in Uganda das große Ziel von „Humanitäre Hilfe für Uganda“. Der Verein hat 2011 den ersten Standort in Uganda mit zwei Rettungsfahrzeugen an einem Krankenhaus aufgebaut. Mittlerweile unterstützt der Verein fünf Krankenhäuser und 18 Gesundheitsstationen mit verschiedenen Projekten. Dabei wird mit der ugandischen Regierung und anderen Organisationen in Uganda zusammengearbeitet, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

United for Hope

United we stand. In hope we move forward.

„United for Hope e.V.“ ist eine gemeinnützige Organisation, die mit einem nachhaltigen Dorfentwicklungsmodell die Lebensqualität im ländlichen Indien messbar verbessern möchte. Im Mittelpunkt stehen der Zugang der Bevölkerung zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, Energie aus nachhaltigen Quellen, Bildung sowie die Schaffung zusätzlichen Einkommens. Die Nachhaltigkeit der Programme und die Integration der Betroffenen sind wichtige Aspekte der Projektdurchführung. „United for Hope“ wurde 2013 von Tara McCartney in München gegründet, nachdem sie während ihrer Reisen im ländlichen Indien Zeuge davon wurde, mit welcher Armut die Dorfgemeinschaften dort zu kämpfen haben.

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