Menschen im Ausland

Strahlendes Lächeln

Das Projekt setzt sich für die Zahngesundheit indonesischer Waisenkinder in städtischen und ländlichen Regionen auf Sulawesi ein. Ziel ist es, die Zahngesundheit der Kinder dauerhaft zu verbessern und langfristig ein Bewusstsein für die Bedeutung von Zahnhygiene zu schaffen. Nachdem Projektgründer Tjark Schönball im Sommer 2017 zunächst Workshops zur korrekten Zahnpflege in sieben Waisenhäusern gab und die Versorgung mit Zahnpflegesets sicherstellte, werden seit Juli 2018 über 200 Waisenkinder im sechsmonatigen Rhythmus von lokalen Zahnmedizinern behandelt. Damit reagiert das Projekt auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit von Zahnbehandlungen, die Tjark Schönball bei seinem ersten Besuch der Waisenhäuser 2015 bewusst geworden war. Das Projekt leistet in einem Entwicklungsland Gesundheitsfürsorge, welche unmittelbar den Betroffenen zugutekommt, die aufgrund ihrer sozialen und familiären Herkunft keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben.

Go Ahead! e.V.

Das Projekt von Go Ahead! richtet sich an die finanzielle Unterstützung südafrikanischer und ugandischer Partnerprojekte zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in strukturschwachen Regionen oder Milieus und zieht insbesondere auf den Kampf gegen den Teufelskreis aus materieller Armut, Ungerechtigkeiten bei Bildungschancen und HIV/Aids. Hier nutzt Go Ahead! verschiedene Fundraisingkonzepte, die in Zukunft unter einer großen Kampagne zusammen laufen sollen, um diese Projekte langfristig zu unterstützen, zu verbessern und wachsen zu lassen. Darüber hinaus setzt Go Ahead! auch in Deutschland auf Aufklärungsarbeit und einer Verbesserung des Afrikabildes.

Schulungszentrum Mobile Hilfe Madagaskar

Sicherstellung der Projektzukunft durch Weiterbildung

Der Verein MHM betreibt 20km vor der madagassischen Hauptstadt Antananarivo ein Gesundheitszentrum & geburtshilfliches Krankenhaus. Z.Z. ist das Projekt komplett spendenabhängig. Ein Schulungszentrum soll errichtet werden für die Weiterbildung von madagassischen Angestellten aus dem Projekt, sowie aus Einrichtungen und Firmen des weiteren Umlands. Die Qualität der Weiterbildung soll über erfahrene Mitarbeiter und europäische Freiwillige aus den Bereichen Gesundheitswesen (Ärzt/innen, Hebammen, Krankenpfleger/innen), Technik (Sanitär-& Klimatechnik, Elektro) und Verwaltung (IT, Dokumentation) sichergestellt werden. Ziel ist, über Einnahmen durch Fortbildungsangebote für Externe, eine langfristige Sicherung und Spendenunabhängigkeit des Gesundheitsprojekts zu erreichen. Für die Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen soll das Zentrum eine Kinderbetreuung erhalten. Die Kinder sollen Gesundheits- und Hygieneanleitung bekommen.

Global Brigades Germany e.V.

Resolving Health and Economic Disparities

Global Brigades Germany e.V. ist ein Verein für Entwicklungszusammenarbeit und interkulturellen Austausch. Organisiert in einer internationalen NGO (Global Brigades) arbeiten Gruppen von Freiwilligen (Brigaden) zusammen mit der lokalen Bevölkerung in Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama, Ghana und griechischen Refugee Camps in verschiedenen Projekten, um die Lebenssituation der Menschen vor Ort nachhaltig und langfristig zu verbessern. Hierbei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Je nach Bedarf der Partner-Communities werden Projekte im Bereich Gesundheitsversorgung, Sanitäranlagen,Trinkwassersystem, Microfinance und Community-Owned Banking durchgeführt. Das Empowerment der Community steht dabei im Zentrum. Die Programme bilden das gemeinschaftliche Eigentum der Community und werden in Zusammenarbeit konzipiert und implementiert. Die BewohnerInnen erhalten Zugang zu Weiterbildungen und verwalten ihre Projekte langfristig und nachhaltig selbst.

WEbuilding

Nachhaltige Architektur für Sozialprojekte

WEbuilding ist eine im Jahr 2015 gegründete gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die von einer internationalen Gruppe sozial engagierter Architekten gegründet wurde. Das Ziel ist es, benachteiligte Gemeinden durch den Bau von nachhaltigen Bauprojekten auf zwei Arten zu unterstützen. Zum einen wird mit erfahrenen lokalen NGOs zusammengearbeitet, die mit einem eigenen Projekt an WEbuilding herantreten. WEbuilding bietet technische Unterstützung, um ihnen bei der Weiterentwicklung ihres eigenen Projekts zu helfen, indem bei der Gestaltung und dem Bau von öffentlichen Räumen geholfen wird, dies wirkt sich positiv auf die Lebensqualität der Gemeinschaft aus. Dabei werden auch deutsche gemeinnützige Organisationen unterstützt, die ein Bauprojekt für eine bedürftige Gemeinde in ärmeren Ländern starten möchten, indem ihnen das technische Wissen über Architektur vermittelt wird, wodurch die Projekte realisierbar und umsetzbar werden.

SoNaLight - Enactus KIT e.V.

Sonalight - for a brighter future

In ländlichen Regionen Indiens ist bis heute keine stabile Strominfrastruktur vorhanden, weshalb weitgehend Kerosinlampen als Lichtquelle genutzt werden. Diese emittieren giftige Abgase, sind eine Brandursache und spenden nur schwaches Licht. SoNaLights Ziel ist es, angefangen bei den Bewohnern des Dorfes Photo Pathar in der Region Assam, akkubetriebene LED Lampen als sichere Lichtquelle zur Verfügung zu stellen. Diese können an einem zentralen Solarpanel geladen werden. Hierzu wird ein Solarkiosk errichtet, der von einem geschulten Dorfbewohner betrieben wird. Die Bewohner erwerben die Lampe über ein Rent-to-buy-System, d.h. nach einem Jahr Miete geht die Lampe in ihren Besitz über. Die Miete der Lampe und die Ladegebühr sind dabei günstiger als das Kerosin, welches sie für ihre jetzigen Lampen benötigen.

ONE TEAM

Soziale Sportprojekte weltweit

ONE TEAM ermöglicht Kindern und Jugendlichen weltweit den Zugang zu Sport und fördert Bildung, Gesundheit und Gleichberechtigung. Jährlich werden mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche erreicht, die regelmäßig an Trainings, Turnieren und Workshops teilnehmen. In einem geschützten Umfeld können die jungen Menschen ihren Lieblingssport ausüben und erlernen wichtiges Wissen für ihren Alltag, wie z.B. HIV-Prävention oder Klimaschutz. Aktuell fördert ONE TEAM acht soziale Sportprojekte in sechs Ländern, wie z.B. Fußball und Klimaschutz in Tansania sowie Basketball und Mädchenförderung in Namibia. Die Projekte werden von sorgfältig ausgewählten Partnerorganisationen umgesetzt. Durch Events, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland generiert ONE TEAM Aufmerksamkeit und Spenden für die Partnerorganisationen im Ausland. Zusammen mit der Community in Deutschland – Ehrenamtliche, Vereine und Unternehmen – und den Partnern weltweit entsteht ein Team: ONE TEAM.

Aktion 99 Pfennig e.V.

Hilfe zur Selbsthilfe

Der Verein möchte ein "Solarkocher-Projekt" verwirklichen. Es soll in Gambia entstehen, einem der kleinsten und ärmsten Länder Afrikas, in Absprache mit den Menschen vor Ort in mehreren Schritten (Ausbildung der zukünftigen Mitarbeiter, Herstellung der Parabolspiegel, Vertrieb, Promotion und Schulung der Frauen in den Dörfern und städtischen Siedlungen ohne Elektrizität). In Gambia sind über 50 Prozent der Bevölkerung, d.h. ca. 1,2 Millionen Menschen, ohne Strom. Gekocht wird überwiegend mit Holz, das größtenteils importiert (jährlich ca. 500.000 Tonnen) oder illegal geschlagen wird. Das ist im höchsten Maß insbesondere für Kinder und Frauen gesundheitsschädlich, denn vor allem Brandverletzungen stehen an der Spitze der Gesundheitsstatistik. Illegaler Holzeinschlag ist außerordentlich umweltschädlich und zudem sind die Emissionen sehr klimaschädlich. Zudem ist das "Solarkocher-Projekt" eine wirksame Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für arbeitslose Jugendliche, Frauen und Männer.

doin good - Project Makerspace

Syrischen Flüchtlingen im Libanon menschenwürdiges Leben ermöglichen

In der 2019 gegründeten NGO doin’ good kommt ein ehrenamtliches, internationales Team von Young Professionals seiner sozialen Verantwortung mit Bildungsprojekten nach. Das erste Projekt 'Makerspace Libanon' konzentriert sich auf syrische Flüchtlinge im Libanon. Es unterstützt Teilnehmer dabei, die menschenunwürdigen Lebensbedingungen in Flüchtlingscamps zu verbessern und verschafft Zukunftsperspektiven durch Ausbildung. Mit Hilfe lokaler Trainer bietet doin’ good handwerkliche Trainings in Holzarbeiten, Elektrik und Schneidern an. In den ersten sechs Monaten haben ~60 Flüchtlinge das Programm durchlaufen und dabei u.a. Betten gebaut, Rucksäcke genäht und brandgefährdete Verkabelungen saniert. Ab Juni ist eine Erweiterung um ein Existensgründungsangebot geplant, das qualifizierten Teilnehmern den Weg in die Selbständigkeit ebnet. Ein zweites Handwerks-Projekt, Ausbildung: Stark!, richtet sich an sozial benachteiligte Jugendliche an Hamburger Schulen und ist im Februar 2020 gestartet.

ex aqua

A healthy life from a healthy sea

Das Projekt ex aqua richtet sich an die Toliara Region in Madagaskar. Madagaskar gilt laut der World Bank als ärmstes Land der Erde. Eine Ursache hierfür liegt u.a. in der Abnahme des täglichen Fischfangs eines Fischers von 14 kg auf 1 kg. Die Armut und der Rückgang des Fischfangs haben dafür gesorgt, dass vor allem Kindern essenzielle Nährstoffe in der Ernährung fehlen. Um diese schwerwiegenden Probleme zu lösen, entwickelt ex aqua eine Meeresfarm, in der Algen und Schwämme gezüchtet werden Die eingesetzte Alge, Caulerpa Lentillifera, wurde in der Pilotphase von den ansässigen Bewohnern als Nahrungsmittel angenommen und enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die in der täglichen Ernährung der Madagassen bisher nur unzureichend vorkommen. Zugleich sind die Schwämme als natürliche Badeschwämme in hochpreisigen Hotels eine wertvolle Einnahmequelle für den Farmer. Mit diesem ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Konzept hilft ex aqua der Toliara Region.

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