Menschen im Ausland

peace brigades international Deutscher Zweig e.V.

Hamburg, Hamburg
making space for peace

peace brigades international (pbi) ist eine von den Vereinten Nationen anerkannte Menschenrechtsorganisation und seit 1981 in Krisengebieten tätig. pbi arbeitet unabhängig von wirtschaftlichen Interessen und hat keine bestimmte politische oder religiöse Ausrichtung. Auf
ausdrückliche Anfrage lokaler Gruppen, die von politisch motivierter Gewalt bedroht sind, organisiert pbi eine schützende Präsenz mithilfe internationaler Freiwilligenteams. Auf diese Weise bleiben Handlungsräume für eine gewaltfreie Konfliktbearbeitung erhalten. Hierbei sind beide – Beschützte und Begleitende – durch ein weltweites Alarmnetzwerk mit Kontakten zur Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft abgesichert.

Waterfilter

München, Bayern
Making water safe

Die Vision von Waterfilter ist es, Menschen zu unternehmerischem Handeln zu befähigen, um sich und anderen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Täglich sterben mehr als 10.000 Menschen an den Folgen verunreinigten Wassers. 800 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ihnen fehlen die nötigen Mittel und das Wissen, um sich aus dieser prekären Lage zu befreien. Die Lösung ist ein einfacher Tonfilter, hergestellt aus lokalen Ressourcen. Waterfilter hat ein nachhaltiges Konzept entwickelt, welches Menschen dazu befähigt, Wasserfilter zu bauen und zu verkaufen. Gleichzeitig schafft das Projekt an Schulen und in der Gesellschaft ein Bewusstsein für sauberes Trinkwasser. Das Pilotprojekt läuft im Westen Tansanias. Vor Ort wurde ein Waterfilter-Shop mit integrierter Werkstatt eingerichtet und mit Maschinen ausgestattet. Neben der Herstellung des Filters umfasst die Ausbildung der sogenannten Waterpreneure den Aspekt der Wasseraufklärung.

IMAGINE LIGHT

Berlin, Berlin
Saubere Energie für die indigenen Völker im Amazonas von Ecuador

ENERGIE VERÄNDERT LEBEN. Das Solarenergie-Projekt IMAGINE LIGHT ermöglicht vier indigenen Völkern im Amazonas von Ecuador Zugang zu sauberer und unabhängiger Solarenergie und damit eine nachhaltige und selbstbestimmte Entwicklung. Das soziale Projekt der Organisation LOVE FOR LIFE beruht auf der selbstformulierten Vision der indigenen Völker. Es verwirklicht nicht nur das siebte Ziel nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen „Zugang zu nachhaltiger Energie für alle“ (SDG7), sondern wirkt sich vor Ort auch katalytisch auf das Erreichen vieler weiterer Entwicklungsziele – wie Armutsbekämpfung, Bildung, Gesundheit, Frauenförderung und die Bekämpfung des Klimawandels – aus. Der ganzheitliche Projektansatz beinhaltet neben dem Einsatz von innovativer Technologie auch den Aufbau und die Stärkung von lokalen Kapazitäten durch die Ausbildung indigener Solartechniker. Effektive Armutsbekämpfung und nachhaltiger Natur- und Umweltschutz werden zukunftsweisend vereint.

idego

Simmozheim, Baden-Württemberg
Realizing ideas together

„Das Wissen von außen ist der Schlüssel zum Erfolg. Ich glaube zutiefst daran, dass Entrepreneurship unsere Probleme lösen kann.” – Henri, Unternehmer aus Ruanda. Das Ziel ist es, durch die Förderung von Unternehmertum in Entwicklungsländern den Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen, indem sie die Probleme ihres Landes eigenständig lösen können. idego ist ein internationaler Accelerator, der afrikanische Unternehmer beim Wachstum und der Entwicklung ihrer Unternehmen unterstützt und dabei von der digitalen Transformation profitieren lässt. idego unterstützt dieses Jahr 50 Unternehmer, indem diese mit Experten weltweit über eine Onlineplattform namens idegoafrica.org verbunden werden, um Wissenslücken effektiv zu schließen. Die Unterstützung findet danach von ein bis sechs Monaten vor Ort statt. Regional konzentriert sich die Organisation auf Ruanda – ein Land mit positiver wirtschaftlicher Entwicklung und ebenso gutem Ausblick.

STÄDTE OHNE HUNGER Deutschland e.V.

Berlin, Berlin
Förderung – Unterstützung – Netzwerkbildung

STÄDTE OHNE HUNGER Deutschland e.V. ist ein im Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eingetragener Förderverein, der der finanziellen und ideellen Förderung der brasilianischen Organisation CIDADES SEM FOME (STÄDTE OHNE HUNGER) dient. CIDADES SEM FOME ist eine Nichtregierungsorganisation, die auf Basis ökologischer Landwirtschaft nachhaltige Agrarprojekte im urbanen und ländlichen Raum aufbaut. Ziel der in São Paulo ansässigen Organisation ist es, Menschen in prekären Lebenssituationen in die Lage zu versetzen, durch die Projektteilnahme ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und die Ernährungssituation von Erwachsenen und Kindern zu verbessern. Gemeinschafts- und Schulgärten dienen der Produktion gesunder Lebensmittel und schaffen Möglichkeiten der individuellen Weiterbildung – ob beruflich oder schulisch. Zudem werden Kleinbauern im ländlichen Raum bei der Diversifizierung ihrer Produktion weg von der Tabakmonokultur unterstützt.

Humanitäre Hilfe für Uganda – Verl e.V.

„Humanitäre Hilfe für Uganda – Verl e.V.“ möchte die medizinische Versorgung der Bevölkerung Ugandas verbessern. In Uganda werden schwerverletzte Menschen häufig unter heftigsten Schmerzen auf Ladeflächen von Pick-Ups transportiert oder sie versterben direkt an der Unfallstelle, da keine medizinische Hilfe erreichbar ist. Deshalb ist der Aufbau eines flächendeckenden Rettungsdienstes in Uganda das große Ziel von „Humanitäre Hilfe für Uganda“. Der Verein hat 2011 den ersten Standort in Uganda mit zwei Rettungsfahrzeugen an einem Krankenhaus aufgebaut. Mittlerweile unterstützt der Verein fünf Krankenhäuser und 18 Gesundheitsstationen mit verschiedenen Projekten. Dabei wird mit der ugandischen Regierung und anderen Organisationen in Uganda zusammengearbeitet, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

United for Hope

München, Bayern
United we stand. In hope we move forward.

„United for Hope e.V.“ ist eine gemeinnützige Organisation, die mit einem nachhaltigen Dorfentwicklungsmodell die Lebensqualität im ländlichen Indien messbar verbessern möchte. Im Mittelpunkt stehen der Zugang der Bevölkerung zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, Energie aus nachhaltigen Quellen, Bildung sowie die Schaffung zusätzlichen Einkommens. Die Nachhaltigkeit der Programme und die Integration der Betroffenen sind wichtige Aspekte der Projektdurchführung. „United for Hope“ wurde 2013 von Tara McCartney in München gegründet, nachdem sie während ihrer Reisen im ländlichen Indien Zeuge davon wurde, mit welcher Armut die Dorfgemeinschaften dort zu kämpfen haben.

EinDollarBrille

Erlangen, Bayern
Hilfe für 150 Mio. Menschen

„EinDollarBrille e.V.“ hilft Menschen in einkommensschwachen Ländern, die bislang mit einer Fehlsichtigkeit leben mussten. Die weltweit rund 150 Millionen betroffenen Menschen leben häufig von weniger als einem US-Dollar am Tag und können sich daher keine Brille leisten. Die „EinDollarBrille“ kann von Menschen vor Ort nach einem Biegetraining hergestellt und an Landsleute verkauft werden. Die Materialkosten für eine Brille liegen bei rund einem US-Dollar, der Verkaufspreis bei bis zu drei Tageslöhnen. Bisher ist das Projekt in acht Ländern verbreitet. Die Expansion in weitere Länder wird durch Spenden finanziert. Aus dem Verkaufspreis der Brillen werden die Gehälter im Land bezahlt und Material für neue Brillen nachgekauft. Der Verein ermöglicht so eine kontinuierliche, finanziell unabhängige augenoptische Grundversorgung der Bevölkerung in Entwicklungsländern.

hostwriter.org

Berlin, Berlin
connecting journalists worldwide for mutual help

„Journalisten aller Länder, vereinigt Euch“ – so war ein Artikel über hostwriter.org betitelt. Und tatsächlich entsteht mit hostwriter.org eine weltweit einzigartige Kooperationsplattform für Journalisten.
Hintergrundinfos austauschen, Tipps für Visa-Angelegenheiten einholen, gemeinsam recherchieren oder eine Couch zum Übernachten bei einem Kollegen finden: Gegenseitige Hilfestellung ist das Ziel von hostwriter.org. Damit wollen wir den (Auslands)Journalismus und Kooperationen fördern. Das freundliche Layout der Seite vermittelt: Wir sind kein langweiliges Verzeichnis, wir sind ein lebendiges Netzwerk! Die Reaktionen sind überschwänglich: Große Organisationen kooperieren mit uns (und damit sind deren Mitglieder/Alumni potentielle hostwriter): Reporters Without Borders, netzwerk recherche, journalists.network, freischreiber, das Internationale Journalisten Kolleg, DJV; mit vielen weiteren laufen vielversprechende Gespräche . Anfang Mai geht hostwriter.org online !

Schulbausteine für Gando e.V.

Berlin, Berlin
Bildung durch ganzheitliche Architektur, mit Menschen für Menschen

Der Name "Schulbausteine für Gando" steht für nachhaltiges Bauen mit Lehm: Geboren in Gando – einem Dorf in Burkina Faso – zog es den Gründer Francis Kéré zum Architekturstudium nach Berlin. Hier lernte er, wie man Lehm und Ton gewann, übte die alten Techniken zur Produktion von Ziegeln. Zurück in Gando errichtete er aus Lehm eine Grundschule für sein Heimatdorf – eine Arbeit die mittlerweile im ganzen Land bekannt ist. Seitdem sind weitere Gebäude hinzugekommen, u. a. eine Bibliothek und Lehrerwohnhäuser. Die Menschen selbst sind dabei die Bauherren. Handwerker aus dem Dorf zeigen den Dorfbewohnern die entsprechenden Bautechniken. Männer aus Gando stellen die Lehmziegel her, Frauen stampfen den Boden und Schüler bringen Steine. Mit seinem Verein Schulbausteine für Gando e.V nimmt Francis Kéré die Verantwortung eines Architekten für die eigene Kultur wahr. Auch international findet er Anerkennung, zuletzt für das "Operndorf Afrika" des Theaterregisseurs Christoph Schlingensief.

Seiten