Menschen im Ausland

ONE TEAM

SPORT FÜR ALLE!

ONE TEAM verfolgt die Vision, Kindern und Jugendlichen weltweit den Zugang zu Sport zu ermöglichen und dadurch Werte zu transportieren, Kompetenzen zu vermitteln und Perspektiven zu eröffnen. Sport dient dabei als Sprungbrett zur Sensibilisierung für wichtige gesellschafts- und umweltpolitische Ziele wie die Förderung von Bildung, Gesundheit und Gleichberechtigung. Die Umsetzung der weltweiten Sportprojekte erfolgt durch lokale Partnerorganisationen vor Ort. Die Projekte unterstützen wir durch Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Zusammen mit unseren Förderern – Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Botschaftern – und unseren Projektpartnern vor Ort bilden wir ein Team. Ein Team, dass sich für ein gemeinsames Ziel einsetzt: Benachteiligten Kindern und Jugendlichen weltweit Perspektiven bieten durch den Sport. Aktuell fördern wir Sport für Entwicklung in sechs Projektländern.

Aktion 99 Pfennig e.V.

Hilfe zur Selbsthilfe

Der Verein möchte ein "Solarkocher-Projekt" verwirklichen. Es soll in Gambia entstehen, einem der kleinsten und ärmsten Länder Afrikas, in Absprache mit den Menschen vor Ort in mehreren Schritten (Ausbildung der zukünftigen Mitarbeiter, Herstellung der Parabolspiegel, Vertrieb, Promotion und Schulung der Frauen in den Dörfern und städtischen Siedlungen ohne Elektrizität). In Gambia sind über 50 Prozent der Bevölkerung, d.h. ca. 1,2 Millionen Menschen, ohne Strom. Gekocht wird überwiegend mit Holz, das größtenteils importiert (jährlich ca. 500.000 Tonnen) oder illegal geschlagen wird. Das ist im höchsten Maß insbesondere für Kinder und Frauen gesundheitsschädlich, denn vor allem Brandverletzungen stehen an der Spitze der Gesundheitsstatistik. Illegaler Holzeinschlag ist außerordentlich umweltschädlich und zudem sind die Emissionen sehr klimaschädlich. Zudem ist das "Solarkocher-Projekt" eine wirksame Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für arbeitslose Jugendliche, Frauen und Männer.

doin good - Project Makerspace

Syrischen Flüchtlingen im Libanon menschenwürdiges Leben ermöglichen

Die doin’ good gGmbH ist eine im Februar 2019 in Hamburg gegründete, gemeinnützige Unternehmung mit dem Ziel, sich effektiv sozial zu engagieren. Hierbei verfolgt sie insbesondere die Zwecke der Armutsbekämpfung und Bildungsunterstützung. Ihr erstes Projekt basiert auf einem Piloten aus 2017 und wird eine mobile Lernwerkstatt (Makerspace) für syrische Kriegsvertriebene in Flüchtlingslagern im Libanon aufbauen. Hiermit zielt doin' good erstens auf die Verbesserung der unmittelbaren Lebenssituation und zweitens auf die Verbesserung der langfristigen beruflichen Qualifikation der Betroffenen ab. Diese Ziele werden durch strukturierte Workshops in Holz-, Elektro- und Näharbeit verfolgt. Es werden Gegenstände für den Alltag (z.B. Betten) gebaut und improvisierte Zeltunterkünfte aufgewertet (z.B. wasserdicht gemacht). Nach Abschluss der Workshops werden Werkzeuge verliehen und Baumaterialien vergünstigt ausgegeben, um die selbstständige Anwendung der erlernten Fähigkeiten zu ermöglichen.

ex aqua

A healthy life from a healthy sea

Das Projekt ex aqua richtet sich an die Toliara Region in Madagaskar. Madagaskar gilt laut der World Bank als ärmstes Land der Erde. Eine Ursache hierfür liegt u.a. in der Abnahme des täglichen Fischfangs eines Fischers von 14 kg auf 2 kg. Die Armut und der Rückgang des Fischfangs haben dafür gesorgt, dass vor allem Kindern essenzielle Nährstoffe in der Ernährung fehlen. Um diese schwerwiegenden Probleme zu lösen, entwickelt ex aqua eine Meeresfarm, in der Algen und Schwämme gezüchtet werden. Die eingesetzte Alge, Caulerpa Lentillifera, wurde in der Pilotphase von den ansässigen Bewohnern als Nahrungsmittel angenommen und enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die in der täglichen Ernährung der Madagassen bisher nur unzureichend vorkommen. Zugleich sind die Schwämme als natürliche Badeschwämme in hochpreisigen Hotels eine wertvolle Einnahmequelle für den Farmer. Mit diesem ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Konzept hilft ex aqua der Toliara Region.

Drei Musketiere Reutlingen e.V.

Einer für Alle, alle für Einen!

"Drei Musketiere Reutlingen e.V." sind eine kleine Hilfsorganisation aus Baden-Württemberg. Seit etwa vier Jahren unterstützen wir Menschen in und aus Katastrophen- und Krisengebieten. Aufgrund der aktuellen Situation im Mittleren und Nahen Osten, konzentrieren wir unsere Arbeit auf Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Terror. Unser Hauptaugenmerk gilt hierbei der Türkei. Aber auch den Außengrenzen Europas, der Balkanroute und in Athen / Griechenland. Zu Beginn unterstützten wir Menschen in Not, in sogenannten "inoffiziellen" Camps mit dem Notwendigsten wie Lebensmittel, Decken und Kleidung. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Situation der Geflüchteten und folglich veränderten wir auch unser Hilfeleistung. Im Frühjahr 2017 gründeten wir daher ein Community-Center für alleinstehende Frauen und deren Kinder. Im Süden der Türkei, an der syrischen Grenze, und an Europas Grenzen unterstützen wir nach wie vor mit dem Notwendigsten wie Lebensmittel, Kleidung oder Decken.

Medical Volunteers International e.V.

JUST HELP- We help there where help is needed

Medical Volunteers International e.V. ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, medizinische Fachkräfte zu gewinnen, um Menschen in Krisengebieten oder Notlagen ehrenamtlich medizinisch zu versorgen. Die MEDICAL VOLUNTEERS helfen dort, wo Hilfe nötig ist, zurzeit an drei Standorten in Griechenland. Sie agieren vor Ort in mobilen Teams und versorgen so auch Menschen, die von staatlichen Strukturen nicht mehr erreicht werden. Dies ermöglicht denjenigen, die durch Krieg, Flucht oder Armut Not leiden eine medizinische Grundversorgung, und zwar unabhängig von Religion, ethnischer Herkunft, Alter oder Geschlecht. Der Verein wird getragen von Engagierten aus aller Welt, welche die Notlage der Menschen an den Grenzen zur sogenannten "1. Welt" nicht länger ertragen können. Viele unserer Mitglieder sind Ärzte*innen, Krankenpfleger*innen oder Sanitäter*innen unterschiedlicher Nationalität, die sich bereits seit Jahren vor Ort engagieren. MVI hilft überall dort, wo Hilfe benötigt wird.

STELP e.V.

supporter on site

STELP e. V. | supporter on site ist eine junge zivile Hilfsorganisation aus Stuttgart (STuttgart hELPs). Der Verein unterstützt dort, wo die Not am größten ist - politisch und konfessionell unabhängig. Mit einem Netzwerk freiwilliger Helferinnen und Helfer handelt STELP schnell und unkompliziert stets direkt vor Ort. Mittlerweile waren bereits über 100 selbst ausgebildete Volunteers für STELP im Ausland im Einsatz. Der Verein ist effizient organisiert und alle Volunteers tragen ihre persönlichen Kosten selbst. Deshalb kommen nahezu 100% der Spenden direkt bei den notleidenden Menschen an. Neben ihrem Einsatz vor Ort generiert das ehrenamtliche STELP-Team durch kreative Spendenaktionen finanzielle Mittel in der Region Stuttgart und in ganz Deutschland, welche unmittelbar und für alle transparent in den unterstützten Regionen ankommen. STELP versteht sich als All-Profit-Organisation und ermutigt Menschen lokal zu handeln, um gemeinsam global zu wirken.

CHIRURGEN FÜR AFRIKA

Projekt zur nachhaltigen chirurgischen Weiterbildung in Ostafrika

CHIRURGEN für Afrika ist ein nachhaltiges Projekt zur Weiterbildung regionaler Chirurgen auf dem Gebiet der Hernienchirurgie. Seit 2013 führen wir dieses modellhafte Projekt jährlich wiederkehrend in Ruanda durch. Hernien (vor allem Leistenbrüche) sind in Afrika eines der häufigsten Krankheitsbilder, die zur Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit führen können. Hernienoperationen ermöglichen es den betroffenen Patienten wieder selbstständig den Lebensunterhalt zu verdienen. In vielen afrikanischen Ländern werden derzeit weniger als 20 % der betroffenen Patienten chirurgisch versorgt, meist nur in Notfallsituationen. Neben chirurgischen Materialien fehlt es auch an einer systematischen Weiterbildung der Ärzte. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium Ruandas entwickelten wir einen standardisierten chirurgischen Weiterbildungskurs für Ruanda. Dieser Kurs besteht aus einem zweitägigen theoretischen und einem fünftägigen praktischen Training.

Zeltschule e.V.

Wir machen Schule! Machen Sie mit!

„Wir machen Schule!“ ist das Motto des Vereins Zeltschule, der Zeltschulen für syrische Flüchtlingskinder im Libanon baut und betreibt. Mitten in einer der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit können Mädchen und Jungen sich einen Bildungsstandard erarbeiten, mit dem sie nach Krieg und Regimewechsel ihr Land wiederaufbauen können, statt sich radikalen Gruppen anzuschließen. Zeltschule e.V. gibt den Kindern eine Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft und ihren Familien eine Perspektive jenseits der lebensgefährlichen und illegalen Reise nach Europa. Damit leistet der Verein sowohl Hilfe zur Selbsthilfe als auch nachhaltige Friedensarbeit. Gleichzeit erfahren die mehr als 7.500 Kinder der 30 deutschen Partnerschulen, dass sie durch ihr Engagement Not lindern und etwas bewirken können. Durch den Austausch von Briefen, (selbstgebastelten) Geschenken, Videos etc. praktizieren über 10.000 Kinder Völkerverständigung über alle räumlichen, sprachlichen und religiösen Grenzen hinweg.

CASA HOGAR Deutschland e.V.

Bildung und ein Zuhause für Mädchen in Kolumbien

CASA HOGAR ist ein Team von aktuell 60 Menschen in Kolumbien, Deutschland und Österreich mit dem gemeinsamen Ziel, qualitativ hochwertige Bildung für Mädchen im Departamento Chocó (Kolumbien) zugänglich zu machen und so einen Umschwung in der Gesellschaft zu unterstützen, der von den „Chocoanos“ selbst kommt. Kurzfristig sollen Bau- und Bildungsprojekte besonders für junge Mädchen Lern- und Lebensräume schaffen, in denen sie entgegen der strukturellen gesellschaftlichen Benachteiligung in einem geschützten Rahmen ihre eigenen Lebenswege entwickeln. Langfristig soll durch eine gezielte Stärkung der Schwachen im Chocó ein friedlicher, partizipativer und in allen Gesellschaftsschichten verankerter Weg beschritten werden. Dabei liegt der Fokus besonders auf der emanzipativen Förderung von Mädchen und jungen Frauen – sie sind diejenigen, die als (oft alleinerziehende) Mütter und Erzieherinnen eine Veränderung in die Gesellschaft tragen können.

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