Menschen mit Behinderung

projekt:tanz e.V.

... und dann hab' ich einfach getanzt!

Tanz ist Begegnung - Begegnung mit sich selbst und anderen. Für die Tänzerinnen und Tänzer von projekt:tanz e.V. ist Tanzen auch eine Begegnung mit ihrer Krankheit, Morbus Parkinson. Das Tanzen stellt hier eine nichtmedikamentöse Begleittherapie dar, die nicht nur die Mobilität erhalten und verbessern soll, sondern durch das gemeinsame künstlerische Erlebnis auch eine Verbindung untereinander schafft und Lebensfreude vermittelt. Das Unterrichtskonzept von projekt:tanz verbindet Elemente aus Ballett, zeitgenössischem Tanz, Stepp- und Standardtanz, wobei die Kombination von Bewegung und Musik im Vordergrund steht. Zahlreiche durchgeführte Studien belegen einen positiven Nutzen von Sport und körperlicher Aktivität auf die Symptomatik von Morbus Parkinson. Das bedeutet, der Patient kann neben der medikamentösen Behandlung eigenverantwortlich handeln, sich mobilisieren und gegen die Krankheit angehen. Somit übernimmt er eine aktive Rolle in der Therapie.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Das Geld hängt an den Bäumen

lokal, sozial, nachhaltig

Mit einer gärtnermeisterlich betreuten Gruppe von Menschen mit Handicap wird im Projekt Obst aus privaten Gärten und von Streuobstwiesen geerntet, das sonst ungenutzt bliebe. Daraus wird in einer Slow-Food-Mosterei exquisiter Direktsaft ohne Zusatzstoffe gepresst und im persönlichen Vertrieb im Großraum Hamburg verkauft. Alle Erlöse bleiben zu 100% in der gemeinnützigen GmbH und finanzieren dadurch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter. So werden vergessene biologische Ressourcen genutzt, um gesellschaftliche Randgruppen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren und ein ökologisch wertvolles Produkt herzustellen. Das Projekt veranstaltet Social Days, bei denen Unternehmen und Ehrenamtliche das Team bei der Ernte unterstützen. So wird der Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen gefördert und ein schönes Erlebnis für die Partner des Social Days geboten. In diesem Jahr wurden eigene Streuobstwiesen angelegt, um nachhaltig Obst für die Säfte zu sichern.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Lost Voices Stiftung

"Wir geben den Betroffenen wieder eine Stimme"

Lea liegt mit einem schweren Infekt im Bett. Die massive Erschöpfung und die Schmerzen werden immer schlimmer. Ausruhen bringt keine Erholung. Sie muss von ihren Eltern versorgt werden. Besuche strengen sie zu sehr an. Soziale Isolierung macht sich breit. Nach einer zweijährigen Ärzteodyssee die Diagnose: Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS). So wie Lea geht es ca. 300.000 Menschen in Deutschland. Es sind vor allem junge Menschen, die durch einen Infekt aus dem Leben gerissen werden. 25% von ihnen sind pflegebedürftig. ME/CFS ist eine bisher unheilbare chronische Multisystemerkrankung, die alle Dimensionen sprengt. Sie stellt einen blinden Fleck des deutschen Gesundheitssystems dar. Es existiert hierzulande keine medizinische, soziale und pflegerische Versorgung für Menschen mit ME/CFS. Für diese verlorenen Stimmen setzt sich die Lost Voices Stiftung ein, um sie ins Blickfeld des Gesundheitssystems zu rücken und Lösungen für die unerhörte Situation zu finden.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Meer bewegen e.V.

Der Verein für barrierefreies Inklusionssegeln in Deutschland

Meer bewegen e.V. ist der Verein für barrierefreies Inklusionssegeln in Deutschland. Durch die Realisierung einer umfassenden Barrierefreiheit auf dem Wasser, die teilweise auf eigenen technischen Entwicklungen beruht, erhalten alle Teilnehmer Zugang zu einem aktiven Segelerlebnis mit maximaler Freiheit an Bord. Bei der Herausforderung, ein Boot zu steuern, erfahren die Segler ein völlig neues, intensives Körpergefühl. Die Erlebniswelt Wasser ist dabei inspirierend, stärkend und bereichernd zugleich. Durch das gemeinsame Segeln von Menschen mit und ohne Behinderung lebt der Verein täglich Inklusion. Der Segelsport eignet sich dafür ideal, denn hier hat zu jeder Zeit der Teamgedanke Vorrang. Alleinig der Wind bestimmt das Tempo – dadurch treten individuelle Behinderungen in den Hintergrund und die Segler bauen auf begrenztem Raum eine besondere Verbindung zueinander auf. Meer bewegen e.V. öffnet jedem Menschen diese Erfahrung, unabhängig von seiner individuellen Behinderung.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

discovering hands

Verbesserte Brustkrebsfrüherkennung durch blinde Frauen

discovering hands® setzt den überlegenen Tastsinn blinder und sehbehinderter Frauen zur Verbesserung der Tastdiagnostik im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung ein. In einer 9-monatigen theoretischen und praktischen Fortbildung werden sie in qualifizierten Berufsförderungswerken zu Medizinischen Tastuntersucherinnen (MTU) ausgebildet, vor einem Fachgremium geprüft und in gynäkologischen Kliniken oder Praxen angestellt. Dieses innovative, standardisierte und qualitätsgesicherte Konzept schafft nicht nur zusätzliche Sicherheit für die Erkennung von Brustveränderungen, sondern ermöglicht Frauen mit Sehbehinderung, selbstbestimmt und sinnstiftend ihre besonderen Stärken zum Wohle der Gemeinschaft, im besten Fall lebensrettend, einzusetzen. Das discovering hands MTU-Forum e.V. will Medizinischen Tastuntersucherinnen durch Beratungs- und Betreuungsleistungen, Fortbildung und Ausgabe von Stipendien ein optimales Arbeitsumfeld ermöglichen; die operative Basis hierzu wird im Projekt erarbeitet.

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Tabalingo

Sport ohne Leistungsdruck

TABALiNGO Sport & Kultur integrativ ist eine gemeinnützige Organisation in Stolberg in der StädteRegion Aachen, die seit 2010 ihren mittlerweile über 300 Teilnehmern integrativ-inklusive sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten bietet: Fußball und Ballspaß, Kreatives Tanzen und Paartanz, Theater und Schwarzlichttanztheater, Yoga, Tai Chi und Stockkampfkunst, Pump (Hanteltraining), Voltigieren, Bouldern und Graffiti sowie Ferien- und Wochenendfreizeitprojekte. Das Motto ist "Sport ohne Leistungsdruck".
Tabalingo bringt Menschen, für die das bisher aus verschiedenen Gründen nicht möglich war, in kulturelle Aktivitäten und den Sport: Tabalingo ermöglicht gerade Menschen aus sozial schwierigem Umfeld Teilhabe und eröffnet damit die Inklusion für Menschen mit Behinderung und schafft Begenung für die, die Vielfalt mögen und sich auf die Individualität der Anderen einlassen. Diese Verknüpfung hat einen enormen Zulauf an Menschen gebracht, der weiter anhält.

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downsyndromberlin e.V.

Der gemeinnützige Verein "downsyndromberlin e.V." wurde im Sommer 2015 gegründet und engagiert sich für mehr Lebensqualität von Menschen mit Down-Syndrom. Nahezu alle aktiven Mitglieder sind Eltern eines oder zweier Kinder mit dem Down-Syndrom. Die Familien werden im Alltag mit vielen Vorurteilen konfrontiert, die Menschen mit Down-Syndrom auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben „behindern“. Diesen Vorurteilen und Ängsten möchte der Verein begegnen mit Beratung, Aufklärung, Fortbildung und vielerlei Kontakten. Als Ansprechpartner, Mutmacher und Ratgeber für Familien, die ebenfalls ein Chromosom mehr zuhause haben, bieten die Vereinsmitglieder auch Informationen und Fortbildungen für Professionelle (Mediziner, Therapeuten, Erzieher, Lehrer etc.) an. Darüberhinaus organisieren sie kleine und große öffentlichkeitswirksame Aktionen, damit die Menschen in Berlin und Brandenburg ein realistisches Bild von Menschen, die mit dem Down-Syndrom leben, erhalten.

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Selbstbestimmt Leben - JETZT!

Gemäß dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen (UN-BRK), welches seit März 2009 auch in Deutschland geltendes Recht ist, muss eine selbstbestimmte und vollumfängliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft umgehend gewährleistet und realisiert werden. „Inklusive Gesellschaft“ bedeutet die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen und uneingeschränkter Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des Lebens. Gleichermaßen heißt das, qualifizierte Beratung in diesem Bereich im Land Brandenburg zu realisieren. Konkret meint das, die Schaffung unabhängiger Beratungsstellen rund um das Thema Menschen mit Behinderungen und deren Unterstützung - geführt nach dem „Peer Counseling“ Ansatz. Dies ist erklärtes Ziel dieses Projekts.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

SCHANZE ERFAHREN

Reisen mit dem Rollstuhl ist oft schwierig. Man muss lange planen, oft sind die Informationen nicht zuverlässig und Spontanität sowie Individualität sind kaum möglich. In dem Projekt „Schanze erfahren“ werden barrierefreie Touren durch das Hamburger Schanzenviertel angeboten. Die Tourguides – Menschen aus dem Viertel – treffen sich mit Gästen, die nach Hamburg kommen. Abseits von Gruppentouren – maximal zu dritt oder zu viert – zeigen die Bewohner ihre persönlichen Lieblingsplätze, ganz individuell und nach persönlichen Interessen: hippe Bars, schicke Läden, versteckte Hinterhöfe. Das Projekt lebt von den interessanten Tipps der Tourguides, und diese sind ganz selbstverständlich auch barrierefrei. So kann Reisen, Erleben und Begegnen auf einer persönlichen, individuellen Ebene stattfinden – spontan, interessant und eben nicht nur barrierefrei. Die Touren stehen natürlich auch „Fußgängern“ offen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

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