Menschen mit Migrationshintergrund

kulturgrenzenlos e.V.

#Integration durch Freundschaft

Ganz nach dem Motto ‚Integration durch Freundschaft’ sorgt kulturgrenzenlos e.V. dafür, dass sich Kieler Studierende und Geflüchtete im Tandem begegnen und neue Freundschaften entstehen. Eine gemeinsame Freizeitgestaltung und ein Austausch auf Augenhöhe stehen dabei im Vordergrund. Ziel des Projekts ist es, Geflüchteten den Zugang zur Kieler Gesellschaft zu erleichtern und ihnen die Gelegenheit zu bieten, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Studierende haben die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich für ein weltoffenes Kiel zu engagieren. Bei gemeinsamen Events trifft sich die ganze kulturgrenzenlos-Community zum Sport, Kochen und fröhlichen Beisammensein. Dabei wird Raum für die Vernetzung der Tandems geschaffen und Interessierten die Möglichkeit geboten, das Projekt kennenzulernen und sich mit eigenen Ideen einzubringen. kulturgrenzenlos e.V. setzt sich so für ein harmonisches und solidarisches Miteinander in der Gesellschaft ein.

Grenzenlos in Bewegung – SpoHo aktiv e.V.

Bewegung fördern. Grenzenlos begegnen. Möglichkeiten schaffen.

Grenzenlos in Bewegung - SpoHo aktiv e.V. (GiB) hat sich zum Ziel gesetzt, mit einem breiten Sportangebot den Austausch mit geflüchteten Menschen und deren Integration in unsere Gesellschaft zu fördern. Entstanden ist der Verein im Oktober 2014 im Rahmen eines Seminars an der Deutschen Sporthochschule Köln mit einem Angebot in Köln-Weiden. Seitdem sorgen mehr als 120 Vereinsmitglieder mit wöchentlichen Sportangeboten für Abwechslung in Unterbringungen für Geflüchtete und sind in mehr als zehn Unterkünften in ganz Köln aktiv. Die Zielgruppe ist dabei so vielfältig, wie man sie sich nur vorstellen kann. Von Fußball und Klettern über Yoga und Tanzen bis hin zum Schwimmen bietet der Verein für alle Altersklassen und Geschlechter etwas an. Auch verschiedenste Events sind seit der Gründung Teil des Programms. So organisiert GiB jährlich ein Fußballturnier sowie eine Filmvorführung und ein monatliches "Get together" in verschiedenen Locations für Mitglieder und Interessierte.

Integrationsbegleiterbörse

Füreinander - Miteinander

Der Alltag von Geflüchteten und Zuwanderern in Erfurt ist nicht leicht. Da gilt es Formulare auszufüllen, Anmeldungen zu machen und sich ganz allgemein im Alltag zurechtzufinden. Im Kopf noch die Kultur und das Leben des eigenen Landes. Ein neues Land, eine neue Sprache, ein neues Leben verlangt gravierende Umstellungen, die allein nicht zu bewältigend sind. Hier greift die Unterstützung von Freiwilligen durch die Integrationsbegleiterbörse. Sie hilft Menschen dabei, in Erfurt anzukommen. Sei es um bei Amtsanliegen zu helfen, die Sprache und Kultur zu erklären oder einfach um neue Menschen kennenzulernen und eine Verbindung zu hiesigen Lebensweisen herzustellen.

Triaphon

Durch ein großes Netzwerk zweisprachiger Engagierter aus unserer Gesellschaft will Triaphon die medizinische Versorgung von PatientInnen mit Fluchthintergrund verbessern. Im Notfall kann eine mangelnde Verständigung verheerende Folgen haben. Daher hat Triaphon als Non-Profit-Organisation eine computergesteuerte 24/7 Telefon-Dolmetsch-Hotline aufgebaut. Sie verbindet jederzeit und direkt mit den SprachmittlerInnen in Bereitschaft und ermöglicht so eine Behandlung auf Augenhöhe.

Leuchtturm

Der Arbeitskreis Flüchtlinge aus Barmstedt in Schleswig-Holstein arbeitet seit Anfang 2014 in mehreren ehrenamtlichen Teams und ist für die Unterstützung der Geflüchteten in der Stadt Barmstedt und dem Amt Rantzau gut vernetzt. Vor drei Jahren rief der Arbeitskreis das Projekt Leuchtturm ins Leben. Das Integrationszentrum ist eine zentrale Anlaufstelle und Begegnungsstätte für Geflüchtete, in der diese umfassende Unterstützung finden. Hier erhalten Geflüchtete durch eine angestellte Fachkraft der Caritas professionelle Beratung, beispielsweise bei Fragestellungen, die das Asylverfahren und die Arbeitssuche betreffen. Um eine kontinuierliche Unterstützung zu gewährleisten, findet eine Vermittlung ehrenamtlicher Wegbegleiter/-innen statt. Zusätzlich werden im Bereich des ehrenamtlichen Engagements Projekte der Bürgerinnen und Bürger aus Barmstedt und Umgebung unterstützt und koordiniert. Dazu gehören Sprachkurse, Garten, Fahrradwerkstatt, Hausaufgabenhilfe sowie Kochen.

VILLA Lernpaten

VILLA Lernpaten - weil Integration immer individuell ist!

Seit Januar 2017 besteht das Projekt VILLA Lernpaten. Ziel des Projekts ist es, Austausch und Bildung zu befördern und junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund durch Vermittlung eines ehrenamtlichen Lernpaten auf ihrem Bildungsweg (Schule und Ausbildung) individuell zu unterstützen. Der Bildungsaspekt einer Freundschaft steht dabei im Mittelpunkt und geht über eine Hausaufgabenhilfe und Unterstützung beim Deutschlernen hinaus. Durch gemeinsame Freizeitaktivitäten (Zoo, Museum, Kino, Theater, etc.) und die Einbindung des sozialen Umfelds entsteht ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis. Über eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten treffen sich die Teilnehmer wöchentlich für mindestens zwei Stunden. Jede Patenschaft wird dabei individuell begleitet und betreut.

Daero Eritrea

Eritreische Gemeinde in Schleswig-Holstein

Daero Eritrea als Verein in der Gründungsphase hat sich als Migrant*innenorganisation zum Ziel gesetzt, die Interessen von in Deutschland lebenden Eritreer*innen zu vertreten und zu fördern. Dazu soll es Unterstützungs- und Austauschangebote von Eritreer*innen für Eritreer*innen geben, die zu mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben führen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Zudem soll die eritreische Kultur zur Wahrung der eigenen Identität gefördert und gleichzeitig durch Veranstaltungen in das öffentliche Bewusstsein gebracht werden. Daher geht es auch um den Austausch auf Augenhöhe mit Deutschen oder in Deutschland lebenden Menschen, um Vorurteile abzubauen und ins Gespräch über das Land Eritrea, dessen Kultur und die Fluchtgründe zu kommen. Daero Eritrea möchte mit dem Einsatz für interkulturelles Verständnis und ein respektvolles Miteinander eine Basis für langfristige Freundschaften schaffen.

Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf ist eine Initiative von Medizinstudierenden, die sich zum Ziel gesetzt hat, die medizinische Versorgung der Geflüchteten zu verbessern und gleichzeitig Medizinstudierenden an der HHU wesentliche Kompetenzen des ärztlichen Handelns zu vermitteln. Um dies zu erreichen, wurden folgende Hauptprojekte formuliert: Arztbesuche von Geflüchteten werden bei Bedarf von Medizinstudierenden und Dolmetschenden begleitet, um bürokratische Hindernisse und Sprachbarrieren überwinden zu können. Außerdem werden bilinguale Anamnesebögen in vielen verschiedenen Sprachen erstellt und so die Anamnese vereinfacht und beschleunigt. So können Arzttermine notfalls auch ohne Sprachmittler vor Ort besser ablaufen. Aufklärungskampagnen sollen den Gesundheitszustand von Geflüchteten in Düsseldorf verbessern.

TranslAid

Vernetung, Qualifizierung, Vermittlung ehrenamtlicher Dolmetscher*inne

Eine reibungslose Verständigung ist essentiell für jegliche Unterstützung für Geflüchtete und bildet die Grundlage für Hilfestellungen und Integrationsbemühungen. Da es oft an Übersetzungsangeboten mangelte, gründeten vier Münchner Organisationen im Juni 2017 TranslAid, ein Projekt zur zentralisierten Vernetzung, Qualifizierung und Vermittlung ehrenamtlicher Sprachmittler*innen. Dabei begleiten die fortlaufend betreuten Ehrenamtlichen die Geflüchteten zu individuellen Beratungen und Terminen. Sie gewährleisten ein Verständnis in über 25 Muttersprachen. Dadurch schaffen sie eine Grundvoraussetzung für die Arbeit vieler Organisationen in der Flüchtlingshilfe in der Region. Nahezu alle ehrenamtlichen Sprachmittler*innen von TranslAid haben selbst einen Flucht- oder Migrationshintergrund. Sie sind mit ihren Erfahrungen, ihrem kulturellen Wissen sowie ihren muttersprachlichen Kenntnissen die Basis von TranslAid.

Welcome to Bremen

Was muss ich wissen, um mich in Bremen zurechtzufinden? Wo kann ich hingehen, um mich beraten zu lassen? Welcome to Bremen ist die umfangreichste Webseite für zugewanderte und geflüchtete Menschen in Bremen. Es gibt Informationen zu wichtigen Fragen in verschiedenen Kategorien wie zum Beispiel Arbeit und Beruf, Gesundheit, Bildung, Deutschkurse sowie Alltag und Leben; und das auf vier Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi. Es werden ständig neue Inhalte entwickelt oder bestehende Inhalte aktualisiert. So kann Welcome to Bremen sich optimal an dem Bedarf der Zielgruppe ausrichten. Auch Informationen für Multiplikatoren, Interessierte und Ehrenamtliche werden bereitgestellt. Die Basis dafür wurde von über 100 Menschen entwickelt, die zum großen Teil ehrenamtlich mitgearbeitet haben. An der Zusammenstellung und Konzeption der Inhalte waren auch zugewanderte und geflüchtete Menschen selbst beteiligt. So konnten schon bei der Erarbeitung viele Perspektiven einbezogen werden.

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