Menschen mit Migrationshintergrund

Diplomats of Color

Diplomats of Color ist die erste Interessenvertretung und das mittlerweile größte Diversitätsnetzwerk innerhalb der Bundesverwaltung. Wir treiben im Auswärtigen Dienst und darüber hinaus den Antirassismus-Diskurs voran und fordern eine stärkere Repräsentation von BIPoC in Politik und Verwaltung. Neben hochrangigen Gesprächen mit Spitzen von Verwaltung und Politik erreichen wir Beschäftigte des öffentlichen Dienstes wie auch interessierte BIPoC, die sich für eine Tätigkeit in der Bundesverwaltung interessieren, regelmäßig über digitale Veranstaltungen. Dazu laden wir Expert:innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ein, zuletzt Janina Kugel, Aminata Touré, Tupoka Ogette und Pa Sinyan. Wir haben in mehr als zwanzig digitalen Veranstaltungen zu den Themen Diversität, Anti-Diskriminierung und Rassismusbekämpfung weit mehr 3.000 Personen erreicht.

MuSA

Migration trifft Soziale Arbeit

Das Projekt "MuSA" (Migration und soziale Arbeit) beschreibt ein Vorhaben zur Förderung der Integration und das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Ziel des Projekt ist das Engagement der MigrantInnen für die soziale Arbeit zu fördern, in dem die Zielgruppe eine Jugendleiterausbildung und eine Multiplikator-Weiterbildung erhält. Die Jugendlichen sollen bei erfolgreichem Abschluss des Projekts eine Jugendleiter-Card (JuleiCa) erhalten und langfristig, im Ehrenamt, soziale Jugendeinrichtungen unterstützen.

TLNT & TLNT

Verbindet Mentees mit Mentoren*innen aus der Tech,-und Kreativbranche

TLNT & TLNT ist eine Initiative zur Förderung von persönlichem Wachstum und beruflicher Chancengerechtigkeit junger Menschen mit familiärer Zuwanderungsgeschichte in der Kreativ- und Tech-Branche. Herzstück der Initiative ist ein strukturiertes Mentoring-Programm. TLNT & TLNT vernetzt Mentees mit persönlich und fachlich passenden Mentor*innen. Innerhalb einer 12-wöchigen Praxisphase lernen Mentees ihren Wunschberuf kennen und stärken so ihr Selbstbewusstsein. Mentor*innen eignen sich neue Kommunikations- und Führungskompetenzen als Basis einer nachhaltig diversen Unternehmenskultur an. Parallel durchlaufen Mentees wie Mentor*innen Workshop-Zyklen mit u.a. Antidiskriminierungs- und Achtsamkeitstrainings. TLNT & TLNT bietet so Unternehmen eine einfache und effiziente Möglichkeit zu nachhaltigem Diversity-Management. Individuelle Coachings, Schulworkshops, Events und TLNT-Talks auf Instagram runden das Angebot und den Community-Gedanken von TLNT & TLNT ab.

Imbradiva e.V.

Starke Frauen, Vereinte Frauen

IMBRADIVA e.V. - Brasilianische Fraueninitiative gegen Diskriminierung und Gewalt - bietet portugiesisch sprachigen MigrantInnen Orientierungshilfe und Unterstützung beim Prozess der Integration in die deutsche Gesellschaft. Die Initiative tritt ein für Gewaltlosigkeit zwischen den Geschlechtern und für die Wertschätzung der weiblichen Migranten, und fördert den kontinuierlichen Austausch zwischen MigrantInnen und Einheimischen – als Grundlage für eine dauerhafte Integration.
IMBRADIVA hat 8 verschiedene Projekte, darunter eine Beratungsstelle, die nur durch ehrenamtliche Arbeit durchgeführt wird. Aufgrund der Herausforderungen wie starke Zunahme der Fälle, hat MBRADIVA die Notwendigkeit, die Beratungsstelle zu professionalisieren. Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Konzeptes und die Strukturierung des Fundraisings für die Professionalisierung und damit die Anstellung professioneller Arbeitskraft, die die Beratungstätigkeiten übernimmt.

Rapper* Ohne Grenzen

Bei Rapper* Ohne Grenzen wird die Tatsache genutzt, dass Rap-Musik zum einen eine sehr sprachlastige Musik ist, wodurch sie sich großartig für den Spracherwerb verwenden lässt und zum anderen den Inbegriff von Jugendkultur darstellt, wodurch niedrigschwellig eine Begeisterung für Texte hergestellt werden kann. Geflüchtete Jugendliche werden beim Deutschlernen unterstützt, indem Rapperinnen und Rapper mit ihnen Raptexte herstellen. Es entsteht eine Begegnung in einer Patenschaft, bei der neben dem kreativen und musikalischen Ausdruck auch die Sprachkompetenz gefördert wird. So wird Deutschlernen einmal mehr zu einem spaßigen Erlebnis und Musik verbindet Menschen und Kulturen.

AsylumGermany

Digitale Hilfen für Geflüchtete in Deutschland

Es gibt schon viele, tolle Angebote für Zugewanderte in Deutschland. Jedoch noch keine Webseite oder App, die alle wichtigen Themen exklusiv für die Zielgruppe Geflüchtete bündelt und an Angebote vor Ort vermittelt. Aus diesem Grund wurde www.munichrefugee.guide als Pilotprojekt für München gegründet. Um eine hohe Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten, sind auf der Webseite alle Themen auf einen Blick ersichtlich und die Information mit einem Klick erreichbar. Kurzum: Die Seite gibt Halt und Orientierung, vermittelt an Organisationen vor Ort und stärkt die Handlungsfähigkeit von Geflüchteten. Ziel ist eine Erweiterung der Webseite für Geflüchtete in ganz Deutschland und die Entwicklung einer App.

Rückenwind e. V.

"Bikes for refugees"

Rückenwind ist ein gemeinnütziger Verein, der in Berlin-Neukölln eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt betreibt. Hier engagieren sich Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammen für umweltfreundliche Mobilität. Geflüchtete melden sich auf unserer Website für ein Fahrrad an. Gemeinsam werden diese in der Werkstatt repariert. Damit wird ihnen ein gutes Ankommen ermöglicht und die Möglichkeit geschaffen, sich unabhängig und kostengünstig in der Stadt zu bewegen. Rückenwind möchte ein offener Ort des Austauschs sein und dabei das soziale Engagement von Neu-Berliner*innen fördern.

Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V.

Jungen Geflüchteten eine Lebensperspektive bieten

AsA e.V.: Ausbildung statt Abschiebung, der Name ist Programm. 20 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe für geflüchtete Jugendliche mit unsicherem Aufenthalt in Bonn und Umgebung. Das Team leistet Aufenthaltsberatung, Unterstützung bei Bewerbungen für Ausbildung und Arbeit, Deutschkurse und Alphabetisierung. Ehrenamtliche übernehmen Ausbildungspatenschaften und Nachhilfe. Interkulturelle Freizeitangebote runden das Programm für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration ab. Mehrjährig finanziert aus öffentlichen und nicht-öffentlichen Mitteln, unterstützt das 10-köpfige, hoch motivierte Team mit 80 Ehrenamtlichen jährlich 200 Jugendliche. Mit verschiedenen Ehrenamtsprofilen, passenden Schulungen und vielfältigen Programmen werden langjährige Beziehungen zu Ehrenamtlichen und Geflüchteten geschaffen. Die Ehrenamtlichen aller Alters- und Gesellschaftsschichten, halten als Multiplikator*innen individuellen Kontakt zu den Jugendlichen und begleiten sie auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben.

MITmacher

Weniger schnacken, mehr machen.

MITmacher eröffnet Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund die Möglichkeit zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe mithilfe von Vermittlung in ein ehrenamtliches Engagement. Sie werden so selbst zu Helfer*innen – und lernen nebenbei die deutsche Kultur kennen und verbessern ihre Sprachkompetenz. Innovativ bei MITmacher ist also vor allen Dingen der Perspektivwechsel: Statt den oft betonten Schwierigkeiten steht das Potenzial der Menschen im Fokus. Durch das Aktivsein im Engagement und die engmaschige Begleitung finden neu Angekommene ihre eigene Rolle in der Gesellschaft, haben an gesellschaftlichen Prozessen teil und erfahren Unterstützung in ihrer Selbstorganisation. So sind sie nicht nur Adressaten von Integrationsmaßnahmen, sondern gestalten ihre eigene Integration und darüber hinaus gesellschaftliche Entscheidungsprozesse mit – sie werden zu „Mitmachern".

Townbee

Bee the change

Townbee leistet durch gemeinsames Imkern von Studenten und Geflüchteten einen Beitrag zur Integration in die Gesellschaft und macht gleichzeitig auf das anhaltende Bienensterben aufmerksam. In einem jährlichen Imkerzyklus werden Bienenkästen aufgestellt, wöchentlich geimkert, die Honigwaben geerntet und der Honig abgefüllt. Im Winter wird der Honig an Partnerunternehmen übergeben, die die Grundstücke für die Bienenhaltung zur Verfügung stellen und durch den Erwerb des Honigs das Projekt finanzieren. Ganzjährig finden zudem Koch- und Spieleabende statt. Das Ziel ist eine gute Vernetzung der Geflüchteten, das Schließen von Freundschaften und das Trainieren der Deutschkenntnisse. Imkern eignet sich dafür gut, da viele Geflüchtete aus Syrien bereits imkern können und so ein voneinander Lernen möglich wird. Zudem ist Honig ein für Unternehmen interessantes Kundengeschenk. Durch dieses Konzept schafft Townbee ein Netzwerk, das Geflüchtete und Studierende sowie Unternehmen zusammenbringt.

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