Menschen mit Migrationshintergrund

Global Diversity Hub

Der Global Diversity Hub ist ein übergreifendes Netzwerk für Diversitäts-Initiativen und Mitarbeiternetzwerke innerhalb der öffentlichen Verwaltung. Der Global Diversity Hub spricht sich für mehr Diversität und Inklusion innerhalb der Bundesregierung und im öffentlichen Sektor aus und sensibilisiert für die 6 Dimension der Diversität. Der Global Diversity Hub ermutigt Ministerien, Organisationen und Unternehmen zu einem aktiven Engagement für mehr Vielfalt und Inklusion - etwa durch ein strukturiertes Diversitätsmanagement, umfassendes Diversity Mainstreaming und die Verwendung inklusiver Sprache.

MuSA

Migration trifft Soziale Arbeit

Das Projekt "MuSA" (Migration und soziale Arbeit) beschreibt ein Vorhaben zur Förderung der Integration und das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Ziel des Projekts MuSA ist das Engagement der Menschen mit Migrationshintergrund für die soziale Arbeit zu fördern, in dem 50 Personen mit Migrationshintergrund eine Jugendleiterausbildung und eine Mentoring-Weiterbildung erhalten. Die 50 Personen mit Migrationshintergrund sollen bei erfolgreichem Abschluss des Projekts eine Jugendleiter-Card (Juleica) erhalten.

TLNT & TLNT

Verbindet Mentees mit Mentoren*innen aus der Tech,-und Kreativbranche

TLNT & TLNT ist ein Programm, welches junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 16-27 Jahren in der Phase der Berufsfindung mit Mentoren*innen aus der Kreativ- und Techbranche zusammenbringt. Im Rahmen des Programms setzen sich die Mentoren*innen der Unternehmen innerhalb von drei Workshops sowohl mit der eigenen Person (z.b. vorgefertigten Denkmustern) als auch mit rassismuskritischen Thematiken auseinander, um eine gelungene Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu gewährleisten.

Imbradiva e.V.

Starke Frauen, Vereinte Frauen

Imbradiva e.V. - Brasilianische Fraueninitiative gegen Diskriminierung und Gewalt - bietet portugiesisch sprachigen MigrantInnen
Orientierungshilfe und Unterstützung beim Prozess der Integration in die deutsche Gesellschaft. Die Initiative tritt ein für Gewaltlosigkeit zwischen
den Geschlechtern und die Wertschätzung der weiblichen Migranten, und fördert den kontinuierlichen Austausch zwischen MigrantInnen und Einheimischen – als Grundlage
für eine dauerhafte Integration.

Rapper* Ohne Grenzen

Bei Rapper* Ohne Grenzen wird die Tatsache genutzt, dass Rap-Musik zum einen eine sehr sprachlastige Musik ist, wodurch sie sich großartig für den Spracherwerb verwenden lässt und zum anderen den Inbegriff von Jugendkultur darstellt, wodurch niedrigschwellig eine Begeisterung für Texte hergestellt werden kann. Geflüchtete Jugendliche werden beim Deutschlernen unterstützt, indem Rapperinnen und Rapper für sie Raptexte herstellen, in welchen typische deutsche Begriffe und Redewendungen erklärt werden. Der Fokus ist hierbei bei den Feinheiten, die man selten oder gar nicht in klassischen Deutschkursen findet. Die didaktische Methodik zeichnet aus, dass die neuen Medien und Social Media-Plattformen aktiv mit einbezogen werden. Hierdurch wird bei einer Generation, die mit einer "digital literacy" aufwächst, dort angesetzt, wo die jungen Menschen sich zu Hause fühlen und sie haben einen ortsunabhängigen Zugang zu dem Lernstoff.

Refugee Guide Germany

Digitale Hilfen für Geflüchtete in Deutschland

Es gibt schon viele, tolle Angebote für Zugewanderte in Deutschland. Jedoch noch keine Webseite oder App, die alle wichtigen Themen exklusiv für die Zielgruppe Geflüchtete bündelt und an Angebote vor Ort vermittelt. Aus diesem Grund wurde www.munichrefugee.guide als Pilotprojekt für München gegründet. Um eine hohe Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten, sind auf der Webseite alle Themen auf einen Blick ersichtlich und die Information mit einem Klick erreichbar. Kurzum: Die Seite gibt Halt und Orientierung, vermittelt an Organisationen vor Ort und stärkt die Handlungsfähigkeit von Geflüchteten. Ziel ist eine Erweiterung der Webseite für Geflüchtete in ganz Deutschland und die Entwicklung einer App.

Rückenwind e. V.

"Bikes for refugees"

Rückenwind ist ein gemeinnütziger Verein, der in Berlin-Neukölln eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt betreibt. Hier engagieren sich Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammen für umweltfreundliche Mobilität. Geflüchtete melden sich auf unserer Website für ein Fahrrad an. Gemeinsam werden diese in der Werkstatt repariert. Damit wird ihnen ein gutes Ankommen ermöglicht und die Möglichkeit geschaffen, sich unabhängig und kostengünstig in der Stadt zu bewegen. Rückenwind möchte, ein offener Ort des Austauschs sein und dabei das soziale Engagement von Neu-Berliner*innen fördern.

Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V.

Jungen Flüchtlingen eine Lebensperspektive bieten

Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe engagiert sich der Verein Ausbildung statt Abschiebung (AsA) seit bald 20 Jahren in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis dafür, vor allem jungen Geflüchteten mit ungesichertem Aufenthaltsstatus eine berufliche Qualifizierung und den Aufbau einer eigenständig gesicherten Lebensperspektive zu ermöglichen. Grundlage ist das Konzept der "Hilfen aus einer Hand": Die Jugendlichen erhalten Beratung, bedarfsorientierte Deutschkurse und Bewerbungsunterstützung von den Mitarbeitern sowie Nachhilfen und Ausbildungspatenschaften in Zusammenarbeit mit fast 100 Ehrenamtlichen. Ausbildungspatenschaften verknüpfen Ehrenamtliche als Bindeglied zwischen den Jugendlichen, den jeweiligen Betrieben und der Berufsschule. So kann ein individueller Unterstützungsbedarf während einer Berufsausbildung frühzeitig erkannt und diesem begegnet werden. Die Teilnehmer von AsA erreichen gleiche Erfolgsquoten in ihren Ausbildungen wie Azubis in Deutschland allgemein.

MITmacher

Weniger schnacken, mehr machen.

Das Projekt MITmacher vermittelt Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund in ein ehrenamtliches Engagement. Sie werden so selbst zu Helfer*innen, gestalten die Gesellschaft mit – und lernen nebenbei die deutsche Kultur kennen und verbessern ihre Sprachkompetenz. Innovativ bei MITmacher ist also vor allen Dingen der vollzogene Perspektivwechsel in Bezug auf Menschen mit besonderen Bedarfen: Statt den oft betonten Schwierigkeiten steht das Potenzial der Menschen im Fokus. Benachteiligte Personengruppen werden in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt, indem sie an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben und eine Unterstützung ihrer Selbstorganisation erfahren. Sie sind Hilfe gebende statt Hilfeempfänger*innen und gestalten ihr eigenes Leben und gleichzeitig die Gesellschaft mit – sie werden zu „Mitmachern".

Townbee

Bee the change

Townbee leistet durch gemeinsames Imkern von Studenten und Geflüchteten einen Beitrag zur Integration in die Gesellschaft und macht gleichzeitig auf das anhaltende Bienensterben aufmerksam. In einem jährlichen Imkerzyklus werden Bienenkästen aufgestellt, wöchentlich geimkert, die Honigwaben geerntet und der Honig abgefüllt. Im Winter wird der Honig an Partnerunternehmen übergeben, die die Grundstücke für die Bienenhaltung zur Verfügung stellen und durch den Erwerb des Honigs das Projekt finanzieren. Ganzjährig finden zudem Koch- und Spieleabende statt. Das Ziel ist eine gute Vernetzung der Geflüchteten, das Schließen von Freundschaften und das Trainieren der Deutschkenntnisse. Imkern eignet sich dafür gut, da viele Geflüchtete aus Syrien bereits imkern können und so ein voneinander Lernen möglich wird. Zudem ist Honig ein für Unternehmen interessantes Kundengeschenk. Durch dieses Konzept schafft Townbee ein Netzwerk, das Geflüchtete und Studierende sowie Unternehmen zusammenbringt.

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