Menschen mit Migrationshintergrund

Kiron Open Higher Education gGmbH

Open Higher Education for Refugees

Kiron Open Higher Education hat das Ziel, gleitende Zugänge zur Hochschulbildung für Geflüchtete über digitale Lösungen zu ermöglichen. Geflüchteten ist es durch das Kiron-Modell möglich, unabhängig von ihrem Rechtsstatus, Deutschkenntnissen und weiteren Hürden schnell und kostenfrei Bildungsangebote wahrzunehmen. Das Programm wird durch zusätzliche Unterstützungsangebote ergänzt, welche sich an den Bedürfnissen der jungen Geflüchteten mit Studieninteresse orientieren. So haben Kiron Studierende Zugang zu einem Mentoring Programm, zu speziellen, digitalen Study Groups, individueller Beratung sowie zu offline Student Weekends. Ziel ist sowohl die Förderung von wirtschaftlicher und sozialer Integration in die jeweiligen Gastländer, als auch die Bestärkung von Geflüchteten, durch das Studieren zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Kiron steht damit für Demokratieförderung und Empowerment im besten Sinne.

Das Hallo Projekt

Wir bringen Einwanderer und Senioren zusammen

Das Hallo Projekt ist eine soziale Initiative mit dem Ziel, Einwanderer und Senioren zusammenzubringen, um den interkulturellen und generationsübergreifenden Austausch zu fördern. Das Projekt besteht aus zwei Teilen: Gemeinsame Aktivitäten und ein Tandem-Programm. Zu ersteren zählen Spaziergänge sowie Koch-, Spiel-, Kultur- und Tanzabende, wo beide Gruppen sich kennenlernen, austauschen und Vorurteile abbauen können. Das Tandem-Programm bringt einen Senior und einen Einwanderer mit gemeinsamen Interessen, Hobbys und passendem Wohnort zusammen. In einer vertrauensvollen und lockeren Atmosphäre gewinnen die Einwanderer Selbstvertrauen, um ihre Deutschkenntnisse anzuwenden und zu verbessern. Die Senioren werden involviert und wertgeschätzt, denn sie helfen den Einwanderern, ihre Sprachfähigkeiten zu verbessern und sich zu integrieren. Durch diese Win-win-Situation wird die Integration von Einwanderern und die aktive Teilnahme von beiden Gruppen an der Gesellschaft gefördert.

Law Clinic Augsburg

Die Law Clinic Augsburg bietet kostenlose studentische Rechtsberatung im Migrations- und Mietrecht an. Auf Initiative von Studierenden wurde sie Anfang 2015 als Projekt der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg gegründet. Kooperationspartner sind die Stadt Augsburg, die Rechtsanwaltskammer München und „b3 im zib“. Außerdem hat sie mit der Language Clinic als einzige Law Clinic Deutschlands ein eigenes umfangreiches Dolmetscherprojekt aufgebaut, mit Hilfe dessen sie Beratungen in 25 verschiedenen Sprachen anbieten kann. In einem speziell konzipierten Studienprogramm werden die ehrenamtlichen Teilnehmer*innen in verschiedenen Bereichen praxisorientiert geschult, um danach als Berater*innen tätig zu werden. Neben den Beratungen in den Sprechstunden und AnkER-Zentren hält sie Vorträge für Geflüchtete und Ehrenamtliche und trägt mit der öffentlichen Vortragsreihe zur gesellschaftlichen Aufklärung und mit dem Weiterbildungsprogramm für Schulen zur asylpolitischen Bildungsarbeit bei.

KulturMarktHalle e.V.

Ein Raum für Kultur und Nachbarschaft.

KulturMarktHalle e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin mit dem Ziel, durch das Unterhalten der gleichnamigen KulturMarktHalle - eines Kunst-, Kultur-, Bildungs- und Begegnungsortes mit Marktständen und Gastronomie- und Kulturbetrieb - die Integration von geflüchteten Menschen in die Gesellschaft zu fördern. Geflüchtete werden dabei zu Unternehmer*innen und machen sich mit kleinen Läden und Unternehmen oder als Künstler*innen selbstständig und finden in der KulturMarktHalle ein neues Betätigungsfeld. Zur gleichen Zeit belebt diese ein benachteiligtes Stadtviertel und bietet neue Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten für alteingesessene und neu angekommene Berliner.

Human@Human e.V.

Menschen vernetzen Menschen

Ziel des Vereins Human@Human e.V. ist HamburgerInnen mit Geflüchteten zusammenzubringen, um diese auf ihrem Weg in unserer Gesellschaft zu erleichtern und ein gegenseitiges Miteinander und Verständnis zu fördern. Die Grundidee, dahinter ist, dass diese Förderung am besten über eine 1:1-Patenschaft erfolgt und dass durch Vernetzung vieler Akteure Wissen und Erfahrung sinnvoll, nachhaltig und ressourcenschonend geteilt und angewendet werden können. Integrationsprogramme und Kurse können nie zu 100% auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Person eingehen. Die 1:1-Vernetzung, die der Verein als Patenschaft beschreibt, kann das. Die Verantwortung wird auf viele Schultern verteilt, von denen jeder nur einen kleinen Teil zum Erfolg eines besseren Miteinanders beizutragen braucht. Die Paten leisten Hilfe zur Selbsthilfe und nutzen das Netzwerk des Vereins, welches sie bei vielfältigen Themen und Fragen sinnvoll unterstützt.

WiE, die Lobby für Flüchtlinge

Gemeinsam gelingt uns Integration

WILLKOMMEN IN ERKELENZ, DIE LOBBY FÜR FLÜCHTLINGE e.V. fördert die Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene. Die 160 ehrenamtlichen Vereinsmitglieder sehen sich als Lobby der in Erkelenz untergebrachten Flüchtlinge und werben durch Öffentlichkeitsarbeit um Verständnis für die Belange von Flüchtlingen. Durch bürgerschaftliches Engagement soll in Erkelenz eine Willkommenskultur für die betroffenen Menschen erlebbar werden. Eine Hauptaufgabe sieht der Verein in der Unterstützung von Flüchtlingskindern und jugendlichen Flüchtlingen in materieller und ideeller Hinsicht. Konkret leisten Ehrenamtler Unterstützung durch "Flüchtlingspatenschaften", Hausaufgabenbetreuung an einer Grundschule, eine WiE-Fahrradwerkstatt, die 258 Fahrräder an Geflüchtete vergeben hat, ein "Gastelternprojekt", ein "Interkulturelles Atelier", ein "Bauwagenprojekt", ein "Spaß & Kultur"-Projekt, Hilfe bei Wohnungs-/ Arbeitsplatzsuche, sowie verschiedene Freizeitangebote.

(P)Sei Pate

(P)Sei Pate richtet sich an Menschen mit psychischer Belastung als Folge von traumatischen Erlebnissen. Professionelle Psychotherapeuten sind mit dem aktuellen Bedarf überlastet und viele Menschen erhalten nicht die Betreuung, die sie benötigen. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Masterstudierende der Psychologie und Diplompsychologen, die zwar helfen möchten, allerdings aufgrund mangelnder Ausbildung keine Therapie anbieten dürfen. Oftmals bedarf es jedoch keiner professionellen Therapie, sondern nur einer einfachen Begleitung. (P)Sei Pate hat dieses Potenzial erkannt und vermittelt Patenschaften zwischen belasteten Geflüchteten und Studierenden der Psychologie. Sie unternehmen gemeinsam belohnende Aktivitäten, die den Belasteten aus der sozialen Isolation holen und wieder ein Teil der Gesellschaft werden lassen. Dabei stehen die aktive Einbindung in Sportvereine, lokale Kulturangebote und die Teilnahme an Veranstaltungen des öffentlichen Lebens an erster Stelle.

Neue Nachbarn Arnsberg

We serve Arnsberg

Die Initiative wurde von jungen Frauen und Männern ins Leben gerufen, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Die Initiative arbeitet ehrenamtlich, um anderen Flüchtlingen beim Ankommen und Einleben in Arnsberg zu helfen. Die Initiative bietet:
Unterstützung und Hilfe für alle neu ankommenden Flüchtlinge inklusive Informationen über Kultur, Umgangsformen und das Leben in Deutschland.
Initiierung und Durchführung von Projekten in allen Bereichen (Gesellschaft, Sport, Kultur, Natur, usw.).
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements der neuen Bürger.
Förderung der Begegnung und des Zusammenlebens zwischen Ankommenden und Deutschen.
Vorstellung das beste Bild der Herkunftsländer und ihren Kulturen um die Bürger am besten sie kennenlernen könnten.
Förderung der Fähigkeiten, Potentiale und Stärken von Flüchtlingen mit dem Ziel, sich aktiv an der Gestaltung der Stadt zu beteiligen.

mimycri

it's time to write a new story

Bei mimycri e.V. arbeiten Geflüchtete und Beheimatete in Berlin zusammen: das internationale Team fertigt Taschen und Rucksäcke aus kaputten Schlauchbooten, die nach der Überfahrt an den Stränden Griechenlands liegen bleiben. Der gemeinnützige Verein schafft Arbeitsplätze und fokussiert sich dadurch auf das „mit“ und nicht das „für“: Als Kontrapunkt zur derzeit kritischer werdenden Wahrnehmung von Migration und Integration betont mimycri Gemeinsamkeiten. mimycri ermöglicht einen erlebbaren Perspektivwechsel, indem ein Stück Zeitgeschehen in Form eines Produktes zu Diskussionen anregt. mimycri hilft, neue Blickwinkel einzunehmen: Geflüchtete werden zu Freunden und Kollegen, Plastikmüll zu hochwertigen Produkten und Käufer*innen zu Botschafter*innen. Durch die konsequent verfolgte Nachhaltigkeit – sozial, ökologisch, ökonomisch – zeigt mimycri beispielhaft, wie eine gemeinsame und inklusive Zukunft für unsere Gesellschaft aussehen könnte.

HISPI – Das Lernhaus

Einfach machen!

Hispi steht für „Hilfe bei der sprachlichen Integration“. Die Bürgerinitiative gründete sich im Sommer 2015 und vergrößerte sich schnell unter dem Eindruck der stark gestiegenen Flüchtlingszahlen. Hispi möchte Flüchtlinge niederschwellig an die deutsche Sprache heranführen und erworbene Kenntnisse vertiefen. Flüchtlinge und Migranten aller Nationen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, haben in unserem Lernhaus die Möglichkeit, bis zu fünfmal wöchentlich für jeweils zwei Stunden dieses Ziel zu verfolgen. Das Team von Hispi ist der Überzeugung, dass Sprache der Schlüssel zu einer gelungenen Integration darstellt. Das Projekt bietet deshalb auch Flüchtlingen ohne verfestigten Aufenthaltsstatus, die daraus resultierend keinen Zugang zu einem staatlich geförderten Integrationskurs bekommen, eine Möglichkeit, bereits frühzeitig mit dem Erlernen der deutschen Sprache zu beginnen. Das Erlernen der Sprache findet in kleinen Lerngruppen, dem jeweiligen Lerntempo angepasst, statt.

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