Menschen mit Migrationshintergrund

Com-Box

SPRACHE = INTEGRATION = ZUKUNFT

Sprachkompetenz fördert die Integration von Menschen, die Zuflucht suchen und verschafft Zugang zum Arbeitsmarkt. Der Verein zur Integration von Flüchtlingen unterstützt Geflüchtete und Asylbewerber dabei, in ihrem Gastland wirklich anzukommen. Sich über Spracherwerb und Bildung Zukunftsperspektiven zu erschließen. Perspektiven für unabhängiges Leben in unserer Gesellschaft zu entwickeln. Unsere „mobile Sprachschule“ – die Com-Box – ist eine unbürokratische und effiziente Hilfestellung beim Spracherwerb. Ausgestattet mit 18 Tablets und der Blended-Learning-Software Rosetta Stone bietet die Com-Box Platz für fast 20 Lernende. Menschen jeden Alters und mit ganz unterschiedlichen Bildungshintergründen können hier unkompliziert und flexibel Deutsch lernen. Ab Tag 1 ihrer Ankunft und ohne Wartezeiten. Überall und jederzeit.

Refugee Law Clinic Hannover

Die Refugee Law Clinic Hannover ("RLCH") ist ein gemeinnütziger und studentischer Verein, der eine kostenfreie Rechtsberatung für Geflüchtete in der Region Hannover anbietet.
Die Rechtsberater*innen sind Jurastudierende, die eine fundierte Ausbildung im Asyl- und Ausländerrecht durchlaufen und während der Beratung unter anwaltlicher Supervision stehen. Sie unterstützen Geflüchtete bei der Vorbereitung auf die Anhörung, der Antragsstellung für den Familiennachzug oder der Kommunikation mit Behörden.
Neben der Rechtsberatung veranstaltet die RLCH regelmäßige Seminare und Ringvorlesungen; zum einen zur Fortbildung der eigenen Berater*innen und zum anderen zur Schulung von Externen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig sind. Im Organisationsteam und als Übersetzer*in haben Geflüchtete die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken.
Bei der RLCH arbeiten Studierende, Geflüchtete, Anwälte, Mitarbeiter der Universität und andere Flüchtlingshilfeorganisationen Hand in Hand.

SWANS Initiative

Competence – Empowerment – Network

SWANS ist eine ehrenamtliche Initiative, die Seminare für hochqualifizierte junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte organisiert. Engagierte Studentinnen und Absolventinnen erhalten Schulungen zum Berufseinstieg und eine Plattform, um sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen. In Deutschland fehlt es an einer gezielten Förderung engagierter Studentinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Diese Lücke will die SWANS Initiative schließen: Sie bietet einen Raum zum Weiterbilden, Netzwerken, Erfahrungen austauschen. Die Teilnehmerinnen sind Studentinnen und Absolventinnen aus ganz Deutschland, deren Lebensläufe neben hervorragenden Studienleistungen auch Stipendien, Ehrenämter und Arbeitserfahrungen durch Praktika und fachrelevante Nebenjobs vorweisen. Durch eine gezielte Förderung sollen sie ihr volles Potential entfalten können und ihrer Kompetenz und Qualifikation entsprechend in den Beruf einsteigen.

Hacker School PLUS

Die Hacker School ist ursprünglich eine Initiative aus der Wirtschaft, welche Kinder und Jugendliche für Informationstechnik begeistern will. Pro Wochenendkurs unterrichten zwei professionelle Programmierer (Inspirer) zehn Kinder. Die Kinder und Jugendlichen erarbeiten mit Spaß und Begeisterung eigene Projekte, die sie sich selbst aussuchen. Aufgrund der hohen Bedeutung von Arbeit für den Integrationserfolg setzt Hacker School PLUS als Hamburger Pilotprojekt darauf auf: den Hacker School-Inspirern wird jeweils ein Geflüchteter mit IT-Vorkenntnissen und/oder zumindest großer IT-Begeisterung an die Seite gestellt, um gemeinsam ehrenamtlich an Kinder „zurück“- und „weiterzugeben“. Durch den direkten Kontakt entsteht die Möglichkeit eines Praktikums mit Richtung Ausbildung oder Berufseinstieg für nachhaltige Arbeitsverhältnisse oder die Klarheit bezüglich möglicher Qualifizierungsmaßnahmen. Das Ergebnis ist eine Triple-Win-Situation für Kinder, Geflüchtete und Unternehmen.

Projekt Seehilfe e.V.

Solidarität darf nicht an Grenzen enden!

Projekt Seehilfe e.V. unterstützt Geflüchtete in Sizilien nach ihrer Ankunft schnell und unkompliziert. Die ehrenamtlichen HelferInnen kooperieren dazu mit lokalen Einrichtungen und verteilen selbst Hilfsgüter an obdachlose Geflüchtete. Daneben baut der Verein vor Ort ein beständig wachsendes Netzwerk auf. Regionale AnsprechpartnerInnen sorgen für eine nachhaltige Wirkung der Projektarbeit, die sich an der aktuellen Situation orientiert. Neben der materiellen Unterstützung leistet das Projekt ideelle Hilfe, z. B. durch Fußballturniere, Skate-Workshops oder Filmabende. Wichtig ist uns, ins Gespräch zu kommen, zuzuhören, Raum zu geben, um Sorgen zu äußern, Geschichten zu erzählen. Um auf diese Geschichten aufmerksam zu machen, sind die transparente Berichterstattung sowie eine Vortragsreihe in Deutschland ein wichtiger Teil der Projektarbeit. Projekt Seehilfe e.V. setzt sich gegen Isolierung und für Begegnung ein.

Wefugees

Community without borders

Jeder Mensch hat das Recht auf Informationen!
Allerdings kann das herkömmliche System der eins-zu-eins Migrationsberatung in Deutschland dem Bedarf an flächendeckend benötigten Informationen nicht gerecht werden. Deshalb bietet Wefugees die Möglichkeit zum kollektiven Wissenstransfer und ermöglicht so eine effektive Ergänzung zu bestehenden Unterstützungsstrukturen in der Flüchtlingshilfe. Neuankommende und Einheimische tauschen in der online Community Lösungen für individuelle Probleme aus, indem sie als User Fragen stellen und Antworten geben - unterstützt werden sie dabei von verifizierte ExpertInnen. Die Ergebnisse sind über Suchmaschinen wie Google einfach auffindbar, wodurch eine Antwort gleich mehrere tausend Informationssuchende erreichen kann. Mit unserem Beratungskonzept fördern wir Engagement und Selbstwirksamkeit und schenken Neuankommenden neue Unabhängigkeit.

Wohnbrücke Deutschland

So gelingt Integration!

Die Wohnbrücke vermittelt unbefristet vermietete Wohnungen an wohnungslose Menschen, deren ehrenamtliche Unterstützer das Mietverhältnis begleiten. Als in ihrem Stadtteil engagierte Menschen bauen die "Wohnungslotsen" Brücken in die neue Nachbarschaft. Für diese Aufgabe werden sie durch die Wohnbrücke geschult, weiter begleitet und untereinander vernetzt. Dadurch wird ihr Engagement gefördert und verstetigt. Die Wohnunglotsen sind zusätzlicher Ansprechpartner für Vermieter und Nachbarn und gewährleisten Begegnungen auf Augenhöhe von Anfang an. Auch die (künftigen) Mieter werden auf freiwilliger Basis geschult.
Das Konzept wurde für geflüchtete Menschen in Hamburg entwickelt und umgesetzt. Nun soll es in Zusammenarbeit mit lokalen Trägern in deutschen Großstädten etabliert werden. Damit will die Wohnbrücke Strukturen für die erfolgreiche Integration von sozial Benachteiligten in unsere Gesellschaft stärken.

zusammen leben e.V.

einfach besser zusammen

Die Arbeit von zusammen leben basiert auf einem zentralen menschlichen Bedürfnis: dem Wunsch nach Zusammengehörigkeit. Dabei richtet sich der Fokus auf Menschen, die nicht dazugehören. Aktuell vor allem auf die, die aufgrund ihrer Herkunft ausgeschlossen sind. zusammen leben schafft Begegnungsräume, die Gemeinschaft bedeuten und Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds verbindet: auf der Bühne, im Garten, im Café. So fördert zusammen leben Beteiligung und Selbstermächtigung und ermöglicht eine aktive gesellschaftliche Teilhabe. Dafür engagieren sich die Menschen bei zusammen leben mit Überzeugung und dem Ziel echter Nachhaltigkeit – sozial, ökonomisch und ökologisch.

Citizen2be

Yoga, Therapie und Integration für Geflüchtete in Berlin

Seit 2014 gibt die Autorin und Yogalehrerin Bettina Schuler für geflüchtete Frauen ehrenamtlich Yogaunterricht. 2016 ist ihr Buch „Norahib Bikom heißt Willkommen“ erschienen, in dem sie über ihre ehrenamtliche Arbeit und ihre Freundschaft zu einer syrischen Familie berichtet. Zeitgleich hat sie die gemeinnützige Organisation Citizen2be gegründet, deren Ziel es ist, durch eine Yoga-Trauma-Therapie geflüchteten Frauen dabei zu helfen, ihre Traumata zu verarbeiten. Denn nur so kann verhindert werden, dass deren Traumata, so wie es in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg der Fall war, über Generationen weiterleben. Und sowohl ihre Nachfahren, als auch unsere Gesellschaft beinträchtigen. Denn nur wer bei sich angekommen ist, kann sich auch gesund in eine neue Gesellschaft integrieren.

münchner mentoren e.V.

Der münchner mentoren e. V. vermittelt, schult und betreut ehrenamtliche Vormünder und Paten für junge unbegleitete Flüchtlinge im Großraum München. Die Ehrenamtlichen des Vereins agieren in einer Eins-zu-Eins-Beziehung ausdrücklich als nachhaltige Integrationsbegleiter bis in das Erwachsenenleben der jungen Flüchtlinge und helfen ihnen, eine faire Chance in Bezug auf Bildung, Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Der Verein beschränkt sein Engagement nicht auf die Vermittlung von Paten und Vormündern, sondern begleitet diese kontinuierlich: Als ‚Begleiter der Begleiter‘ unterstützt das Team des Vereins die Ehrenamtlichen mit (rechtlichen) Beratungen, regelmäßigen Fortbildungen und monatlichen Treffen zum Erfahrungsaustausch. Durch ein Vereinsmitglied wird den Ehrenamtlichen die Möglichkeit der Einzelsupervision geboten. In Einzelfällen gibt der Verein den jungen Flüchtlingen einen finanziellen Zuschuss zur Durchführung ihres Asylklageverfahrens.

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