Menschen mit Migrationshintergrund

Human@Human e.V.

Menschen vernetzen Menschen

Ziel des Vereins Human@Human e.V. ist HamburgerInnen mit Geflüchteten zusammenzubringen, um diese auf ihrem Weg in unserer Gesellschaft zu erleichtern und ein gegenseitiges Miteinander und Verständnis zu fördern. Die Grundidee, dahinter ist, dass diese Förderung am besten über eine 1:1-Patenschaft erfolgt und dass durch Vernetzung vieler Akteure Wissen und Erfahrung sinnvoll, nachhaltig und ressourcenschonend geteilt und angewendet werden können. Integrationsprogramme und Kurse können nie zu 100% auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Person eingehen. Die 1:1-Vernetzung, die der Verein als Patenschaft beschreibt, kann das. Die Verantwortung wird auf viele Schultern verteilt, von denen jeder nur einen kleinen Teil zum Erfolg eines besseren Miteinanders beizutragen braucht. Die Paten leisten Hilfe zur Selbsthilfe und nutzen das Netzwerk des Vereins, welches sie bei vielfältigen Themen und Fragen sinnvoll unterstützt.

WiE, die Lobby für Flüchtlinge

Gemeinsam gelingt uns Integration

WILLKOMMEN IN ERKELENZ, DIE LOBBY FÜR FLÜCHTLINGE e.V. fördert die Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene. Die 160 ehrenamtlichen Vereinsmitglieder sehen sich als Lobby der in Erkelenz untergebrachten Flüchtlinge und werben durch Öffentlichkeitsarbeit um Verständnis für die Belange von Flüchtlingen. Durch bürgerschaftliches Engagement soll in Erkelenz eine Willkommenskultur für die betroffenen Menschen erlebbar werden. Eine Hauptaufgabe sieht der Verein in der Unterstützung von Flüchtlingskindern und jugendlichen Flüchtlingen in materieller und ideeller Hinsicht. Konkret leisten Ehrenamtler Unterstützung durch "Flüchtlingspatenschaften", Hausaufgabenbetreuung an einer Grundschule, eine WiE-Fahrradwerkstatt, die 258 Fahrräder an Geflüchtete vergeben hat, ein "Gastelternprojekt", ein "Interkulturelles Atelier", ein "Bauwagenprojekt", ein "Spaß & Kultur"-Projekt, Hilfe bei Wohnungs-/ Arbeitsplatzsuche, sowie verschiedene Freizeitangebote.

(P)Sei Pate

(P)Sei Pate richtet sich an Menschen mit psychischer Belastung als Folge von traumatischen Erlebnissen. Professionelle Psychotherapeuten sind mit dem aktuellen Bedarf überlastet und viele Menschen erhalten nicht die Betreuung, die sie benötigen. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Masterstudierende der Psychologie und Diplompsychologen, die zwar helfen möchten, allerdings aufgrund mangelnder Ausbildung keine Therapie anbieten dürfen. Oftmals bedarf es jedoch keiner professionellen Therapie, sondern nur einer einfachen Begleitung. (P)Sei Pate hat dieses Potenzial erkannt und vermittelt Patenschaften zwischen belasteten Geflüchteten und Studierenden der Psychologie. Sie unternehmen gemeinsam belohnende Aktivitäten, die den Belasteten aus der sozialen Isolation holen und wieder ein Teil der Gesellschaft werden lassen. Dabei stehen die aktive Einbindung in Sportvereine, lokale Kulturangebote und die Teilnahme an Veranstaltungen des öffentlichen Lebens an erster Stelle.

Neue Nachbarn Arnsberg

We serve Arnsberg

Die Initiative wurde von jungen Frauen und Männern ins Leben gerufen, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Die Initiative arbeitet ehrenamtlich, um anderen Flüchtlingen beim Ankommen und Einleben in Arnsberg zu helfen. Die Initiative bietet:
Unterstützung und Hilfe für alle neu ankommenden Flüchtlinge inklusive Informationen über Kultur, Umgangsformen und das Leben in Deutschland.
Initiierung und Durchführung von Projekten in allen Bereichen (Gesellschaft, Sport, Kultur, Natur, usw.).
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements der neuen Bürger.
Förderung der Begegnung und des Zusammenlebens zwischen Ankommenden und Deutschen.
Vorstellung das beste Bild der Herkunftsländer und ihren Kulturen um die Bürger am besten sie kennenlernen könnten.
Förderung der Fähigkeiten, Potentiale und Stärken von Flüchtlingen mit dem Ziel, sich aktiv an der Gestaltung der Stadt zu beteiligen.

mimycri

it's time to write a new story

Bei mimycri e.V. arbeiten Geflüchtete und Beheimatete in Berlin zusammen: das internationale Team fertigt Taschen und Rucksäcke aus kaputten Schlauchbooten, die nach der Überfahrt an den Stränden Griechenlands liegen bleiben. Der gemeinnützige Verein schafft Arbeitsplätze und fokussiert sich dadurch auf das „mit“ und nicht das „für“: Als Kontrapunkt zur derzeit kritischer werdenden Wahrnehmung von Migration und Integration betont mimycri Gemeinsamkeiten. mimycri ermöglicht einen erlebbaren Perspektivwechsel, indem ein Stück Zeitgeschehen in Form eines Produktes zu Diskussionen anregt. mimycri hilft, neue Blickwinkel einzunehmen: Geflüchtete werden zu Freunden und Kollegen, Plastikmüll zu hochwertigen Produkten und Käufer*innen zu Botschafter*innen. Durch die konsequent verfolgte Nachhaltigkeit – sozial, ökologisch, ökonomisch – zeigt mimycri beispielhaft, wie eine gemeinsame und inklusive Zukunft für unsere Gesellschaft aussehen könnte.

HISPI – Das Lernhaus

Einfach machen!

Hispi steht für „Hilfe bei der sprachlichen Integration“. Die Bürgerinitiative gründete sich im Sommer 2015 und vergrößerte sich schnell unter dem Eindruck der stark gestiegenen Flüchtlingszahlen. Hispi möchte Flüchtlinge niederschwellig an die deutsche Sprache heranführen und erworbene Kenntnisse vertiefen. Flüchtlinge und Migranten aller Nationen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, haben in unserem Lernhaus die Möglichkeit, bis zu fünfmal wöchentlich für jeweils zwei Stunden dieses Ziel zu verfolgen. Das Team von Hispi ist der Überzeugung, dass Sprache der Schlüssel zu einer gelungenen Integration darstellt. Das Projekt bietet deshalb auch Flüchtlingen ohne verfestigten Aufenthaltsstatus, die daraus resultierend keinen Zugang zu einem staatlich geförderten Integrationskurs bekommen, eine Möglichkeit, bereits frühzeitig mit dem Erlernen der deutschen Sprache zu beginnen. Das Erlernen der Sprache findet in kleinen Lerngruppen, dem jeweiligen Lerntempo angepasst, statt.

Com-Box

SPRACHE = INTEGRATION = ZUKUNFT

Sprachkompetenz fördert die Integration von Menschen, die Zuflucht suchen und verschafft Zugang zum Arbeitsmarkt. Der Verein zur Integration von Flüchtlingen unterstützt Geflüchtete und Asylbewerber dabei, in ihrem Gastland wirklich anzukommen. Sich über Spracherwerb und Bildung Zukunftsperspektiven zu erschließen. Perspektiven für unabhängiges Leben in unserer Gesellschaft zu entwickeln. Unsere „mobile Sprachschule“ – die Com-Box – ist eine unbürokratische und effiziente Hilfestellung beim Spracherwerb. Ausgestattet mit 18 Tablets und der Blended-Learning-Software Rosetta Stone bietet die Com-Box Platz für fast 20 Lernende. Menschen jeden Alters und mit ganz unterschiedlichen Bildungshintergründen können hier unkompliziert und flexibel Deutsch lernen. Ab Tag 1 ihrer Ankunft und ohne Wartezeiten. Überall und jederzeit.

Refugee Law Clinic Hannover

Die Refugee Law Clinic Hannover ("RLCH") ist ein gemeinnütziger und studentischer Verein, der eine kostenfreie Rechtsberatung für Geflüchtete in der Region Hannover anbietet.
Die Rechtsberater*innen sind Jurastudierende, die eine fundierte Ausbildung im Asyl- und Ausländerrecht durchlaufen und während der Beratung unter anwaltlicher Supervision stehen. Sie unterstützen Geflüchtete bei der Vorbereitung auf die Anhörung, der Antragsstellung für den Familiennachzug oder der Kommunikation mit Behörden.
Neben der Rechtsberatung veranstaltet die RLCH regelmäßige Seminare und Ringvorlesungen; zum einen zur Fortbildung der eigenen Berater*innen und zum anderen zur Schulung von Externen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig sind. Im Organisationsteam und als Übersetzer*in haben Geflüchtete die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken.
Bei der RLCH arbeiten Studierende, Geflüchtete, Anwälte, Mitarbeiter der Universität und andere Flüchtlingshilfeorganisationen Hand in Hand.

SWANS Initiative

Competence – Empowerment – Network

SWANS ist eine ehrenamtliche Initiative, die Seminare für hochqualifizierte junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte organisiert. Engagierte Studentinnen und Absolventinnen erhalten Schulungen zum Berufseinstieg und eine Plattform, um sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen. In Deutschland fehlt es an einer gezielten Förderung engagierter Studentinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Diese Lücke will die SWANS Initiative schließen: Sie bietet einen Raum zum Weiterbilden, Netzwerken, Erfahrungen austauschen. Die Teilnehmerinnen sind Studentinnen und Absolventinnen aus ganz Deutschland, deren Lebensläufe neben hervorragenden Studienleistungen auch Stipendien, Ehrenämter und Arbeitserfahrungen durch Praktika und fachrelevante Nebenjobs vorweisen. Durch eine gezielte Förderung sollen sie ihr volles Potential entfalten können und ihrer Kompetenz und Qualifikation entsprechend in den Beruf einsteigen.

Hacker School PLUS

Die Hacker School ist ursprünglich eine Initiative aus der Wirtschaft, welche Kinder und Jugendliche für Informationstechnik begeistern will. Pro Wochenendkurs unterrichten zwei professionelle Programmierer (Inspirer) zehn Kinder. Die Kinder und Jugendlichen erarbeiten mit Spaß und Begeisterung eigene Projekte, die sie sich selbst aussuchen. Aufgrund der hohen Bedeutung von Arbeit für den Integrationserfolg setzt Hacker School PLUS als Hamburger Pilotprojekt darauf auf: den Hacker School-Inspirern wird jeweils ein Geflüchteter mit IT-Vorkenntnissen und/oder zumindest großer IT-Begeisterung an die Seite gestellt, um gemeinsam ehrenamtlich an Kinder „zurück“- und „weiterzugeben“. Durch den direkten Kontakt entsteht die Möglichkeit eines Praktikums mit Richtung Ausbildung oder Berufseinstieg für nachhaltige Arbeitsverhältnisse oder die Klarheit bezüglich möglicher Qualifizierungsmaßnahmen. Das Ergebnis ist eine Triple-Win-Situation für Kinder, Geflüchtete und Unternehmen.

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