Obdachlose

Mehrblick

Brillen-Sprechstunden für Obdachlose und Bedürftige

Eine Brille kann Leben verändern. Deshalb schenkt Mehrblick obdachlosen und bedürftigen Menschen durch eine Brille wieder mehr Sehkraft und Würde. Gutes Sehen gibt Sicherheit im Alltag und eröffnet ihnen neue Chancen - auch auf dem Arbeitsmarkt. Die gespendeten Brillen werden wieder aufbereitet, in dem sie sortiert, gereinigt und neu vermessen werden. Das Team aus ehrenamtlichen Optikern und Augenärzten führt die Augenmessungen vor Ort in den Räumen der Obdachlosenhilfe durch. Das aufsuchende Angebot schließt eine medizinische Versorgungslücke. Jeder Besucher erhält einen qualitativen Sehtest und sofort eine bestmögliche Brille aus dem mobilen Brillenlager. In Hamburg und Berlin konnten bisher über 2.100 Menschen versorgt werden. Die regelmäßigen Brillen-Sprechstunden sind ab April 2020 auch in Hannover geplant.

Wooligans

Gemeinsam sträkeln für eine warme Gesellschaft

Wooligans - Gemeinsam sträkeln für eine warme Gesellschaft: Die Wooligans sträkeln (kurz für stricken und häkeln) mit Menschen jeden Alters, die jüngste ist derzeit 9, die älteste 89 Jahre alt, über die Grenzen von Herkunft, ökonomischem Status, Religion, Sexualität für obdachlose und bedürftige Menschen. Die gefertigten Teile, alles von der Mütze über Socken bis hin zu Schals und Stulpen für Beine / Arme, aber auch Pullover und Strickjacken, werden an Organisationen abgegeben, die direkt mit den Betroffenen arbeiten und so an diese verteilt. Die Wooligans halten die Gesellschaft im doppelten Sinne warm: Sie schlagen über ein gemeinsames Hobby Brücken zwischen Menschen und helfen dabei, Vorurteile abzubauen. Die Wooligans sträkeln inzwischen an 4 Standorten in Hamburgs, wo die Gruppe gegründet wurde und ebenfalls gibt es einen Ableger in Stuttgart sowie Bochum und in Münster. Zukünftig werden über die organisatorischen Strukturen Wiedereingliederungsmaßnahmen angeboten.

GoBanyo

Waschen ist Würde

GoBanyo bringt mit Hilfe des Projektes »Duschbus« die prekären Hygienebedingungen, den Verlust vom Würdegefühl von Obdachlosen und die gesellschaftliche Verantwortung dafür auf die Agenda.
Immer mit dem Ziel, dass es am Ende des Weges keine klassische Obdachlosigkeit mehr in Deutschland gibt.
Für ein solches Ziel braucht es ein starkes Team, das in turbulenten Zeiten mehrere Anker hat:
Prozessstrukturen, die Philosophie »all-profit« statt non-profit und eine Finanzplanung, die nicht auf Träumen aufgebaut ist.
Durch eine kosten- und barrierefreie Nutzung des Angebots kann der Duschbus eine Grundlage schaffen, um Wege aus der Obdachlosigkeit heraus leichter anzugehen.
GoBanyo - Waschen ist Würde!

StrassenBLUES e.V.

Wir zeigen kreative Wege aus der Armut.

StrassenBLUES e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Hamburg. Er will mit kreativen Aktionen Obdachlosen neue Perspektiven schaffen und durch Begegnungen auf Augenhöhe Menschen nachhaltig verändern. Das langfristige Ziel: Es werden gesellschaftliche Bedingungen für Menschen geschaffen, die die Obdachlosigkeit abschafft. Für Wohnungs- und Obdachlose realisiert StrassenBLUES e.V. vielfältige Publikationen und kreative Produkte, um das Leben der Menschen auf der Straße zu verbessern. Mit dem Projekt StrassenKREATIONEN möchte er Beschäftigungen für Obdachlose ermöglichen. StrassenKREATIONEN sind kreative Arbeiten von Wohnungs- und Obdachlosen, die sie selbst herstellen, die verkauft werden und durch die zukünftig Jobs entstehen. Das können geschnitzte Stöcke sein, Basteleien oder Straßenmalereien. Das Besondere: Obdachlose und ihre Werke werden durch empathisches, professionelles Storytelling begleitet, sodass sie sichtbar werden und damit leichter Wege aus der Armut finden.

TiMMi ToHelp e.V.

Hilf' uns, die Welt bunter zu machen!

Der TiMMi ToHelp e. V. wurde im September 2016 gegründet und verfolgt den Zweck der Förderung hilfebedürftiger, vor allem obdachloser und von Armut betroffener Personen, die infolge ihrer geistigen, körperlichen oder seelischen Verfassung auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Der Verein strebt danach, ein Prinzip der Hilfe zur Selbst- und Weiterhilfe umzusetzen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Partizipation sowie Achtsamkeit und Respekt zu fördern. Die Hilfe zur Selbsthilfe wird dabei um einen weiteren Schritt, die Hilfe für andere im Gleichschritt mit der eigenen Emanzipation, ergänzt – ein „Schneeballprinzip“ der Unterstützung entsteht. Dazu leistet der Verein Inklusionsarbeit für und mit Hilfsbedürftigen: Es werden Hilfsbedürftige bei der Durchführung der Projektarbeit motiviert, selbst mit anzupacken und dabei nicht automatisch nur anderen zu helfen, sondern eigene Probleme (wie Antriebs-, Beschäftigungslosigkeit) anzugehen.

Kunst aber gut

Kunst aber gut schafft Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Wohnung. Dazu vervielfältigt Kunst aber gut Kunstwerke als Postkarten zum Straßenverkauf für Obdachlose. 100 Prozent der Einnahmen bleibt bei den Straßenverkäufer*innen. Kunst aber gut ermöglicht so auf vielfältige Weise das gegenseitige Kennenlernen: Beim Erstellen der Postkarten wird Kunst von Obdachlosen vorrangig gedruckt. Diese Postkarten werden nicht nur von Sozialarbeiter*innen kostenlos an obdachlose Menschen weitergegeben. Jede*r engagierte Bürger*in hat die Möglichkeit, Postkarten an einen obdachlosen Menschen weiterzugeben. So und durch den Straßenverkauf der Postkarten entstehen weitere Begegnungen. Beim Versand der Kunstpostkarten entsteht letztlich eine weitere Begegnung, indem durch einen Hinweis auf der Postkarte auf das soziale Problem der Obdachlosigkeit aufmerksam gemacht wird.

Sozialtaler

Einfach spenden - Sozialtaler!

Der Sozialtaler bietet eine sichere Form des Spendens. Viele Menschen spenden gerne, wollen aber nicht, dass ihre Spende für Alkohol- oder Zigarettenkonsum genutzt wird. Der Sozialtaler bietet die Möglichkeit zu spenden, verbunden mit der Sicherheit, dass von der Spende keine Suchtmittel gekauft werden können. Der Sozialtaler ist ein Wertstück, mit dem der Besitzer des Talers in dem Laden, in dem der Taler erstanden ist, alles einkaufen kann mit Ausnahme von Alkohol und Zigaretten. Angesprochen werden sollen die Spender, die Vorbehalte hinsichtlich der Verwendung ihrer Spende haben, und natürlich diejenigen, die mit dem Sozialtaler in die Lage versetzt werden, sich notwendige Dinge des täglichen Bedarfs kaufen zu können (z.B. Obdachlose). Der Sozialtaler ist eine Ergänzung zum üblicherweise gespendeten Kleingeld – kein Ersatz.

Erdbebensicherer Wiederaufbau in Nepal

Häuser aus Erde für ein Dorf in Nepal

Carisimo e.V. ist seit mehr als 10 Jahren in Nepal tätig und unterstützt dort mehrere Hilfsprojekte. Im April und Mai 2015 wurde das Land durch zwei verheerende Erbeben erschüttert. Über 8.000 Menschen verloren ihr Leben. Mehr als 600.000 Häuser wurden zerstört. Die katastrophale Situation in den betroffnen Regionen hat den Verein dazu veranlasst, den Wiederaufbau mit aller Kraft voranzutreiben. Dabei setzt Carisimo e.V. auf die innovative, nachhaltige und vor allem erdbebensichere Bauweise mit Erdsäcken. Die Erdsackbauweise wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Bauexperten entwickelt. Sie ist kostengünstig und leicht zu erlernen. Dabei werden nur wenige Materialien und Rohstoffe gebraucht und für tausende mittellose Familien ist es die einzige Möglichkeit, ein neues Zuhause zu bekommen. Langfristig will der Verein die Erdsackbauweise zu einem zertifizierten Ausbildungsberuf in Nepal machen. Der erste Projektort ist das Dorf Mulabari mit 147 Häusern.

H.I.K. – Heimatlos in Köln e.V.

Hinsehen und nicht weg gehen

„Hinsehen und nicht weggehen“: Heimatlos in Köln e.V. hilft Menschen, wieder in ein geregeltes Leben zu finden. Der gemeinnützige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere obdachlose Frauen und Mädchen zurück in die Gesellschaft zu führen. Durch Beratung, Tipps und Begleitung bei Amtsgängen, Einzelfall- und Nothilfe, Genesungsbegleitung, soziale Events für Obdachlose und eine Selbsthilfegruppe können betroffene Menschen Austausch und Unterstützung erfahren sowie neuen Mut gewinnen. Linda Rennings (Kölsche Linda), selbst einmal fünf Jahre obdachlos, ist Gründerin des Vereins und eröffnet mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung Betroffenen Zukunftsperspektiven und persönliche Entwicklungswege.

Schneekönige e.V.

ein Verein für obdachlose Menschen in München

Der Schneekönige e.V. wurde im Oktober 2015 gegründet und verfolgt das Ziel, obdachlosen Menschen in München Herzenswünsche zu erfüllen. Obdachlose Menschen leiden neben der Armut vor allem psychisch, da sie sich von der Gesellschaft ausgegrenzt und dadurch einsam fühlen. Meistens haben sie niemanden, der ihnen zu einem der Feststage im Jahr eine Freude macht. Doch gerade Obdachlose haben oft viele unerfüllte Wünsche und sind genau wie Kinder in der Lage, sich wie „ein Schneekönig zu freuen“. Zu den Herzenswünschen der Betroffenen können sowohl materielle Dinge, wie beispielsweise eine neue Brille oder ein Musikinstrument als auch Immaterielles wie z.B. ein Theater- oder ein Restaurantbesuch zählen. Durch die Erfüllung lang ersehnter Wünsche möchte der Schneekönige e.V. obdachlosen Menschen Hoffnung und neuen Lebensmut schenken. Gleichzeitig möchte Verein den Betroffenen mit Respekt begegnen und einen Beitrag zur Integration obdachloser Menschen in unserer Gesellschaft leisten.

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