Obdachlose

KARUNA KOMPASS

Eine knallbunte Straßenzeitung mit knallharten sozialen Themen!

In Aldous Huxleys Roman „Eiland“ singen die Vögel der fiktiven Insel Pala das Wort KARUNA, um die Menschen täglich an Mitgefühl und Achtsamkeit zu erinnern. Die Berliner Straßenzeitung KARUNA KOMPASS hat sich genau das zum Ziel gesetzt. Die Redaktion besteht aus ehemaligen Straßenkindern, Feuilleton-Journalisten und der Agentur Independent Connectors. Jeden Monat wird eine knallbunte Zeitung mit knallharten sozialen Themen produziert, um den Schwächsten in der Gesellschaft eine Stimme zu geben. Wie die Vögel der Insel Pala erinnert KARUNA KOMPASS die Berliner Bürger*innen täglich an ihre eigene Verantwortung, die Dinge selbst in Bewegung zu bringen – mit aktivem Mitgefühl statt passivem Mitleid.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

LieLa

LieLa ist eine Initiative von rund 20 aktiven Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Kompetenzen. Gemeinsam möchten die Mitwirkenden zu einer besseren Lebensrealität für wohnungs- und obdachlose Frauen beitragen. Das Projekt möchte den Alltag von wohnungs- und obdachlosen Frauen in Bremen durch eine Anlaufstelle, Beratungsangebote und das Bereitstellen von Dingen des täglichen Gebrauchs erleichtern und ihnen einen Schutzraum bieten. LieLa will humanitäre Unterstützung für wohnungs- und obdachlose Frauen leisten. Hierbei will das Projekt den Frauen anhand niedrigschwelliger und voraussetzungsloser Hilfsangebote schrittweise vermitteln, dass sie die Fähigkeiten und Ressourcen haben, ihr Leben selbst zu bestimmen und zu gestalten. Diese Selbstermächtigung soll im Fokus der gemeinsamen Arbeit mit den Frauen stehen. So kann ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich dauerhaft und nachhaltig aus gefährlichen Abhängigkeitsverhältnissen zu lösen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Langar - die Freie Küche

Gemeinsam gegen den Hunger auf den Strassen

Der Sikh-Verband Deutschland hat in der Pandemie die Entscheidung getroffen, kostenlose Mahlzeiten direkt zu den Bedürftigen in einzelne Städte zu bringen. Pilotstandort für die Initiative ist die Region Offenbach/Frankfurt und es war ein bundesweiter Roll-Out geplant. Die ehrenamtlichen Helfer aus der lokalen Sikh-Organisation stellen derzeit die Mahlzeiten her und liefern diese auch lokal selbständig aus. Die Anzahl der monatlich ausgegebenen Mahlzeiten wurde kontinuierlich ausgeweitet. Es wurden einige Kooperationspartner gefunden, die zur Essensausgabe beitragen und auch als Sammelpunkt für Bedürftige bereitstehen. Zur Zeit entwickelt Langar eine digitale App mit dem Namen Freie Küche App, welche jedem der einzelnen Unterstützer (Vereine) die Möglichkeit gibt, ihr Angebot zentral für Bedürftige bereitzustellen. Der Prototype steht bereits und der Rollout ist für dieses Jahr geplant.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Harburg-Huus

für obdachlose Menschen mit Hund

Das „Harburg-Huus“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben obdachloser Menschen nachhaltig zu verändern und die Sichtweise auf Obdachlosigkeit in der öffentlichen Wahrnehmung neu zu denken. Die Tagesaufenthalts- und Übernachtungsstätte des DRK Hamburg-Harburg lindert nicht nur die direkte Not ihrer obdachlosen Gäste, sondern zeigt auf, dass es Möglichkeiten gibt, dem prekären Leben auf der Straße zu entkommen. Das „Harburg-Huus“ ist eine einmalige Einrichtung in Deutschland: Im Gegensatz zu normalen Unterkünften sind hier Hunde willkommen. Die obdachlosen Gäste müssen sich nicht von ihren treuen Vierbeinern trennen. Als einzige Notunterkunft südlich der Elbe hilft die kleine, familiäre Einrichtung schnell und unbürokratisch, wenn Menschen in Not geraten. Eine engmaschige Betreuung, Freizeitangebote sowie eine ganze Bandbreite an Beratungsangeboten begleiten obdachlose Menschen zudem langfristig auf ihrem Weg zurück in ein selbst bestimmtes Leben.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Mehrblick

Brillen-Sprechstunden für Obdachlose und Bedürftige

Eine Brille kann Leben verändern. Deshalb schenkt Mehrblick obdachlosen und bedürftigen Menschen durch eine Brille wieder mehr Sehkraft und Würde. Gutes Sehen gibt Sicherheit im Alltag und eröffnet ihnen neue Chancen - auch auf dem Arbeitsmarkt. Die gespendeten Brillen werden wieder aufbereitet, in dem sie sortiert, gereinigt und neu vermessen werden. Das Team aus ehrenamtlichen Optikern und Augenärzten führt die Augenmessungen vor Ort in den Räumen der Obdachlosenhilfe durch. Das aufsuchende Angebot schließt eine medizinische Versorgungslücke. Jeder Besucher erhält einen qualitativen Sehtest und sofort eine bestmögliche Brille aus dem mobilen Brillenlager. In Hamburg und Berlin konnten bisher über 2.100 Menschen versorgt werden. Die regelmäßigen Brillen-Sprechstunden sind ab April 2020 auch in Hannover geplant.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Wooligans

Gemeinsam sträkeln für eine warme Gesellschaft

Wooligans - Gemeinsam sträkeln für eine warme Gesellschaft: Die Wooligans sträkeln (kurz für stricken und häkeln) mit Menschen jeden Alters, die jüngste ist derzeit 9, die älteste 89 Jahre alt, über die Grenzen von Herkunft, ökonomischem Status, Religion, Sexualität für obdachlose und bedürftige Menschen. Die gefertigten Teile, alles von der Mütze über Socken bis hin zu Schals und Stulpen für Beine / Arme, aber auch Pullover und Strickjacken, werden an Organisationen abgegeben, die direkt mit den Betroffenen arbeiten und so an diese verteilt. Die Wooligans halten die Gesellschaft im doppelten Sinne warm: Sie schlagen über ein gemeinsames Hobby Brücken zwischen Menschen und helfen dabei, Vorurteile abzubauen. Die Wooligans sträkeln inzwischen an 4 Standorten in Hamburgs, wo die Gruppe gegründet wurde und ebenfalls gibt es einen Ableger in Stuttgart sowie Bochum und in Münster. Zukünftig werden über die organisatorischen Strukturen Wiedereingliederungsmaßnahmen angeboten.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

GoBanyo

Waschen ist Würde

GoBanyo bringt mit Hilfe des Projektes »Duschbus« die prekären Hygienebedingungen, den Verlust vom Würdegefühl von Obdachlosen und die gesellschaftliche Verantwortung dafür auf die Agenda.
Immer mit dem Ziel, dass es am Ende des Weges keine klassische Obdachlosigkeit mehr in Deutschland gibt.
Für ein solches Ziel braucht es ein starkes Team, das in turbulenten Zeiten mehrere Anker hat:
Prozessstrukturen, die Philosophie »all-profit« statt non-profit und eine Finanzplanung, die nicht auf Träumen aufgebaut ist.
Durch eine kosten- und barrierefreie Nutzung des Angebots kann der Duschbus eine Grundlage schaffen, um Wege aus der Obdachlosigkeit heraus leichter anzugehen.
GoBanyo - Waschen ist Würde!

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StrassenBLUES e.V.

Wir zeigen kreative Wege aus der Armut.

StrassenBLUES e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Hamburg. Er will mit kreativen Aktionen Obdachlosen neue Perspektiven schaffen und durch Begegnungen auf Augenhöhe Menschen nachhaltig verändern. Das langfristige Ziel: Es werden gesellschaftliche Bedingungen für Menschen geschaffen, die die Obdachlosigkeit abschafft. Für Wohnungs- und Obdachlose realisiert StrassenBLUES e.V. vielfältige Publikationen und kreative Produkte, um das Leben der Menschen auf der Straße zu verbessern. Mit dem Projekt StrassenKREATIONEN möchte er Beschäftigungen für Obdachlose ermöglichen. StrassenKREATIONEN sind kreative Arbeiten von Wohnungs- und Obdachlosen, die sie selbst herstellen, die verkauft werden und durch die zukünftig Jobs entstehen. Das können geschnitzte Stöcke sein, Basteleien oder Straßenmalereien. Das Besondere: Obdachlose und ihre Werke werden durch empathisches, professionelles Storytelling begleitet, sodass sie sichtbar werden und damit leichter Wege aus der Armut finden.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

TiMMi ToHelp e.V.

Hilf' uns, die Welt bunter zu machen!

Der TiMMi ToHelp e. V. wurde im September 2016 gegründet und verfolgt den Zweck der Förderung hilfebedürftiger, vor allem obdachloser und von Armut betroffener Personen, die infolge ihrer geistigen, körperlichen oder seelischen Verfassung auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Der Verein strebt danach, ein Prinzip der Hilfe zur Selbst- und Weiterhilfe umzusetzen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Partizipation sowie Achtsamkeit und Respekt zu fördern. Die Hilfe zur Selbsthilfe wird dabei um einen weiteren Schritt, die Hilfe für andere im Gleichschritt mit der eigenen Emanzipation, ergänzt – ein „Schneeballprinzip“ der Unterstützung entsteht. Dazu leistet der Verein Inklusionsarbeit für und mit Hilfsbedürftigen: Es werden Hilfsbedürftige bei der Durchführung der Projektarbeit motiviert, selbst mit anzupacken und dabei nicht automatisch nur anderen zu helfen, sondern eigene Probleme (wie Antriebs-, Beschäftigungslosigkeit) anzugehen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Kunst aber gut

Kunst aber gut schafft Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Wohnung. Dazu vervielfältigt Kunst aber gut Kunstwerke als Postkarten zum Straßenverkauf für Obdachlose. 100 Prozent der Einnahmen bleibt bei den Straßenverkäufer*innen. Kunst aber gut ermöglicht so auf vielfältige Weise das gegenseitige Kennenlernen: Beim Erstellen der Postkarten wird Kunst von Obdachlosen vorrangig gedruckt. Diese Postkarten werden nicht nur von Sozialarbeiter*innen kostenlos an obdachlose Menschen weitergegeben. Jede*r engagierte Bürger*in hat die Möglichkeit, Postkarten an einen obdachlosen Menschen weiterzugeben. So und durch den Straßenverkauf der Postkarten entstehen weitere Begegnungen. Beim Versand der Kunstpostkarten entsteht letztlich eine weitere Begegnung, indem durch einen Hinweis auf der Postkarte auf das soziale Problem der Obdachlosigkeit aufmerksam gemacht wird.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

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