Seniorinnen und Senioren

Gemüse-Netzwerk e.V.

Laut BZfE (Bundeszentrum für Ernährung) landen in Deutschland jährlich fast 12 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll, pro Einwohner sind das ca. 75 Kilogramm. Auf Gernsheim
(ca. 10.000 Einwohner) umgerechnet sind dies 750 Tonnen Lebensmittel pro Jahr oder etwas mehr als 2 Tonnen pro Tag. Viele der Lebensmittel sind einwandfrei. Das Gemüse-Netzwerk e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit ehrenamtlichen Helfern gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt. Die von Betrieben abgeschriebenen und gespendeten Lebensmittel werden an verschiedene karitative Einrichtungen und Organisationen verteilt und zweimal pro Woche bei einer öffentlichen Ausgabe zur Verfügung gestellt. Das Umdenken in der Gesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit zeigt sich in den Zuwachsraten der Mitglieder aber auch der Menschen, die Lebensmittel bei den öffentlichen Ausgaben für sich und ihre Familien mitnehmen (anfangs ca. 20 Personen, bis Januar 2020 ca. 150 Personen an einem Wochenende).

Nachbarschaftshilfe Ottobrunn-Hohenbrunn-Neubiberg

Helfen macht Freu(n)de!

Die Nachbarschaftshilfe fördert bürgerschaftliches Engagement, indem sie Menschen motiviert und unterstützt, sich für bedürftige Nachbarn einzusetzen. Häufig können Menschen in unserer Nachbarschaft aufgrund von Krankheit, Alter, Behinderung, persönlicher Lebenskrisen oder Armut nicht mehr an der Gesellschaft teilhaben. Unsere Ehrenamtlichen besuchen die Hilfebedürftige zu Hause, begleiten sie zu Behörden, Ärzten oder kulturellen Angeboten. Circa 70 Ehrenamtliche engagieren sich regelmäßig und über Jahre hinweg mit einem Aufwand von 2 Stunden pro Woche in der Nachbarschaftshilfe. Dabei sind sie oft mit schwierigen Situationen konfrontiert und werden deshalb intensiv durch die hauptamtlichen Kräfte unterstützt und in persönlichen Gesprächen, Treffen und Schulungen begleitet. Besonders an unserer Nachbarschaftshilfe ist, dass dort jedem geholfen wird, mit Rat und Tat, bis der Hilfebedarf erfüllt oder das Problem gelöst ist.

Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Was tun bei Demenz? Wo bekommen Betroffene und Angehörige Hilfe und Unterstützung? Die Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. hilft bei diesen Fragen weiter. In Magdeburg bietet der Verein mit einer Beratungsstelle einen Anlaufpunkt für Angehörige von Menschen mit Demenz. Demenzerkrankte benötigen eine individuelle, tägliche Betreuung. Diese üben in der Häuslichkeit überwiegend die nahen Angehörigen aus. Sie gehen dabei oftmals über ihre eigenen Grenzen. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen bietet der Verein in Magdeburg eine Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz. Hier werden deren noch vorhandene Alltagsfähigkeiten gefördert und individuelle Beschäftigungen angeboten. Pflegende Angehörige können während der Betreuungszeit eigene Termine wahrnehmen und Kraft für den Alltag tanken. So soll ermöglicht werden, dass Menschen mit Demenz länger in ihrem Zuhause wohnen bleiben können.

Altersarmut begegnen

Immer mehr ältere Menschen stehen vor dem Problem, über nicht genug Einkommen zur Gestaltung des Lebensunterhaltes zu verfügen. Bei sinkenden Einkünften und gleichzeitig steigenden Kosten (Gesundheitskosten, Mieterhöhungen, etc.) droht Altersarmut. Insbesondere Frauen sind aus verschiedensten Gründen zunehmend von Altersarmut und Überschuldung bedroht. Im Projekt „Altersarmut begegnen“ finden von Armut bedrohte oder betroffene Personen über 55 Jahre Unterstützung durch intensiv geschulte und durch die Projektleitung stetig begleitete Ehrenamtliche. Die Ehrenamtlichen helfen in aufsuchender Arbeit einen Überblick über die finanzielle Situation der Betroffenen zu erhalten. Durch praktische Hilfen wie dem Sortieren von Unterlagen, einer finanziellen Haushaltsplanung, der Begleitung bei Ämtergängen zur Sicherung der Rechte und Ansprüche sowie der Unterstützung bei Korrespondenz aber auch der Vermittlung an weitere Hilfen soll gemeinsam ein Ausweg aus der Situation gefunden werden.

Obstkäppchen e.V.

Altersarmut kommt nicht in die Tüte!

Obstkäppchen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, welcher von Altersarmut betroffene Seniorinnen und Senioren bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise unterstützt und gleichzeitig generationsübergreifenden Zusammenhalt fördert. Dazu werden von Ehrenamtlichen, den sogenannten Obstkäppchen, ein Mal im Monat Tüten mit gesunden und ausgewogenen Lebensmitteln kostenlos an die Tür der Betroffenen geliefert. Im Rahmen dieser Besuche verbringen die Ehrenamtlichen Zeit mit den Seniorinnen und Senioren und bauen soziale Verbindungen auf, so dass zusätzlich der Alterseinsamkeit entgegengewirkt wird. Der Inhalt der Tüten wird von einem Ernährungsberater zusammengestellt und auf die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren abgestimmt. Die Kosten für die Tüten tragen die Vereinsmitglieder, die durch einen Mitgliedsbeitrag von 1,25 Euro pro Woche eine Person für einen Monat versorgen können. Der Kontakt zu den Betroffenen wird durch das Amt für soziale Angelegenheiten hergestellt.

Alzheimer Gesellschaft Düsseldorf

Momentan werden rund 75 Prozent aller Menschen mit Demenz zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt. Dies ist mit einer hohen Belastung für die Pflegenden verbunden. Aus diesem Grund möchte die Alzheimer Gesellschaft Düsseldorf e.V. mit dem Projekt „aktiv & gemeinsam“ Unterstützungs- und Entlastungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen entwickeln. Hierbei steht vor allem auch die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements im Fokus. Es sollen ehrenamtliche Helfer/innen ausgebildet werden, um Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörigen zu Hause unterstützen zu können.
Im Rahmen eines Besuchsdienstes wird eine Betreuung entsprechend dem individuellen Hilfebedarf angeboten. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere die Anleitung, Anregung, Begleitung und Unterstützung bei Beschäftigungen und Aktivitäten (z.B. Spazieren, Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele). Die pflegenden Angehörigen haben währenddessen Freizeit, die sie flexibel einsetzen können.

Sozio-Med-Mobil

Beratung und Mobilität für ländliche Räume

Sozio-Med-Mobil hilft dabei, die ärztliche Versorgung sowie Beratungssituation im ländlichen Raum zu verbessern. Es bietet ein Internetportal, welches kostenfreie Fahrtenbuchungen für Hilfsbedürftige (Senioren, chronisch Kranke, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung, von Armut Betroffene sowie zeitweise immobile Personen) zu Ärzten, Gesundheits- oder Sozialdienstleistern ermöglicht. Es handelt sich um einen digitalisierten und routenoptimierten Gemeinschaftsfahrdienst. Zusätzlich bietet die sogenannte "IMBUS"-Beratung als mobile Beratung eine erste Anlaufstelle für Fragen zum Angebot von Sozio-Med-Mobil sowie für Fragen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich direkt vor Ort in den Dörfern.

Solidaris Dialog Stipendium

Wir bringen Generationen zusammen

Solidaris gewinnt junge Menschen für ein soziales Engagement in der Seniorenarbeit, denn man beobachtet, dass die Generationen nicht miteinander, sondern neben einander leben. Das Dialog-Stipendium bringt Alt und Jung zusammen: Studenten verbringen sinnvolle Zeit mit Senioren in sozialen Einrichtungen, vom persönlichen Gespräch über Spazieren gehen und Vorlesen bis zum gemeinsamen Basteln, Musizieren oder Kochen. Gleichzeitig gibt das Dialog-Stipendium derzeit rund 30 jungen Menschen, die sich sozial engagieren, eine finanzielle Hilfestellung: Studierende, die sich mindeste 40 Stunden im Semester in einer Senioreneinrichtung um ältere Menschen kümmern, erhalten eine spendenfinanzierte Förderung von 500 Euro pro Semester. Die Auswahl erfolgt über eine schriftliche Bewerbung und ein persönliches Gespräch. Erfahrungsberichte der Studenten und stichprobenhafte Feedback-Gespräche sichern die Qualität des Projektes. Die Stipendiaten sind im Durchschnitt 3,5 Semester bei Solidaris engagiert.

Radeln ohne Alter Deutschland

Jeder hat das Recht auf Wind in den Haaren

Der Leitgedanke von Radeln ohne Alter (RoA) besteht darin, dass das Leben auch im hohen Alter noch voller Freude sein kann und auch soll. Unter dem Motto „Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren“ werden auf ehrenamtlicher Basis Rikscha-Fahrten mit BewohnerInnen von Senioren- und Pflegeheimen unternommen. Der Fokus liegt insbesondere auf den Mitmenschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder sich zurückgezogen haben. Durch die Initiative sollen diese die Möglichkeit erhalten, wieder ein aktiver Teil der Gesellschaft zu werden. Die Rikscha-Fahrten ermöglichen den SeniorInnen gesellschaftliche Teilhabe und vermitteln Freude und Glück. RoA soll überall in Deutschland entstehen. Nach dem Vorbild anderer europäischer Staaten soll es auch in Deutschland eine zentrale Kompetenzstelle „Radeln ohne Alter Deutschland (RoAD)“ geben. Diese wird bundesweit neue Standorte akquirieren und die örtlichen Initiativen nachhaltig dabei unterstützen RoA aufzubauen.

Die gute Stube e.V.

Für Senioren und alle die es werden wollen.

Die gute Stube e.V. ist ein Verein gegen Einsamkeit, Einrosten und übereiltes Ableben in München. Insbesondere im städtischen Umfeld, in dem sich Nachbarschaft meist nur auf ein "Hallo" im Treppenhaus beschränkt, sind Einsamkeit und Monotonie für viele Senioren Alltag. Die gute Stube e.V. schafft einen Raum, in dem Senioren und alle, die es werden wollen, jeden Tag etwas Neues kennen lernen, aktiv ihre Fähigkeiten einbringen und gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm gestalten. Damit erzielt die gute Stube e.V. eine positive und nachhaltige Veränderung für jeden Einzelnen.

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