Seniorinnen und Senioren

RemedyMatch

RemedyMatch - Hilfe, die ankommt!

RemedyMatch entwickelt eine Open-Source Logistik- und Prozessmanagement-Software für öffentliche Träger und gemeinnützige Einrichtungen zur Bewältigung von Krisensituationen und alltäglichen Herausforderungen. Das Projekt entstand nach einem Aufruf der Bundesregierung zur zivilgesellschaftlichen Entwicklung digitaler Lösungen zur Bewältigung der Covid-19 Pandemie im Rahmen des #WirVsVirus Hackathons. Aus über 1500 Projekten wurde die Software als einer der besten 4 Lösungsansätze ausgezeichnet und gefördert. Mittlerweile arbeitet unter dem Dach eines gemeinnützigen Vereins ein interdisziplinäres Expertenteam an der Entwicklung einer skalierbaren Open Source Logistik- und Prozessmanagement-Plattform zur Vermittlung von Bestand und Bedarf an knapp gewordenen Ressourcen für Krisensituationen und darüber hinaus.
Mithilfe einer modular aufgebauten Software werden Bedarfs- und Bestandsverwaltung, Beschaffungslogistik, kommerzielle &zentrale Beschaffungen sowie Spendenverwaltung abgebildet.

KULTUR ZEIT los!

Mobilität und kulturelle Teilhabe im Alter

KULTUR ZEIT los! bringt kulturinteressierte Menschen ab 65 Jahren individuell und sicher von ihrer Wohnung zur Kulturveranstaltung und wieder nach Hause zurück. Jeweils fünf Personen aus einem Umkreis von ca. drei Kilometern werden in einem barrierefreien Großraumwagen gefahren, eine Kulturbegleitung kümmert sich um die Gäste. Ein günstiges Service-Paket aus Transport, Eintrittskarte und ehrenamtlicher Begleitung.

Mobilität und Begegnung im Alter

Gemeinsam mit unseren Senior*innen

Das Projekt ist ein Versuch partizipatorisch ein Konzept zur Senior*innenarbeit in Zossen bis März 2021 zu erarbeiten. Dazu sollen Beratungsveranstaltungen mit den verschiedenen staatlichen, institutionellen und ehrenamtlichen Verantwortlichen und Bürger*innen durchgeführt werden. Werbe- und Gesprächsveranstaltungen in den 10 Ortsteile Zossens sind inzwischen bereits mit den älteren Bürger*innen durchgeführt worden, um die wichtigsten Bedürfnisse festzustellen, auf die sich ein Projekt in den kommenden Jahren konzentrieren sollte. Dabei wurde für einige der Ortsteile die Wichtigkeit von Lösungen für Mobilität im Alter immer wieder hervorgehoben. Am Ende des Projekts soll eine solide Idee für einen Projektantrag in diesem Bereich vorliegen, der zur Förderung eingereicht werden soll. Begleitend sollen Vorschläge für Anträge an Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung verfasst werden, für deren Einreichung Abgeordnete verschiedener Fraktionen gewonnen werden sollen.

Das klingende Seniorenheim

Musik verbindet

Die Stiftung Bürger für Münster organisiert kleine Konzerte für die BewohnerInnen in Pflegeeinrichtungen, Senioreneinrichtungen oder Hospizen unter Mitwirkung von Musikern aller Musikrichtungen. Sie will damit ein Zeichen der Wertschätzung und gegen soziale Ausgrenzung aufgrund des Alters oder anderer Einschränkungen setzen und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Musik hat außerdem eine ganz besondere Wirkung bei Menschen die unter degenerativen Erkrankungen leiden. Die Situation hat sich in Corona-Zeiten für alle Bewohnerinnen und Bewohner einer Einrichtung extrem verschlimmert, aber auch in normalen Zeiten leiden viele ältere Menschen unter Einsamkeit und Isolation, wenn es keine Angehörigen, Freunde oder Verwandte gibt, die für Abwechslung im Alltag sorgen. Mithilfe der Musik und den organisierten Auftritten erfahren diese Personen eine gezielte Aufmerksamkeit, sie fühlen sich wertgeschätzt. Melodien, Gesang und Rhythmus lösen außerdem viele positive Erinnerungen aus.

Lebenslang lebendig Mensch

... mit Musik und Kultur

"Lebenslang lebendig Mensch" ermöglicht Senioren bis ins hohe Alter, die in einer oft von Einsamkeit geprägten Lebenslage sind, das ganzheitliche, aktive Erleben von Musik und Kultur, lebenslange Teilhabe und Lebenslanges Lernen. Dafür werden ehrenamtliche Lebenslang-Begleiter ausgebildet und unterstützt. In Lebenslang-Besuchen laden sie die Senioren beispielsweise zum gemeinsamen Musizieren ein oder geben kleine Konzerte - im Wohnzimmer, am Pflegebett, unterm Fenster und bieten auch virtuellen Kultur-Erlebnisse an Die Senioren - mit oder ohne Demenzerkrankung - erleben: "Ich kann etwas! Ich gehöre dazu! Ich kann gestalten und lernen, bis zuletzt!". Mit "Lebenslang-lebendig-Mensch" entstehen Lern- und Musik-Patenschaften auf Augenhöhe, die auch über das gemeinsame Erleben hinaus tragen - lebenslang.

OMY! Yoga für Menschen 60plus in Altersarmut

Yoga darf kein Luxus sein

OMY! ist Yoga für Menschen 60 plus mit geringfügigen Einkommen. OMY! holte alte und hochaltrige Menschen aus Isolation und Einsamkeit, erhält ihre Mobilität und unterstützt die körperliche und seelische Gesundheit. OMY! vereint die Kompetenz der Stiftung Generationen-Zusammenhalt rund um Altersarmut und die Kompetenz von Yoga für alle e.V. rund um ein Yoga, das auch Menschen mit 90, nach Schlaganfall oder bei beginnender Demenz praktizieren können. OMY! ist Yoga auf dem Stuhl, angeleitet von speziell ausgebildeten Yogalehrenden.

Gemüse-Netzwerk e.V.

Laut BZfE (Bundeszentrum für Ernährung) landen in Deutschland jährlich fast 12 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll, pro Einwohner sind das ca. 75 Kilogramm. Auf Gernsheim
(ca. 10.000 Einwohner) umgerechnet sind dies 750 Tonnen Lebensmittel pro Jahr oder etwas mehr als 2 Tonnen pro Tag. Viele der Lebensmittel sind einwandfrei. Das Gemüse-Netzwerk e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit ehrenamtlichen Helfern gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt. Die von Betrieben abgeschriebenen und gespendeten Lebensmittel werden an verschiedene karitative Einrichtungen und Organisationen verteilt und zweimal pro Woche bei einer öffentlichen Ausgabe zur Verfügung gestellt. Das Umdenken in der Gesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit zeigt sich in den Zuwachsraten der Mitglieder aber auch der Menschen, die Lebensmittel bei den öffentlichen Ausgaben für sich und ihre Familien mitnehmen (anfangs ca. 20 Personen, bis Januar 2020 ca. 150 Personen an einem Wochenende).

Nachbarschaftshilfe Ottobrunn-Hohenbrunn-Neubiberg

Helfen macht Freu(n)de!

Die Nachbarschaftshilfe fördert bürgerschaftliches Engagement, indem sie Menschen motiviert und unterstützt, sich für bedürftige Nachbarn einzusetzen. Häufig können Menschen in unserer Nachbarschaft aufgrund von Krankheit, Alter, Behinderung, persönlicher Lebenskrisen oder Armut nicht mehr an der Gesellschaft teilhaben. Unsere Ehrenamtlichen besuchen die Hilfebedürftige zu Hause, begleiten sie zu Behörden, Ärzten oder kulturellen Angeboten. Circa 70 Ehrenamtliche engagieren sich regelmäßig und über Jahre hinweg mit einem Aufwand von 2 Stunden pro Woche in der Nachbarschaftshilfe. Dabei sind sie oft mit schwierigen Situationen konfrontiert und werden deshalb intensiv durch die hauptamtlichen Kräfte unterstützt und in persönlichen Gesprächen, Treffen und Schulungen begleitet. Besonders an unserer Nachbarschaftshilfe ist, dass dort jedem geholfen wird, mit Rat und Tat, bis der Hilfebedarf erfüllt oder das Problem gelöst ist.

Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Was tun bei Demenz? Wo bekommen Betroffene und Angehörige Hilfe und Unterstützung? Die Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. hilft bei diesen Fragen weiter. In Magdeburg bietet der Verein mit einer Beratungsstelle einen Anlaufpunkt für Angehörige von Menschen mit Demenz. Demenzerkrankte benötigen eine individuelle, tägliche Betreuung. Diese üben in der Häuslichkeit überwiegend die nahen Angehörigen aus. Sie gehen dabei oftmals über ihre eigenen Grenzen. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen bietet der Verein in Magdeburg eine Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz. Hier werden deren noch vorhandene Alltagsfähigkeiten gefördert und individuelle Beschäftigungen angeboten. Pflegende Angehörige können während der Betreuungszeit eigene Termine wahrnehmen und Kraft für den Alltag tanken. So soll ermöglicht werden, dass Menschen mit Demenz länger in ihrem Zuhause wohnen bleiben können.

Altersarmut begegnen

Immer mehr ältere Menschen stehen vor dem Problem, über nicht genug Einkommen zur Gestaltung des Lebensunterhaltes zu verfügen. Bei sinkenden Einkünften und gleichzeitig steigenden Kosten (Gesundheitskosten, Mieterhöhungen, etc.) droht Altersarmut. Insbesondere Frauen sind aus verschiedensten Gründen zunehmend von Altersarmut und Überschuldung bedroht. Im Projekt „Altersarmut begegnen“ finden von Armut bedrohte oder betroffene Personen über 55 Jahre Unterstützung durch intensiv geschulte und durch die Projektleitung stetig begleitete Ehrenamtliche. Die Ehrenamtlichen helfen in aufsuchender Arbeit einen Überblick über die finanzielle Situation der Betroffenen zu erhalten. Durch praktische Hilfen wie dem Sortieren von Unterlagen, einer finanziellen Haushaltsplanung, der Begleitung bei Ämtergängen zur Sicherung der Rechte und Ansprüche sowie der Unterstützung bei Korrespondenz aber auch der Vermittlung an weitere Hilfen soll gemeinsam ein Ausweg aus der Situation gefunden werden.

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