Seniorinnen und Senioren

Paderborner Senioreninitiative e.V.

Dem Alter mehr Leben geben

Unter dem Leitspruch „Dem Alter mehr Leben geben“ engagiert sich die gemeinnützige Paderborner Senioreninitiative e.V. (kurz: PSI), um sozial benachteiligten, älteren Menschen ein würdiges Leben im Alter zu ermöglichen. PSI berät sie in Fragen zur Grundsicherung, zu Pflegegraden, zum Schwerbehindertenrecht und unterstützt sie bei der aufwändigen Erstellung von Anträgen für soziale Leistungen. PSI Sponsoren unterstützen ältere Menschen finanziell bei dringenden Anschaffungen, wie beispielsweise einer neuen Brille, und erfüllen mittels monatlicher Patenschaftsspenden kleine Herzenswünsche. Damit alte Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihren eigenen vier Wänden führen können, steht PSI bereit für kleine Haushaltstätigkeiten vor Ort, für Einkaufsbegleitung oder sonstige Alltagshilfen. Durch dieses Leistungsportfolio wird das bereits vorhandene Angebot anderer sozialer Organisationen durch PSI komplementär ergänzt.

MehrgenerationenSPORT

Der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft nimmt massiv zu. Für viele ist bereits der Alltag körperlich eine Herausforderung. Darunter leidet ihre Mobilität und Selbstständigkeit. Bewegung ist die beste Prävention gegen Stürze, Depression und Demenz. Für Senioren mit kognitiven und körperlichen Einschränkungen gibt es aber nur wenig Angebote. Gerade die, die ihr Leben lang Mannschaftssport gemacht haben und in den Vereinen voll integriert waren, fallen auf einmal aus dem Vereinsleben und es fehlt ihnen dann nicht nur die sportliche Betätigung. Rückzug und Vereinsamung drohen. MehrgenerationenSPORT integriert gerade diese wieder in unsere Gesellschaft, durch ein Sportprogramm, bei dem das Miteinander ebenso wichtig ist wie die Bewegung. Dabei setzen wir auf die drei Säulen: Ambulantes Sportprogramm für Pflegebedürftige zu Hause, die Sportgruppe „fit für 100“ sowie „Sport und Tourismus“ mit einer Verleihstation für Therapie-E-Tandems sowie Wandergruppen für Menschen mit Demenz.

Silberfilm

Miteinander ins Kino!

Gleichberechtigten Zugang zu Kultur - barrierefrei und selbstbestimmt - zu ermöglichen ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Silberfilm richtet sich mit einem neuen Kinokonzept an Senioren +/-100, an deren Familien, ehrenamtlichen und professionellen Begleitpersonen. Silberfilm fördert aktiv die kulturelle Teilhabe im Alter, verbessert die regionale Infrastruktur und Daseinsvorsorge von Senioren. Silberfilm unterstützt damit Menschen mit Pflege- und Assistenzbedarf und schafft ein bedürfnisgerechtes Kinoangebot. Besondere Bedarfe von Menschen mit Demenz werden dabei berücksichtigt. Mit der Entwicklung mediengerontologischer Filmauswahlkriterien engagiert sich Silberfilm für eine demographiefeste Veränderung der Kino- und Filmkultur. In regionalen Silberfilm-Kulturnetzwerken entstehen stabile Netzwerke für eine neue kulturelle Sorgestruktur der neuen Langlebigkeit. Silberfilm fördert das Ehrenamt und Selbsthilfe im höheren Alter.

WollWerk

Knitting with Love

WollWerk ist ein soziales Projekt, bei dem es im Kern um den Generationenaustausch zwischen Student*Innen und Senior*Innen geht. Mützen und andere Wollprodukte werden gemeinschaftlich gestaltet. Diese werden von den Senior*Innen handgestrickt und durch die Student*Innen online bzw. auf Märkten vertrieben. Der Erlös wird nach Abzug der laufenden Kosten an gemeinnützige Organisationen gespendet. Einmal pro Woche treffen sich die Senior*Innen und Student*Innen zum gemeinsamen Stricktreff, wo bei Kaffee und Kuchen Austauschmöglichkeit besteht und die Wollprodukte erarbeitet werden. Besonders wichtig ist es dabei, den Senior*Innen eine möglichst stabile und gleichzeitig überschaubare Gruppe zu bieten, um auf diese Art eine familiäre Atmosphäre zu schaffen. Dadurch soll für Senior*Inneneine Plattform geschaffen werden, wo sie die Möglichkeit haben neue Kontakte zu knüpfen, vor allem auch zu Student*Innen, und gleichzeitig mögliche Grenzen abzubauen.

Oma lacht wieder

Gesund und munter im Alter durch Lachtraining

Viele ältere Menschen erfahren Vereinsamung und verlieren die Freude am Leben. Einsamkeit macht krank. Das Projekt Oma lacht wieder hilft präventiv, Einsamkeit und Depression im Alter abzuwenden. Es richtet sich an Menschen ab 55 Jahre, die noch zu Hause leben. Als Methoden werden Atem- und Lachtraining sowie geführte Gesprächskreise eingesetzt. Es gibt zwei Arten von Veranstaltungen: 1.) wöchentliche, offene, integrative, generationsübergreifende Lachtreffs in Parks mit bis zu 50 Teilnehmenden. Die Wirkung: Kommunikation, Verbindung, Gemeinsamkeit, Gemeinschaftsgefühl, Wohlbefinden. 2.) den Kurs „Lachen und Gespräche“ über 6 Nachmittage in den Alten- und Service-Zentren (ASZ) mit bis zu 15 Teilnehmern. In den intensiven Gesprächskreisen im geschützten Rahmen öffnen sich die Teilnehmer. Viele beginnen Unternehmungen miteinander, Freundschaften entstehen. Beides ist effizientes Gruppentraining mit niederschwelligem Zugang. Ziel ist es, mehr Lachtreffs und mehr Kurse anzubieten.

Quagile – Das kann ich.

Talente teilen. Leute treffen. Rente rockt.

Rente rockt! Die Babyboomer kommen ins Rentenalter. Der Übergang zur Freizeitphase entpuppt sich dabei als Herausforderung: Viele Menschen fühlen sich aufs Abstellgleis geschoben. Außerdem suchen sie Sinn und Aufgaben, die an die Stelle des Jobs rücken. Soziale Kontakte müssen aufgebaut werden, um die Freizeit nicht vor dem Fernseher zu verbringen. Denn Einsamkeit und soziale Isolation führen unter anderem zu Depressionen oder früher Demenz. Für diese Bedürfnisse haben wir eine Internetplattform entwickelt: Quagile.de zeigt die „Musik”, die in dieser Lebensphase steckt. Ob Hobbygärtnerin, Katzenflüsterer, Computerfreak, Haushüterin, Technik-Ass, Sprachgenie oder leidenschaftliche Köchin: Auf Quagile können die Mitglieder ihre Talente untereinander teilen – ohne Geldfluss und ohne Konnotation zu Gebrechen. Quagile ermöglicht damit Kontakte zu spannenden Menschen, überraschende Ideen und eine endlose Vielfalt an Freizeitgestaltung. Motto: Talente teilen, Leute treffen, Rente rockt!

Arbeitskreis Seniorenbegleitung

Gemeinsam statt einsam in Dorsten

Die Seniorenbegleitung ist eine Initiative des Seniorenbeirats und der Agentur für Ehrenamt der Stadt Dorsten. Sie unterstützt ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und Hilfe im täglichen Leben benötigen. Ziel dabei ist es, unbürokratisch und schnell zu helfen und die betreffenden Menschen situationsgerecht zu unterstützen. Als ehrenamtliche Helfer leisten die Mitglieder die Hilfe kostenlos und können dadurch unbürokratisch helfen. Sie erledigen das Einkaufen oder begleiten die älteren Menschen beim Einkaufen, zum Arzt, zu Behörden oder zu geselligen Treffen. Sie pflegen Kontakte zu Hause und informieren über Angebote und Hilfen für Senioren. Wenn die Situation es erfordert, vermitteln sie professionelle Beratung und Hilfe. Bei der Tätigkeit sind sie über die Landesversicherung für das Ehrenamt abgesichert. Die ehrenamtlichen Helfer sind Menschen verschiedenen Alters, die sich aus innerer Überzeugung für Senioren einsetzen.

Fit am PC 60+, Kommunikation & geistige Fitness

Kommunikation, Mobilität und geistige Fitness durch neue Medien

Seit vier Jahren wird in der Kirchengemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ in Hameln Senioren der Umgang mit PC, Tablet und Smartphone in freundlicher, lockerer Atmosphäre vermittelt. Ziel des engagierten EDV-Teams ist es, ältere, weniger mobile Menschen aus der Isolation zu lösen und ihnen Zugang zu neuer Freizeitgestaltung sowie der spannenden Welt des Internets zu geben. Damit erhalten die Senioren auch eine zeitgemäße Möglichkeit, den Kontakt zu entfernter wohnenden Familien und Freunden trotz eingeschränkter Mobilität aufrecht zu halten.

Das Konzept gliedert sich in drei Schritte:
1. Unter dem Motto „Mit Freude gemeinsam lernen“ finden ca. sechsmal im Jahr PC-Tagesseminare statt.
2. Vertiefung und Ergänzung der PC-Kurse geschieht im monatlichen „PC-Treff“.
3. Die "PC-Hilfe" vervollständigt das Konzept durch die Unterstützung der SeniorInnen bei speziellen Fragen und Problemen im häuslichen EDV-Bereich.

ROBINSONTREFF

AKTIV-TREFF für (leicht) Demenz-Betroffene und ihre Begleitpersonen

Beim Robinsontreff geht es darum, Menschen, die mit Demenz leben, miteinander in Kontakt zu bringen. Vor allem in einem frühen Stadium der Erkrankung kommt der Aktivierung der Demenzbetroffenen sowie der Entlastung der pflegenden Angehörigen auf möglichst kostenneutrale Weise eine zentrale Rolle zu. Eine Demenzdiagnose ist ein einschneidendes Erlebnis, auf das die meisten Familien nicht vorbereitet sind. Weiterbildung ist hier notwendig, um die Krankheit besser zu verstehen und die Betroffenen bestmöglich über einen längeren Zeitraum in häuslicher Umgebung begleiten zu können. Daher stellen Aktivierung, Entlastung und Weiterbildung die Grundsäulen des Konzepts des Robinsontreffs dar. Im Sinne der ermutigenden Worte des Demenzexperten Richard Taylor, PhD, "You can live well with Dementia", können gegenseitige ehrenamtliche Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten sowie mutiges persönliches Engagement viel Positives auf dem Wege Demenzbetroffener und ihrer Angehörigen bewirken.

Goldstück e.V. – Bring Herz ins Heim

Der Goldstück e.V. tritt der Vereinsamung alter Menschen entgegen. Aus dem Nebeneinander soll ein Miteinander werden. Der Verein ermöglicht persönliche Beziehungen, schafft soziale Netzwerke und fördert die Solidarität zwischen den Generationen. Er regt an, gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, voneinander zu lernen, miteinander zu feiern. Herzstück der Organisation ist die Begegnung von Jung und Alt in Pflegeeinrichtungen. Junge Menschen sind eingeladen, ihre Zeit im Ehrenamt an alte Menschen zu verschenken und dafür belohnt zu werden. Dabei bietet der Goldstück e.V. drei Möglichkeiten sich zu engagieren: In der HeimART-Reihe werden Projekte der schönen Künste initiiert. Unter dem Label HeimSPIEL organisiert er regelmäßige, offene Treffs zum gemeinschaftlichen Beisammensein. Und mit etwas HeimGLÜCK erfüllt er individuelle Wünsche von Senioren, die unter Altersarmut oder Vereinsamung leiden. Und am Ende des Tages? Sind alle – Jung und Alt – ein bisschen reicher!

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