Seniorinnen und Senioren

Seniorenhilfe der Bürgerhilfe Sachsen e.V.

Das Problem zu einer Aufgabe werden lassen, welche wir gemeinsam lösen

Die „Seniorenhilfe der Bürgerhilfe Sachsen e.V.“ befasst sich mit den bereits heute schon spürbaren Auswirkungen des demographischen Wandels, welcher sich in den kommenden Jahren noch weiter verstärken wird. Ältere Menschen wollen so lange es geht eigenständig in ihrer gewohnten Umgebung leben und erforderliche Hilfe und Unterstützung zu Hause erhalten. Ziel des seit 2009 bestehenden Projekts ist, diesem Wunsch vieler Senioren in der Region Altenberg durch die Vermittlung niedrigschwelliger Unterstützungsleistungen zu entsprechen. Das Angebot bietet Hilfe im Vorfeld von Pflege an, verfolgt also einen sozialpräventiven Ansatz. In den letzten fünf Jahren hat sich ein breites bedarfsorientiertes Leistungsspektrum der Seniorenhilfe entwickelt.

Ehrenamtliche Engagement Beratung

Verantwortung leben

In vielen Landkreisgemeinden gibt es keinen zentralen Ansprechpartner für eine Engagementberatung im Ehrenamt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit Erfahrung wollen sich in ein Ehrenamt einbringen, dies geschieht jedoch meist zufällig und mit wenig Vorbereitung. Deshalb bietet das Mehrgenerationenhaus in Dachau "Ehrenamtliche Engagement Beratung". Im Rahmen des bundesweiten Modellprojektes 'Erfahrungswissen für Initiativen' (EFI) finden sechstägige Fortbildungen für Bürgerinnen und Bürger mit Berufs- und Lebenserfahrung statt. Die Teilnehmer (EFIs) werden durch die zertifizierte Ausbildung befähigt, selbständig ehrenamtliche Projekte zu initiieren und zu organisieren. Ein langfristiges Ziel ist es, alle Gemeinden mit einem Ehrenamtsmanager auszustatten und die EFIs zur tragfähigen Säule der Ehrenamtstätigkeit im Landkreis Dachau zu machen.

Grand-Pair Service

Der internationale Generationenaustausch

Der Grand-Pair Service ermöglicht den internationalen Generationenaustausch auf Gegenseitigkeit, fördert den europäischen Gedanken und das miteinander und voneinander Lernen auf Augenhöhe, indem wir deutsche Senioren mit jungen Europäern – den Grand-Pairs – zusammenbringen. Bis zu zwölf Monate leben die Grand-Pairs bei den Senioren im Haushalt, gestalten gemeinsam den Alltag, besuchen einen Sprachkurs und erleben die deutsche Sprache und Kultur hautnah. Die Senioren profitieren durch die Gesellschaft und Unterstützung der Grand-Pairs und ermöglichen ihnen im Gegenzug den Aufenthalt durch freie Kost und Logis. Pflegeaufgaben sind explizit nicht vorgesehen, der Familienanschluss hingegen ist erwünscht und der interkulturelle Austausch steht im Vordergrund. Der Grand-Pair Service übernimmt die Auswahl und das Matching von geeigneten Kandidaten, organisiert ein Vorbereitungsseminar für die Grand-Pairs und steht allen Beteiligten während des Austauschs als Ansprechpartner zur Verfügung.

Beratender Besuchsdienst für SeniorInnen

"Freiraum" für SeniorInnen und ihre pflegenden Angehörigen in Dortmund

Ältere Menschen wissen trotz der vielfältigen vorhandenen Angebote für SeniorInnen häufig nicht, wie sie diese in Anspruch nehmen können. Durch die steigenden alters- und krankheitsbedingten körperlichen Einschränkungen können sie zudem an vielen außerhäuslichen Aktivitäten nicht teil nehmen. Sie vereinsamen und der körperliche und psychische Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend. Durch den zunehmenden demographischen Wandel nimmt dieses Problem in der Zukunft zu. Der Sozialdienst kath. Frauen Hörde e.V. besucht die SeniorInnen in deren vertrauten häuslichen Umgebung. Die Fachkraft berät, hilft bei Anträgen u. vermittelt bei Bedarf ambulante Hilfen. In einem zweiten Schritt vermittelt sie Ehrenamtliche, die aktiv bei der Freizeitgestaltung des älteren Menschen mitwirken. Sofern möglich, soll dieser motiviert werden, die seniorengerechten Angebote des Mehrgenerationenhauses zusammen mit dem Ehrenamtlichen aufzusuchen, um ihn wieder in das gesellschaftl. Leben zu integrieren.

Evangelische Initiative "Engagiert älter werden"

Die Evangelische Initiative ENGAGIERT ÄLTER WERDEN bietet Menschen in der zweiten Lebenshälfte die Möglichkeit, ihr Wissen, ihre Talente, Interessen und Fähigkeiten für sich und andere ehrenamtlich einzusetzen. So ist das aktuelle Leben in ENGAGIERT ÄLTER WERDEN geprägt von zahlreichen Interessengruppen (Sütterlin, orientalischer Tanz, philosophischer Gesprächskreis, Englisch-Stammtisch, Werkstatt aktiver Senioren, …) und ehrenamtlich geleiteten Unterstützungs- und Bildungsangeboten (Sprachen, PC-Cafés, Sport, Trauerfrühstück, Migrantinnengruppe, …). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung und Vermittlung von Menschen, die Kontakte und Hilfen suchen. Diese Beratung und Vermittlung findet in regelmäßigen Sprechstunden statt und wird ebenfalls in der Hauptsache ehrenamtlich geleistet. Über 80 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, 3 hauptamtliche Mitarbeiter/innen (28 Std./Woche zusammen) und zahlreiche Besucher/innen tragen und leben die Idee von ENGAGIERT ÄLTER WERDEN in Aachen.

Mobile soziale Wohnberatung Südniedersachsen

Wohnen, wo ich hingehöre

Gut versorgt zuhause auch bei zunehmender Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit und eingeschränkter Mobilität: Wohnen, wo ich hingehöre, nicht allein und nicht im Heim. Wir wollen mit mobiler sozialer Wohnberatung in Verbindung mit generationenübergreifenden Dorf- und Nachbarschaftsprojekten ein selbstbestimmtes Leben in vertrautem Umfeld und in guter Nachbarschaft bis ins hohe Alter in einer ländlichen von schleichender Verödung bedrohten Region auch dann ermöglichen, wenn Familienangehörige nicht helfen können. Mit Ermutigungsaktionen werden schlummernde Potentiale und Ressourcen in unseren Dörfern geweckt und in „Mehrwert-Aktionen“ die „LebensWerte“ der Dörfer sichtbar, erlebbar, nutzbar gemacht. Im Mittelpunkt steht dabei das Engagement älterer Menschen, die ihr Leben und die Zukunft ihrer Region aktiv gestalten.

gut gelaufen

Gemeinsam mehr bewegen

Die Laufschuhe stehen anklagend im Regal. Viel zu lange hat man sie nicht mehr benutzt, man müsste wirklich mal wieder… Die Initiative "GUT GELAUFEN" macht dem Schweinehund Beine. Indem Läufe mit kleinen Hilfsmissionen kombiniert werden, bewegt das Vorbild GoodGym bereits Hunderte Jogger in Großbritannien. Nun motiviert GUT GELAUFEN auch Berliner dazu, sich zu bewegen. Die Missionen sind vielfältig: Das kann der Senior sein, der an der Laufstrecke wohnt, und die Zeitung nicht mehr hochholen kann, oder eine Sozialorganisation, bei der im Anschluss an den Lauf kleine Hilfsdienste geleistet werden. So oder so entsteht für den Läufer eine angenehme Verpflichtung, tatsächlich laufen zu gehen. Die Teilnehmer widerum erfahren mit den Läufen ihr direktes Umfeld neu und sehen: „Ich kann viel bewegen!"

Geschäftsstelle Deutsche PSP-Gesellschaft

Die PSP-Gesellschaft ist eine bundesweite Patienten-Selbsthilfe-Organisation. Sie wurde vor 10 Jahren von Betroffenen und Angehörigen gegründet. PSP steht für „Progressive Supranukleäre Blickparese“, eine seltene, tödlich endende neurologische Erkrankung. Die PSP-Gesellschaft will möglichst viele PSP-Erkrankte unterstützen. Bislang wurde ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet, was sich angesichts der Vielzahl von Aufgaben und Betroffenen in ganz Deutschland zunehmend als unzureichend erwies. Mit Unterstützung durch startsocial sollten die Strukturen der PSP-Gesellschaft geprüft und Vorschläge zur Professionalisierung erarbeitet werden.
Es zeigte sich dringender Veränderungsbedarf bei den Vereinsstrukturen, der Arbeitsorganisation und der Finanzierung. Vom startsocial-Team empfohlen wurden u.a. die Bündelung von Arbeitsaufgaben in Ressorts, die Einrichtung einer Geschäftsstelle mit bezahltem Personal und die stabile Sicherung der Finanzierung.

Im Alter unter Freunden SGW

Alt hilf Jung und Jung hilft Alt

Wir sind der Verein Rockerpension e.V. und haben das Ziel, gemeinschaftliches Wohnen mit Gleichgesinnten zu organisieren. Unsere Zielgruppe sind Motorradfahrer. Unsere Vision ist eine Alternative zu den konventionell Möglichkeiten des Wohnen im Alter. Eine zeitgemäße Altenhilfe mit sinnvollen Tätigkeiten und Beschäftigungen sowie der Verhinderung der Alterseinsamkeit. Besondere Aufmerksamkeit richten wir dabei auf vielfältige, sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten mit Raum für persönliche Interessen und individuelle Fähigkeiten. Das Erhalten geistiger und körperlicher Fitness und das Finden von Ruhe und Geborgenheit sollen selbstverständlich sein. Über Generationsgrenzen hinweg soll sich ein Gemeinschaftsgefühl bilden können, niemand soll sich einsam fühlen. Wer Hilfe braucht, soll sie bekommen, wer sich zurückziehen möchte, soll die Möglichkeit dazu haben.

Begegnungs-und Servicezentrum im Quartier

gemeinsam älter werden

Die Ev. Kirchengemeinde Bulmke liegt im Südosten Gelsenkirchens in einem Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf. Nachbarschaftliches Leben und Integrationsprozesse zu fördern sind dringliche soziale Aufgaben. Das Gemeindehaus versteht sich seit 2005 als Begegnungs- und Servicezentrum für ältere Menschen im Quartier mit den Einrichtungen: Seniorenbüro mOsaik, Mittagstisch, Café und dem jeweils zugehörigen qualifiziertem Ehrenamt. Durch ein verändertes Konzept des Cafes soll das Haus für neue Gruppen, vor allem Familien und Menschen mit Migrationshintergrund geöffnet werden. ie günstige Lage und die direkte Verbindung zum Bulmker Park als dem Naherholungsbereich im Stadtteil, und vor allem zu dem angrenzenden viel besuchten Spielplatz werden als besondere Chance gesehen. Mit dem "Cafe bei Kirchens" entsteht ein Ort, an dem sich Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Kulturen gerne begegnen. Ein Generationenteam begleitet den Prozess.

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