Seniorinnen und Senioren

ALTERNative e.V.

Gemeinsam – statt einsam

ALTERNative e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung und Förderung der Ehrenamtsarbeit im Altenheim Reginenhaus Rhynern mit derzeit 135 aktiven ehrenamtlichen Mitgliedern. Gegründet wurde ALTERNative e. V. am 13.04.2007 von engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern des Altenheims Reginenhaus Rhynern. Die ehrenamtlich Engagierten erleben ihr Tun als sinnvolle Aufgabe. Sie selbst erlangen durch dieses Engagement oft eine hohe Zufriedenheit und setzen sich mit dem eigenen Altwerden aktiv auseinander. Beste Voraussetzungen für ein gelingendes Altern in unserer vor immer größeren Herausforderungen stehenden Gesellschaft!
Aufgebaute Netzwerke zum Demenz-Service-Zentrum, zur Stadt Hamm, zur Kirchengemeinde sowie Fortbildungs- und Vortragsangebote kommen Ehrenamtlichen, Angehörigen und Interessierten zu Gute und fördern eine Sensibilisierung zu den Themen Altern u. Demenz u. haben einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. ALTERNative stellt sich dieser Herausforderung.

Aktion Augen auf!

Mehr Aufmerksamkeit für ein Altern in Würde

Die „Aktion Augen auf!“ setzt sich dafür ein, dass Menschen in Würde alt werden können. Startschuss sind die Ergebnisse einer Studie, die aufzeigte, dass viele hochaltrige Menschen in einem desolaten Zustand gestorben sind und einen deutlichen Vernachlässigungsgrad in der Versorgung aufwiesen. Es handelt sich dabei nicht um Einzelfälle, sondern um ein gesellschaftsrelevantes Thema.
Mit qualifizierten Festangestellten suchen wir hochaltrige Menschen in Hamburg, die allein, krank, pflegebedürftig oder arm sind, auf und bieten mit der Unterstützung von Ehrenamtlichen individualisierte Hilfe in drei Bereichen an: medizinische Versorgung (z.B. aufsuchende Sozialarbeit, einleitender Hilfeplan) wirtschaftliche Versorgung (z.B. Beratung und Unterstützung bei Behördengängen) und Beseitigung der Einsamkeit (z.B. Einsatz eines ehrenamtlichen Besuchsdienstes). Durch den Aufbau von Stadtteil-Netzwerken sensibilisieren wir für das Thema „Altern in Würde“ und mobilisieren zur aktiven Mithilfe.

Stricken mit Herz

Wir Wolle(n) helfen!

Sie stricken für den guten Zweck: Ihre Handpuppen dienen etwa Klinikclowns zur Unterhaltung kranker Patienten, auch Schlüsselanhänger oder Socken für Rettungskräfte gehören zum Standardrepertoire. Aber auch mehrere Eishockeyvereine greifen für ihre Maskottchen auf die Fähigkeiten der Seniorinnen zurück und eröffnet den HandarbeiterInnen völlig neue Betätigungsfelder. Die Initiative "Senioren stricken mit Herz" lässt bei "Indianer" oder "Krokodil" die Nadeln klappern. Oft ist ein Maskottchen eine Gemeinschaftsarbeit vieler Strick-Omis und Opis. Sie genießen dabei, ihren Anteil an der Gesellschaft beizutragen und aktiv am Leben teilzunehmen. Dazu gehört, ihre Arbeiten selbst der Öffentlichkeit zu präsentieren und persönlich zu überreichen, auch so werden die Vorurteile gegenüber dem Leben im Alter abgebaut. Regelmäßig treffen sie sich zu Stricktreffs, oft finden diese auch bei Teilnehmerinnen statt, die nicht mehr so mobil sind. Was klein begann, hat inzwischen 7.000 Menschen erreicht.

MOKU

Durch demografischen Wandel wird die Gruppe der Älteren immer größer. Die „jüngeren Alten“ suchen eine sinnvolle Beschäftigung, während die „alten Alten“ durch Auflösung der Familienverbände zunehmend alleine leben und dadurch sowie durch körperliche Handicaps in die soziale Isolation geraten. „MOKU“ soll Senioren (die „alten Alten“) oder Menschen mit körperlichem Handicap aus der Isolation holen und Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen. Dazu vermittelt MOKU kostenlos ehrenamtliche Kulturbegleiter (die „jungen Alten“), die Senioren von zu Hause abholen, zur Kulturveranstaltung fahren, sie begleiten und unterstützen sowie auch wieder nach Hause bringen. MOKU ist ein Gewinn für die beiden genannten Gruppen – durch die gemeinsam erlebte kulturelle Veranstaltung entsteht eine Win-win-Situation.

Grüne Damen & Herren

Nach dem Leitmotiv „Freude schenken gegen die Einsamkeit“ soll Grüne Damen & Herren -  Ambulanter Besuchsdienst e.V. dazu beitragen, durch Präventionsarbeit Pflegebedürftigkeit und Isolation bei älteren Menschen zu vermeiden sowie gesundheitliche und soziale Ressourcen zu fördern. Durch die Unterstützung von älteren, demenzerkrankten Menschen und Entlastung von pflegenden Angehörigen wird der Verbleib in der häuslichen Umgebung gefördert. Durch das Projekt werden niedrigschwellige Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz vorgehalten: Hierzu gehören ehrenamtliche Besuchsdienste, d.h. die Begleitung und Betreuung älterer einsamer Menschen und Menschen mit Demenz im Alltag zu Hause sowie Demenzcafés (u.a. auch für Migranten). Die Schulung und kontinuierliche Begleitung von ehrenamtlichen Senioren- und Demenzbegleitern sowie Angebote zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen, durch Beratung, Kursangebote und Gesprächskreise komplettieren das Angebot.

Us Leeve e.V.

Um der steigenden Nachfrage nach qualitativen Betreuungsangeboten in Köln nachzukommen, bieten wir eine Tages- bzw. stundenweise Betreuung von Senioren aller Nationen an. Darüber hinaus planen wir für Ende 2012 die Einweihung der ersten interkulturellen Senioren-WG in Köln. Unser Ziel ist es, die Senioren zu motivieren, zu integrieren, zu fördern und zu beraten. Trotz der Schattenseiten des Alterns und körperlicher Einschränkungen, wollen wir ihnen helfen, ein selbstbestimmtes und menschliches Leben zu führen. Us Leeve will ihnen helfen, aktiv am alltäglichen Leben teilzunehmen, ihre sozialen Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

Armins Traum: Die Stiftsbrummer

Armin ist 30 Jahre alt. Er ist blind, von Geburt an. Armin kann nicht gehen. Er sitzt im Rollstuhl. Armin ist Spastiker. Armin hätte allen Grund verzweifelt und auf Gott und die Welt böse zu sein. Ist er aber nicht. Armin singt gerne, für andere Menschen. Er hat eine schöne Stimme. Armin spielt hervorragend Keyboard. Armin leitet einen Chor von Seniorinnen und Senioren, deren Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt: „Die Stiftsbrummer“. Sie treten sogar öffentlich auf. Armin möchte mit seinem Chor und seinen Liedern allen Menschen zeigen, dass das Leben schön und lebenswert ist. Sein Wunsch ist, dass möglichst viele Pflegeeinrichtungen in Deutschland seine Idee aufgreifen. Armin hat für sein Projekt ehrenamtliche Mitstreiter aktiviert. Sie begleiten z.B. die Chormitglieder zu den Proben und zu den Aufführungen, übernehmen organisatorische Aufgaben und singen selbst im Chor mit.

daheim ist daheim

Das Projekt „daheim ist daheim“ ermöglicht es älter werdenden Menschen mit und ohne Pflegestufe, ihr Leben auch bei zunehmenden altersbedingten Beeinträchtigungen in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände zu verbringen. Das gewohnte soziale und kommunikative Umfeld der Senioren bleibt dadurch erhalten. Die organisierten Hilfsleistungen für die Senioren werden durch geschulte und erfahrene Ehrenamtliche sowie ein Netzwerk von Dienstleistern erbracht. Die angebotenen Hilfsleistungen sind flexibel und modular je nach dem persönlichen Bedarf des zu Betreuenden gestaltbar und abrufbar. Sie bilden ein ergänzendes Angebot zu den vorhandenen Dienstleistungen der Altenhilfe wie Pflege nach Pflegestufen, Essen auf Rädern etc. „daheim ist daheim“ bringt nicht nur Entlastung und Sicherheit für die Senioren, sondern durch Organisation und Koordination der Hilfe vor allem auch Entlastung und Sicherheit für deren Angehörige.

Herbstzeitlose

Ausbildung und Einsatz ehrenamtlicher Seniorenbegleiter

„Herbstzeitlose – Ausbildung und Einsatz ehrenamtlicher Seniorenbegleiter/innen“ ist ein Projekt bürgerschaftlichen Engagements im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, das alleinstehende oder zurückgezogen lebende ältere und/oder hilfsbedürftige Menschen vor Vereinsamung und Isolation bewahren will. Die ausgebildeten Seniorenbegleiter unterstützen Hilfsbedürftige und deren Angehörige im Rahmen ehrenamtlicher Angebote zur Verbesserung der Lebensqualität bei Krankheit und Behinderung und begleiten sie bei der Bewältigung des Lebensalltags. Das Projekt wurde 2003 ins Leben gerufen und ist in der Region etabliert. Das Besondere an diesem Projekt ist die Einheit von Ausbildung und Einsatz sowie die Orientierung auf den häuslichen Bereich. 157 Ausgebildete unterstützten im Verlauf von neun Jahren 335 Hilfsbedürftige und pflegende Angehörige; darunter die 132 Menschen, die gegenwärtig von 89 Aktiven begleitet werden. Am laufenden zehnten Kurs nehmen 19 Damen und zwei Herren teil.

Teamwerk

Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen

Gesunder Mund - Gesunder Mensch! Neben dem Erhalt von Ästhetik und Funktion bietet die zahnärztliche Prävention auch Grundlage für die Vermeidung von allgemeinmedizinischen Krankheiten (Herz- Kreislauf; Schlaganfall; Lunge). Was aber, wenn die selbstbestimmte Pflege nicht mehr möglich ist? Nach einem Pilotprojekt 2002 bis 2004 versorgt Teamwerk im „Dualen Konzept“ seit dem Jahr 2005 institutionalisierte Pflegebedürftige in Einrichtungen in München. Kostenlos erfolgt vier Mal im Jahr eine zahnärztliche Prävention am Bett des Betreuten. Begleitende Schulungen für Patienten, Angehörige und Pflegekräfte schaffen die Voraussetzung für die tägliche Mundpflege (Modul Prävention). Ist über die Vorsorge weiterer zahnärztlicher Behandlungsbedarf erforderlich mündet der Pflegebedürftige in einen vereinfachten Patientenpfad, der auf die Kooperation von „Patenzahnärzten“ und einem Ambulatorium setzt (Modul Therapie). Das „Duale Konzept“ verbessert die Mundgesundheit und spart Kosten.

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