Über uns

Die Zielsetzung von startsocial

Viele Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für soziale Projekte: allein, mit Freunden, in Vereinen, Schulen oder Kirchengemeinden. Sie haben Ideen, wie soziale und gesellschaftliche Probleme angegangen werden können, stoßen aber häufig auf ganz praktische Probleme bei deren Umsetzung. Mit der richtigen Unterstützung können sie noch mehr bewegen. Deshalb bietet startsocial „Hilfe für Helfer“. Im Mittelpunkt steht nicht die einmalige finanzielle Förderung einzelner Projekte, sondern der systematische Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und sozialer Projektarbeit.

Grundgedanke Wissenstransfer

startsocial liegt der Gedanke zu Grunde, dass auch soziale Projekte in gewisser Hinsicht „Unternehmungen“ sind und deshalb von Erfahrungen aus Wirtschafts- und Sozialunternehmen profitieren können. Genau das soll in den Jury- und Beratungsphasen von startsocial geschehen, in denen erfahrene Fachleute aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor und dem Non-Profit-Bereich ihr Know-how ehrenamtlich einbringen: Juroren geben hilfreiches Feedback und Anregungen zur Weiterentwicklung auf Basis des Projektkonzepts. Coaches unterstützen die sozialen Projekte durch Beratung und Hilfestellung bei deren Umsetzung. Auf den startsocial-Veranstaltungen können Fachvorträge und Workshops zu relevanten Themen sozialer Projektarbeit besucht und Netzwerke mit anderen Projekten sowie mit Unternehmen und sozialen Organisationen geknüpft werden. Dabei ist der Erfahrungsaustausch keine Einbahnstraße, sondern ein wechselseitiger Austausch in beide Richtungen: Sowohl das soziale Projekt als auch die Unterstützer lernen aus der Zusammenarbeit.

startsocial – der Verein 

Die Idee zu startsocial entstand anlässlich eines Abendessens im Jahr 2000. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte Vertreter verschiedener Unternehmen geladen, die sich um den Aufbau der „Tafelbewegung“ in Deutschland verdient gemacht hatten. Diskutiert wurde die Frage: Wie kann man dem sozialen Engagement in unserem Land neue Impulse geben? Als Antwort rief McKinsey & Company unter Federführung von Dr. Dieter Düsedau gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft startsocial ins Leben. Durch Wissenstransfer in Form von Beratungsstipendien sollten soziale Vorhaben unterstützt und weiterentwickelt werden. Bereits 2001 fand – damals noch unter der Schirmherrschaft von Gerhard Schröder – der erste bundesweite Wettbewerb statt. Um der Initiative eine dauerhaftere Basis zu geben, wurde im August 2003 der Verein startsocial e.V. gegründet. Bundeskanzlerin Angela Merkel übernahm nach ihrem Amtsantritt 2005 die Schirmherrschaft für startsocial. 

Bis heute hat startsocial über 1.300 Projekte durch ein Stipendium unterstützt, rund 6.800 Initiativen bewarben sich mit einem ausführlichen Projektkonzept und erhielten qualifiziertes Feedback durch die ehrenamtlichen Juroren. Die erfolgreiche Teilnahme am startsocial-Wettbewerb gilt mittlerweile als Gütesiegel freiwilligen Engagements in Deutschland.